Traben: Mönchengladbacher vor seiner zweiten EM-Teilnahme
Roland Hülskath: „Ich will auch diesmal den Titel“


Hamburg (MSPW). Am kommenden Wochenende ist Hamburg die Traber-Hauptstadt Europas. Auf der Rennbahn in Bahrenfeld wird am Samstag und Sonntag die Europameisterschaft der Sulky-Profis entschieden. Für Deutschland startet Champion Roland Hülskath (Mönchengladbach), der den EM-Titel bereits 2008 bei seiner bisher einzigen Teilnahme auf Anhieb gewonnen hatte. Wir sprachen mit ihm.

Hallo, Herr Hülskath! Wie groß ist die Vorfreude auf die Europameisterschaft in Hamburg?

Hülskath: „So eine EM vor der eigenen Haustür ist eine prima Sache, zumal solche Veranstaltungen nicht häufig anstehen. Ich freue mich sehr, dass es bald los geht.“

Ihre EM-Bilanz ist mit ihrem Triumph beim ersten und bisher einzigen Auftritt 2008 perfekt. Was haben Sie sich diesmal vorgenommen?

Hülskath: „Keine Frage: Ich will auch diesmal gewinnen!“

Es gibt einige Neuerungen bei den Titelkämpfen: Unter anderem wurden die Pferde den Fahrern zugeteilt, um für mehr Chancengleichheit zu sorgen. Wie finden Sie das?

Hülskath: „Für alle Beteiligten ist das die beste Lösung. Bei der freien Zulosung der Pferde konnte man als Fahrer schon einmal jede Menge Pech haben und war dann schnell auf verlorenem Posten.“

Welche Rolle spielt der Heimvorteil?

Hülskath: „Ich kenne die Pferde und kann deren Stärken und Schwächen ganz gut beurteilen. So kann ich einschätzen, wie das Rennen ungefähr verlaufen wird und meine Taktik entsprechend anpassen. Das ist schon ein großer Vorteil. An die Bahn in Hamburg werden sich die anderen Fahrer dagegen recht schnell gewöhnt haben. Die Bahn ist sehr fair und mit denen in Schweden vergleichbar.“

Wen zählen Sie zu den Hauptkonkurrenten?

Hülskath: „Das lässt sich im Vorfeld kaum sagen. Viel wird auf die ersten Läufe ankommen. Fahren können die Teilnehmer alle, sonst hätten sie sich gar nicht erst für die Europameisterschaft qualifiziert.

Was ist entscheidend, um möglichst gut abzuschneiden?

Hülskath: „Bei acht Wertungsläufen darf man sich keinen Fehler erlauben. Auch mit einem Favoriten muss man versuchen, zuerst auf Punkte und nicht auf Teufel komm raus auf Sieg zu fahren. Auch ohne einen Wertungslauf zu gewinnen, ist ein EM-Triumph möglich.“

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