Traben: Debütant Rapido Ok triumphiert im Jugend-Preis in München
  • Promi-Rennstall Catch Glory in der Erfolgsspur

    München (MSPW). Die gute Form von Berufs-Trabrennfahrer Josef Franzl (Sauerlach) hält an. Am Sonntag gewann der Bayer auf der Rennbahn in München-Daglfing zum ersten Mal in seiner Laufbahn den Jugend-Preis, die älteste Zuchtprüfung im deutschen Trabrennsport. In diesem mit 25.000 Euro dotierten Meilenrennen für den Zweijährigen-Jahrgang triumphierte Franzl mit dem Debütanten Rapido Ok.

    Besitzer des Hengstes ist der Promi-Rennstall Catch Glory (Reifberg) des Fußballspieler-Beraters Roger Wittmann, seiner Lebensgefährtin und ehemaligen Spitzen-Tennisspielerin Anke Huber sowie Fußballtrainer und Ex-Nationalspieler Mario Basler.

    Rapido Ok, am Toto 72:10 gewettet, hatte schon kurz nach dem Start die Führung übernommen und behauptete diese an der Innenkante auf der Zielgeraden souverän.

    Mitbesitzer Roger Wittmann, der den Sieg seines Hengstes auf der Bahn miterlebte, strahlte: „Wir sind zwar ohne Vorbereitungsrennen in diese Prüfung gegangen, aber die Abschlussarbeit daheim in Reifberg war so überzeugend, dass ich von vornherein optimistisch war“, so Wittmann. „Es war schon beeindruckend, wie der Hengst vom Start weggeschossen ist. Seine große Stärke kommt aber erst zum Tragen, wenn er gefordert wird. Dann geht es bei ihm erst richtig ab.“

    Am besten zum Sieger hielt sich noch die vom Niederländer Hendrik Grift für Johann Holzapfel (Anzing) aufgebotene Stute Rexilla (47:10), die lange im Fahrwasser des späteren Siegers gut mithielt, für Rang eins aber nicht ernsthaft in Frage kam. Der Richterspruch: Leichter Sieg für Rapido Ok mit zweieinhalb Längen.

    Mit Höwings Shiva Z, gesteuert von Constantin Vergos (Herten), belegte eine weitere Stute, die am Toto sogar als 703:10-Außenseiterin gehandelt wurde, den dritten Platz.

    Der in Italien sehr erfolgreiche deutsche Trainer Holger Ehlert war gleich mit drei Pferden zum Jugend-Preis angereist. Die Bilanz für den Ex-Essener hielt sich allerdings in Grenzen. Hinter Prince Flevo (52:10) mit Helmut Biendl (Ascha) im Sulky kam mit der Stute Ready to Glide (46:10), gefahren von Jochen Haide (Sauerlach), auf Platz fünf nur ein Ehlert-Pferd in die Geldränge.

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