Trab: Deutsche Derby-Siegerin verpasst Finale zum Grand Prix de l’U.E.T.
Lobell Countess nach langer Führung auf Rang sechs


Vincennes (MSPW). Das mit 400.000 Euro dotierte Finale zum Grand Prix de l’U.E.T. am 23. September auf der Trabrennbahn in Gelsenkirchen findet ohne die Beteiligung der deutschen Derby-Siegerin von 2011 statt. Als Sechste ihres Vorlaufs auf der Nobel-Bahn im französischen Vincennes verpasste Lobell Countess den Einzug in den Endlauf.

Dabei hatte es für die vom belgischen Spitzenfahrer Dominique Locqueneux gesteuerte vierjährige Stute in dem mit 60.000 Euro dotierten Rennen über 2.100 Meter zunächst recht gut ausgesehen. Die 150:10-Außenseiterin, die dem niederländischen Kaufmann Jasper Roos (Helvoirt) gehört, hatte nämlich lange in Führung gelegen.

Doch in der entscheidenden Phase zeigte die gleichaltrige Konkurrenz die größeren Reserven. Insgesamt fünf Gegner zogen noch an Lobell Countess vorbei.

Der Sieg ging an den 27:10-Mitfavoriten Univers de Pan mit Philippe Daugeard aus Frankreich. Das Gespann verwies den Favoriten Up and Quick (24:10) mit Eric Raffin sowie Union Quality mit Julien Dubois auf die Plätze.

Zuvor hatte sich in dem mit ebenfalls 60.000 Euro dotierten ersten Vorlauf der vom Franzosen Franck Nivard gefahrene 14:10-Favorit Unique Quick keine Blöße gegeben. Bei seinem Erfolg ließ der Hengst den 180:10-Außenseiter Uhlan Noir mit Jörgen Westholm im Sulky und Bentley Karan (160:10) mit dem belgischen „Hexenmeister“ Jos Verbeeck auf den Rängen zwei und drei hinter sich.

Heute finden auf der Rennbahn im schwedischen Solvalla zwei weitere Vorläufe für den hoch dotierten Höhepunkt in Gelsenkirchen statt. Ein weiteres deutsches Pferd ist nicht am Start.

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