Tamburini gibt sich im Marathon-Rennen keine Blöße

Hamburg, 2. September (MSPW) - Der Favorit gab sich in dem mit 7.000 Euro dotierten Trial II zum Deutschen Traber St. Leger auf der Rennbahn in Hamburg-Bahrenfeld keine Blöße. Tamburini, am Toto auf 17:10 heruntergewettet, triumphierte am Sonntag mit dem Niederländer Robin Bakker (Deurze) im Sulky in diesem Marathon-Rennen für den Dreijährigen-Jahrgang über die 2.720 Meter-Distanz. Der von Rob de Vlieger (Zwaanshoek, NL) für Marita Röttig (Berlin) vorbereitete Tamburini steigerte seine Gewinnsumme um 3.500 Euro auf nun fast 15.000 Euro.

Trainer Rob de Vlieger freute sich über den Erfolg seines Schützlings. "Die Art und Weise, wie der Hengst seine letzten Rennen bestritten hat, und auch seine Trainingsleistungen waren in Ordnung. Ich war mir deshalb schon vorher sicher, dass er eine Top-Platzierung erreichen kann", so de Vlieger.

Bei seinem zweiten Karriere-Sieg beim sechsten Start verwies Tamburini, der im Finale zum 117. Deutschen Traber-Derby in Berlin wegen eines Fehlers disqualifiziert worden war, den 25:10-Mitfavoriten King of Moor mit Michael Nimczyk (Willich) auf den zweiten Platz. Der von Wolfgang Nimczyk (Willich) für Erich Kurczinski (Gnutz) trainierte Hengst, Sieger aus dem Trial I zum St. Leger in Gelsenkirchen, baute damit seine gute Bilanz aus. Beim zehnten Start kehrte King of Moor damit zum zehnten Mal mit einer Prämie in den Stall zurück.

Das dritte Geld war hart umkämpft: Die 246:10-Außenseiterin Simply The Best, die Marion Jauß (Neritz) gehört, sprintete mit Michael Schmid (Oberhausen) im Sulky an der Innenkante auf den dritten Platz, verwies damit Mister John, gesteuert von Thomas Panschow (Bladenhorst), mit einem Kopf auf Rang vier. Fünfter wurde Pokerface Diamant mit Michael Larsen (Öxbüll-Süd) mit einem weiteren kurzen Kopf Rückstand. Sieben Längen hinter dem Fünften kam Danyel Gerard mit Trainer und Besitzer Eckhardt Drees (Lüdinghausen) auf Platz sechs.

Der mit 25.000 Euro dotierte Hauptlauf zum St. Leger über die 2.600 Meter-Distanz wird am Sonntag, 23. September, auf der Rennbahn in Gelsenkirchen ausgetragen. Die Traditionsprüfung gilt als klassische Derby-Revanche. Rob de Vlieger: "Ich werde mit der Besitzerin sprechen und denke, dass wir mit Tamburini in den Hauptlauf gehen."


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