Traben: Trial II zum St. Leger am Sonntag in Hamburg-Bahrenfeld
Panschow: „Distanz für Mister John kein Problem“


Hamburg (MSPW). Das bisher längste Rennen ihrer Laufbahn wartet am Sonntag auf der Trabrennbahn in Hamburg-Bahrenfeld auf sechs Vertreter des Derby-Jahrgangs. Der mit 7.000 Euro dotierte Trial II zum Deutschen Traber St. Leger führt über die 2.720 Meter-Distanz und ist damit noch 120 Meter länger als der Trial I in Gelsenkirchen, in dem schon vier Hamburg-Starter mit von der Partie waren. Startberechtigt sind dreijährige Pferde mit einer Gewinnsumme bis zu 20.000 Euro.

Die höchste Gewinnsumme (13.901 Euro) weist der von Gerhard Holtermann (Bladenhorst) trainierte Mister John auf. Den Großteil (6.250 Euro) verdiente er bei seinem jüngsten Start. In dem mit 49.000 Euro dotierten Auktionsrennen für Dreijährige über 1.900 Meter während der Derby-Woche in Berlin-Mariendorf wurde Mister John, der Johann Holzapfel (Anzing) und Trainer-Sohn Dominik Holtermann (Bladenhorst) gehört, als 163:10-Außenseiter Dritter. Das Finale zum 117. Deutschen Traber-Derby hatte Mister John als Vorlauf-Vierter knapp verpasst.

Wie schon bei seinen letzten vier Auftritten wird Mister John von Thomas Panschow (Bladenhorst) gesteuert, der zuletzt in Finnland einen internationalen Fahrer-Wettbewerb für sich entscheiden konnte. „Mister John sollte beste Chancen auf eine gute Platzierung haben“, so Panschow. „Der Hengst hat seine Stärken vor allem im Speed. Optimal wäre also ein Rennen im Feld. Allerdings muss ich abwarten, wie sich das Rennen entwickelt. Langstreckenrennen werden schließlich etwas anders gelaufen. Die Distanz sollte jedenfalls kein Problem darstellen.“

Für Panschow zählt Tamburini zu den größten Kontrahenten. Der von Rob de Vlieger (Zwaanshoek, NL) trainierte und von Robin Bakker (Deurze, NL) gesteuerte Hengst hatte es als Vorlauf-Zweiter (hinter Chapeau) in das Derby-Finale geschafft, wurde aber im Endlauf wegen eines Fehlers disqualifiziert und musste angehalten werden.

Michael Nimczyk (Willich) greift mit dem Seriensieger King of Moor in das Geschehen ein. Durch den jüngsten Erfolg in dem Trial I zum St. Leger in Gelsenkirchen hatte der von Wolfgang Nimczyk (Willich) vorbereitete Hengst seine Saisonbilanz auf fünf Siege und vier Platzierungen bei neun Auftritten ausgebaut.

King of Moor trifft nun in der Hansestadt erneut auf Simply The Best mit Michael Schmid (Oberhausen) im Sulky. Die Stute hatte in Gelsenkirchen Rang drei belegt. Der sechste Platz am Nienhausen Busch ging an Pokerface Diamant mit Michael Larsen (Öxbüll-Süd), dahinter kam Danyel Gerard mit seinem Trainer und Besitzer Eckhardt Drees (Lüdinghausen) als Siebter ins Ziel. Beide sind auch in Hamburg wieder dabei.

Der mit 25.000 Euro dotierte Hauptlauf zum St. Leger wird am Sonntag, 23. September, in Gelsenkirchen entschieden. Die Steherprüfung (2.600 Meter) gilt als klassische Derby-Revanche.

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