Traben: Großer Preis der NRZ am Sonntag in Dinslaken

Derby-Vierter Halley Jet Star mit Bärenkamp-Premiere

Dinslaken (MSPW). Der mit 25.000 Euro dotierte Große Preis der NRZ, der am Sonntag auf der Trabrennbahn in Dinslaken entschieden wird, ist der Saisonhöhepunkt auf der 800 Meter-Bahn am Bärenkamp. Die Distanz des Vierjährigen-Rennens beträgt 2.100 Meter. Zehn Teilnehmer kämpfen um die Siegprämie in Höhe von 12.500 Euro.

Seine Premiere auf der Dinslakener Bahn absolviert Halley Jet Star, der Vierte aus dem Deutschen Traber-Derby 2011. Bei seinem letzten Auftritt in Hamburg musste sich der Hengst aus dem Besitz von Erich Rothe (Brietlingen) nach Kampf mit einem Kopf nur Your Love Lois geschlagen geben. „Das war eine gute Leistung“, erinnert sich Fahrer und Trainer Michael Larsen (Öxbüll-Süd). „Die Form von Halley Jet Star stimmt, aber mit der vergleichsweise ungünstigen Startnummer ‚8’ wird er in Dinslaken schon sehr vom Rennverlauf abhängig sein.“

Aus den Niederlanden reist ein chancenreicher Jahres-Debütant nach Dinslaken. Der von Dion Tesselaar (Oudeschoot) trainierte und gesteuerte Jesse Kievitshof hatte im Derby direkt hinter Halley Jet Star den fünften Platz belegt. Zuletzt absolvierte er nach einer halbjährigen Pause zur Vorbereitung auf den Großen Preis der NRZ einen Probelauf im niederländischen Wolvega in einer Zeit von 1:15,8 Minuten.

Michael Nimczyk (Willich) bietet für Besitzerin Marion Jauß (Neritz) mit Seda Rapide die Sechstplatzierte aus dem Traber-Derby auf. Für die Stute lief der letzte Auftritt allerdings nicht nach Plan. In Hamburg belegte Seda Rapide in einem 10.000 Euro-Rennen als 245:10-Außenseiterin lediglich den achten Platz.

Als Seriensieger tritt Venture Boszorg mit seinem niederländischen Trainer Thomas Kooyman (Lijnden) an. Seinen letzten Erfolg machte der Hengst in dem Trial II zum NRZ-Pokal in Berlin-Mariendorf mit Michael Schmid (Oberhausen) perfekt. „Diesmal sind die Gegner eine Klasse besser. Das wird schwer“, prognostiziert Kooyman, der mit dem Hengst trotzdem zum Favoritenkreis gezählt werden muss.

Den Großen Preis der NRZ nimmt neben Venture Boszorg auch Bea Kievitshof als frische Siegerin in Angriff. „Goldhelm“ Roland Hülskath (Mönchengladbach) ist Fahrer der Stute. Aus Berlin reist Benjamin Hagen an, um den von Wolfgang Kamps (Bladenhorst) vorbereiteten Franzl Crown zu steuern. In dem Trial II hatte der Wallach Rang fünf belegt. „In Berlin musste Franzl Crown wegen eines ungünstigen Rennverlaufes weite Wege gehen. Ich hoffe, dass es in Dinslaken besser läuft.“ Vor seinem Berlin-Start war Franzl Crown zweimal nicht zu schlagen.

Mit Startnummer eins geht der von Thomas Panschow (Bladenhorst) gesteuerte Jaycee ins Rennen. Nach zuvor drei Siegen in Serie wurde der Hengst zuletzt in dem Trial II zum NRZ-Preis disqualifiziert.

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