London 2012: Star-Fechterin Britta Heidemann und Paralympics-Teilnehmer werben für Paralympische Spiele

Olympiasiegerin und Jugendliche trainierten mit den paralympischen Athleten Mareike Adermann, Annika Zeyen und Holger Nikelis

Leistungsstark trotz Handicap – Telekom-Initiative „Neue Sporterfahrung“ vermittelt Gefühl für die Lebenssituation behinderter Menschen


Olympics meets Paralympics: Wenige Tage vor dem Beginn der Paralympics 2012 (29.08.-9.09.) warb die frisch gekürte Silbermedaillen-Gewinnerin Britta Heidemann gemeinsam mit paralympischen Spitzensportlern für die Wettkämpfe in London und die dort gezeigten Leistungen. Die deutsche Vorzeigefechterin nahm im Rahmen der Telekom-Initiative „Neue Sporterfahrung“ gemeinsam mit Schülern an einem paralympischen Trainingstag in Köln teil. Angeleitet wurden Heidemann und die Jugendlichen von den Medaillenanwärterinnen im Rollstuhl-Basketball Mareike Adermann und Annika Zeyen sowie von Holger Nikelis, dem amtierenden Weltmeister im Rollstuhltischtennis.

„Fechten erfordert ein perfektes Zusammenspiel aller Sinne“, sagte Britta Heidemann. „Auf welch hohem Niveau Mareike, Annika und Holger ihre Sportarten trotz Einschränkung betreiben, das ist unglaublich.“ Mit Blick auf die am 29. August beginnenden Spiele wünschte die Olympiasiegerin von Peking 2008 allen paralympischen Athleten erfolgreiche Wettkämpfe. „Auch in meinem Verein hat der Behindertensport einen sehr hohen Stellenwert. Vom TSV Bayer 04 Leverkusen sind 19 Sportler in London am Start.“

Adermann, Zeyen und Nikelis vertreten Deutschland ebenfalls bei den Paralympics 2012 und engagieren sich auch abseits des Leistungssports als Vorbilder für mehr Respekt zwischen Menschen mit und ohne Behinderungen. „Die Jugendlichen erfahren auf spielerische Weise, wie schwierig es ist, sich mit einem Handicap durchs Leben zu bewegen“, sagte Mareike Adermann, die aktuell in den USA für die Collegemannschaft der University of Wisconsin spielt. „Durch unser Training sensibilisieren wir sie für die Situation behinderter Menschen und fördern ein tolerantes Miteinander.“

Die beiden Basketballerinnen, deren Team in London zu den Medaillen-Anwärtern gehört, zeigten beim Projekttag ihre Vorfreude auf das paralympische Turnier. Annika Zeyen, die ebenfalls in den USA für die University of Alabama auf Korbjagd geht: „Die Spiele in London sind das absolute Highlight unserer Karriere. Wir werden auf dem Platz alles geben und hoffentlich am Ende eine Medaille mit nach Hause bringen.“

Ähnlich zuversichtlich fährt Holger Nikelis nach London. Der amtierende Weltmeister im Rollstuhltischtennis, der als Favorit nach Gold greift, möchte durch sein Engagement bei der „Neuen Sporterfahrung“ vor allem Vorurteile abbauen. „Sportlicher Erfolg ist für mich in doppelter Hinsicht wichtig: Ein gutes Abschneiden bei den Paralympics ist der Lohn für hartes Training. Und ich kann deutlich machen, dass körperlich beeinträchtigte Menschen zu Höchstleistungen fähig sind.“
Nicht nur Lehrer und Schüler zeigten sich im Anschluss an den Projekttag von den Fähigkeiten der drei Paralympics-Teilnehmer beeindruckt. Auch Britta Heidemann war angetan: „Wer selbst einmal versucht hat, in einem Rollstuhl Basketball oder Tischtennis zu spielen, der begreift, was die Sportler auf dem Spielfeld vollbringen.“

Fairness, Respekt und Toleranz bei jungen Menschen zu fördern, ist das Ziel der „Neuen Sporterfahrung“. In Kooperation mit dem Deutschen Behindertensportverband veranstaltet die Telekom jährlich an rund 150 weiterführenden Schulen entsprechende Projekttage mit Rollstuhl-Basketball und Blindenfußball. Seit dem Start der Initiative im Oktober 2009 haben bundesweit bereits mehr als 50.000 Jugendliche mit großer Leidenschaft teilgenommen. Der heutige Projekttag fand an der Integrierten Gesamtschule in Köln-Holweide statt.

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