Favoritenerfolg im Hauptlauf zum Vierjährigen-Marathon in Berlin
- Derby-Siegfahrer Josef Franzl gewinnt mit Going As


Berlin (MSPW). Josef Franzl fühlt sich auf der Trabrennbahn in Berlin-Mariendorf offenbar pudelwohl. Der bayerische Profi aus Sauerlach triumphierte am Sonntag auf der Derby-Bahn mit dem Wallach Going As in dem mit 25.000 Euro dotierten Vierjährigen-Marathon über die Grunddistanz von 2.500 Metern. Drei Wochen zuvor hatte Franzl an gleicher Stelle mit Dream Magic BE das 117. Deutsche Traber-Derby gewonnen und damit seinen größten Karriere-Erfolg perfekt gemacht.

Mit Going As aus dem Besitz des Stalles Germania von Hermann Lehner (Wallersdorf) kam Franzl im „Marathon-Rennen“ in der Hauptstadt fast zu einem Start-Ziel-Sieg. Auf der Zielgeraden musste der 24:10-Favorit, der in dieser Bänderstart-Prüfung „nur“ die Grunddistanz zurückzulegen hatte, den 190:10-Außenseiter Jaycee mit Daniel Wagner (Zossen), 20 Meter hinter Going As gestartet, zwar kurzzeitig vorbeilassen. Doch der von Franzl trainierte und gesteuerte Wallach Going As kämpfte sich auf den letzten Metern noch einmal zurück und entschied den spannenden Endspurt noch knapp für sich. Nach Kampf musste sich Jaycee mit einem Kopf geschlagen geben.

„Ich konnte Going As im Schlussbogen noch nicht richtig loslassen, weil er in den Bögen an der Innenkante ab und zu noch Probleme hat. Ich war mir aber sicher, dass er auf der Geraden das stärkste Pferd sein würde“, so Franzl, der seinen Schützling nun auf die Breeders Crown-Rennen Anfang November in Gelsenkirchen vorbereiten wird.

Der dritte Platz im Vierjährigen-Marathon ging, weitere vier Längen hinter Jaycee, an den 197:10-Außenseiter Herman Nasad mit Maik Esper (Berlin) im Sulky. Der Hengst war wie Going As aus dem ersten Band ohne Zulage in das Rennen gegangen. Platz vier belegte der 32:10-Mitfavorit Cao Dai beim ersten Auftritt mit seinem neuen Trainer Gerhard Biendl (München). Der Derby-Finalist von 2011 (Disqualifikation wegen eines Fehlers) war mit 40 Metern Zulage in das Rennen gegangen und verpasste das dritte Geld nur um einen Kopf.

Doppelsieg für Marion Jauß in dem Trial II zum Jugend-Preis

Mit einem Doppelsieg für Besitzerin Marion Jauß (Neritz) endete der mit 7.000 Euro dotierte Trial II zum Jugend-Preis für den Zweijährigen-Jahrgang über 1.900 Meter. Überraschend setzte sich die 203:10-Außenseiterin Fairness mit Michael Nimczyk (Willich) gegen ihre höher eingeschätzte Stallgefährtin Fräulein Wunder (49:10) mit Michael Schmid (Oberhausen) durch. Der Sieg fiel dabei leicht mit zweieinhalb Längen aus. Nur um einen Hals hinter Fräulein Wunder belegte Prince Flevo (53:10) mit Helmut Biendl (Ascha) Rang drei. Bemerkenswert: Die drei Erstplatzierten absolvierten jeweils ihr Renn-Debüt.

Der mit 25.000 Euro dotierte Hauptlauf zum Jugend-Preis über die Meile geht am Sonntag, 9. September, in München-Daglfing über die Bühne.

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