Dream Magic BE gewinnt Derby-Test vor Comeonhill

Gelsenkirchen/Pfarrkirchen, 28. Mai (MSPW) - Die beiden Favoriten machten den Sieg in dem mit 25.000 Euro dotierten Hauptlauf zum Diamond Way-Rennen für Dreijährige am Pfingstmontag auf der Trabrennbahn in Gelsenkirchen unter sich aus. Im Endspurt setzte sich Dream Magic BE (20:10) mit seinem Trainer Josef Franzl (Sauerlach) sicher mit einer Länge gegen den am Toto noch etwas stärker eingeschätzten Comeonhill (18:10) mit Champion Roland Hülskath (Mönchengladbach) durch und untermauerte damit seine Ambitionen im Hinblick auf das Deutsche Traber-Derby am 5. August in Berlin-Mariendorf.

Für Dream Magic BE, der Alois Wegscheider (Wörgl/Österreich) und Johann Holzapfel (Anzing) gehört, war der Erfolg in diesem wichtigen Derby-Test der dritte Sieg beim dritten Auftritt in diesem Jahr. Der von Gerd Holtermann (Bladenhorst) für die niederländischen Brüder Leendert und Willem Gerrits (Helmond/Gerrits Recycling Group) vorbereitete Comeonhill musste sich dagegen beim vierten Auftritt in seiner Laufbahn zum ersten Mal geschlagen geben.

Drei Längen hinter dem Favoriten-Duo ging Rang drei an den Hengst Sir Michel (56:10), der von Michael Schmid (Oberhausen) für den Stall Vibelzee von Ger Visser (Deventer, NL) aufgeboten wurde. Vierter wurde der 407:10-Außenseiter Global challenger mit Michael Nimczyk (Willich) vor Tristan Toro (123:10) mit dem Schweden Peter Ingves, der Mister John (267:10) mit Heinz Wewering (Berlin) im Sulky für die kleinste Prämie knapp mit einem Hals hinter sich ließ.

Gleich nach dem Start des Diamond Way-Rennens hatte Comeonhill die Spitze übernommen, Dream Magic BE reihte sich sofort dahinter ein. Sir Michel und Global challenger folgten. Das Führungs-Quartett setzte sich deutlich von den Verfolgern ab und kam schon mit einem deutlichen Vorsprung auf die Zielgerade.

Im Kampf um den Sieg konnte Comeonhill dann den Angriff von Dream Magic BE nicht mehr abwehren. Der aus Bayern angereiste Franzl-Schützling hatte die größeren Reserven.

"Das war ein Traumrennen", freute sich der siegreiche Trainer und Fahrer Josef Franzl. "Die Position hinter Comeonhill war optimal. Als ich dann auch noch im Einlauf die passende Lücke finden konnte, war ich mir sicher, dass es für Dream Magic BE reichen würde."

Das nächste Ziel für Dream Magic BE heißt nun Buddenbrock-Rennen. Die klassische Generalprobe für das Deutsche Derby wird am Sonntag, 15. Juli, auf der Rennbahn in Berlin-Mariendorf entschieden. Zwei Wochen später steigen an gleicher Stelle bereits die Vorläufe zum "Blauen Band", das Finale findet am ersten August-Wochenende statt

BC-Siegerin Enigma im Stutenlauf für Marion Jauß leicht vorn

In dem mit 12.500 Euro dotierten Stutenlauf zum Diamond Way-Rennen setzte sich Enigma für Besitzerin Marion Jauß (Neritz) durch. Fahrer der 26:10-Mitfavoritin war der Oberhausener Michael Schmid. Für Enigma, die am Nienhausen Busch im Vorjahr bereits den Breeders Crown-Hauptlauf für die zweijährigen Stuten gewonnen hatte, war es der erste Sieg als Dreijährige. Dabei ließ die Gewinnerin von nun über 21.000 Euro die lange in Führung liegende 18:10-Favoritin Yuamour mit Josef Franzl (Sauerlach) sowie die 445:10-Außenseiterin Bo Derek mit Heinrich Gentz (Kaarst) hinter sich.

Helena von Haithabu (44:10), als frische Siegerin aus dem Trial II zum Diamond Way-Rennen in Berlin-Mariendorf nach Gelsenkirchen gekommen, wurde mit Rekord-Champion Heinz Wewering im Sulky wegen eines Fehlers auf der Zielgeraden disqualifiziert. Zu diesem Zeitpunkt hatte Helena von Haithabu auf Rang zwei gelegen.

Pfarrkirchen: Großer Pfingst-Preis an Außenseiter Enterprise

In Pfarrkirchen standen zum Auftakt des zweitägigen Meetings auf Bayerns ältester Trabrennbahn der mit 10.000 Euro dotierte Große Pfingst-Preis der Stadt Pfarrkirchen sowie das Finale um den Euro-Cup für Amateurfahrer, ebenfalls um 10.000 Euro, im Mittelpunkt.

Im Großen Pfingst-Preis für die Berufsfahrer sorgte Jochen Haide (Sauerlach) mit dem 114:10-Außenseiter Enterprise aus dem Besitz von Ursula und Manfred Sauer (Mainz) für eine große Überraschung. Miss Chablis (85:10) mit Christoph Schwarz (Neufahrn) und der 22:10-Favorit Olivier As mit Josef Sparber (Taufkirchen) hatten das Nachsehen.

Euro-Cup: Marcus Gramüller feiert seinen größten Erfolg

Im Endlauf zum Euro-Cup für die Amateurfahrer behielt der 41:10-Mitfavorit Michigan Venus, gesteuert von seinem Besitzer Marcus Gramüller (München), gegen elf Konkurrenten die Oberhand. Der fünfjährige Hengst hatte zuvor bereits seinen Vorlauf gewonnen.

Im Finale verwies Michigan Venus die beiden weiteren Vorlaufsieger Smallville Titan (64:10) mit Dieter Steghofer (Johanniskirchen) im Sulky und Labamba Diamant (27:10) mit Herbert Lorenz (Wolfersdorf) auf die Plätze zwei und drei. Für Marcus Gramüller war es der bisher größte Erfolg seiner Laufbahn.


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