Holger Ehlert im Jugend-Preis mit drei Chancen

München (MSPW). Die älteste Zuchtprüfung im deutschen Trabrennsport wird am Sonntag auf der Rennbahn in München-Daglfing entschieden. Der mit 25.000 Euro dotierte Jugend-Preis, der erstmals 1892 ausgetragen wurde, richtet sich an die Zweijährigen, also dem jüngsten rennfähigen Jahrgang. Sechs Stuten treffen diesmal auf fünf Hengste. Es geht um die Nachfolge von Plutonio, der im vergangenen Jahr als Debütant mit dem Italiener Antonio Greppi triumphiert hatte.

Auch diesmal könnte der Sieg wieder in das „Stiefel-Land“ gehen. Der deutsche Trainer Holger Ehlert, der seit 23 Jahren in Pisa arbeitet, schickt eine kleine „Streitmacht“ von drei Startern in den Jugend-Preis. Ehlert selbst wird seine Stute World Wide Wings steuern: „Bisher hat sie nur die Qualifikation absolviert. Dabei hat sich gezeigt, dass sie noch extrem nervös ist. Deshalb werde ich sie auch selbst fahren.“

Jochen Haide (Sauerlach) wird mit der Ehlert-Stute Ready to Glide in das Meilenrennen gehen. „Sie konnte in Frankreich in der Qualifikation überzeugen, musste dann wegen eines Infekts pausieren und ist nun wieder bestens in Form. Ready to Glide hatte viel Grundtraining mit auf den Weg bekommen. Deshalb sehe ich für sie beste Chancen auf eine Top-Platzierung“, so Ehlert.

Aus dem Besitz von Holger Ehlerts Frau Anne stammt Too Bad For You, der im Jugend-Preis vom Italiener Vincenzo Castiglia gesteuert wird. Der Hengst qualifizierte sich erst Anfang des Monats für den Rennbetrieb. „Ready To Glide hat bisher den stärksten Eindruck hinterlassen. Danach kommen Too Bad For You und World Wide Wings. Ich rechne mir mit allen drei Pferden Chancen auf eine Prämie aus“, meint Ehlert.

Die Teilnehmerin mit der mit Abstand größten Gewinnsumme ist Zenyatta. Die vom Niederländer Cees Kamminga (Willemsoord) vorbereitete Stute belegte im Rahmen der Derby-Woche in Berlin in dem mit über 50.000 Euro dotierten Auktionsrennen mit ihrem Trainer im Sulky den dritten Platz. Im Jugend-Preis ist der aktuelle deutsche Champion Roland Hülskath (Mönchengladbach) Fahrer der Stute.

Für Besitzer Johann Holzapfel (Anzing) bietet der Niederländer Hendrik Grift die Stute Rexilla auf. Bei ihrem Debüt in Italien war sie mit dem Italiener Roberto Andreghetti im Sulky in einem 1.660 Meter-Rennen auf dem dritten Platz gelandet.

Helmut Biendl (Ascha) nimmt das Rennen mit dem von ihm trainierten Hengst Prince Flevo, dem Drittplatzierten aus dem Trial II zum Jugend-Preis in Berlin-Mariendorf, in Angriff.


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