Traben: Berchtold-Hengst triumphiert in Berlin-Mariendorf zum ersten Mal
Helmut Biendl: „Prince Flevo hat eine große Zukunft“


Berlin (MSPW). Mit einem überlegenen Sieg von Prince Flevo endete der mit 7.000 Euro dotierte Trial II zum Preis des Winterfavoriten für den Zweijährigen-Jahrgang auf der Trabrennbahn in Berlin-Mariendorf. Mit seinem Trainer Helmut Biendl (Ascha) im Sulky hatte der Hengst aus dem Besitz von Thomas Berchtold und Hannelore Weber-Berchtold (München) früh die Spitze übernommen, setzte sich im Schlussbogen entscheidend ab und gewann beim dritten Start sein erstes Rennen.

„Vor Prince Flevo liegt eine große Zukunft“, lobte „Heli“ Biendl, der in seiner Laufbahn knapp 7.000 Rennen für sich entscheiden konnte. „Anfangs war der Hengst schwer zu trainieren, weil er noch nicht die nötige Härte hatte. Jetzt ist das schon ganz anders. Seinen nächsten Start soll Prince Flevo Mitte Oktober in Hamburg absolvieren.“

Bei seinem Erfolg zum Totokurs von 33:10 in Berlin verwies Prince Flevo die 129:10-Außenseiterin Höwings Shiva Z, trainiert und gesteuert von Constantin Vergos (Herten), sowie die von Heinz Wewering (Berlin) gefahrene 13:10-Favoritin Ocean Dream aus dem Trainingsquartier von Franz Klein (Versmold) auf den zweiten und dritten Platz.

Josef Franzl siegt mit Amor Viking – Heinz Wewering überrascht

Für Josef Franzl aus dem bayerischen Sauerlach hatte sich die lange Fahrt in die Hauptstadt spätestens nach dem mit 7.000 Euro dotierten Trial I zum Bayern-Pokal für Dreijährige gelohnt. Denn mit dem von ihm trainierten Wallach Amor Viking kam der Derby-Siegfahrer zu einem überlegenen Erfolg. Im Endspurt ließ der 69:10-Mitfavorit Amor Viking dem aus der zweiten Startreihe ins Rennen gegangenen 20:10-Favoriten Spicy A. mit Thorsten Tietz (Schöneiche) sowie Man in Black (30:10) mit Helmut Biendl auf den Plätzen zwei und drei keine Chance. Der zuvor bei zwei Starts noch unbesiegte Hengst Spicy A. hatte Man in Black im Kampf um Rang zwei auf den letzten Metern noch abgefangen.

Heinz Wewering zu einem Totokurs von 192:10 zu „erwischen“, das passiert nicht alle Tage. Mit Isadora aus dem Hooksieler Gestüt Oesterdieken von Immo Müller war es so weit. Im Stutenlauf (3.500 Euro) siegte Wewering Start/Ziel, auch wenn er Isadora im Einlauf aufmuntern musste. Auf Rang zwei landete Hiva (45:10) mit dem Willicher Michael Nimczyk. Hiva mischte immer im Vorderfeld mit, zog auch gut durch. Doch Isadora war nicht mehr ernsthaft gefährdet. Für das Gestüt Oesterdieken war dieses Dreijährigen-Rennen nicht nur wegen des leichten Sieges von Isadora bemerkenswert. Denn mit Tara Hall (759:10), gefahren vom Berliner Benjamin Hagen, kam eine am Toto kaum beachtete Stute für Oesterdieken auf Rang drei. Die 18:10-Totofavoritin Yes we can war zu Beginn des Schlussbogens in zweiter Position mit Detlef Fleischer (München) aus dem Takt geraten und wurde disqualifiziert.

Pressekontakt
MSPW - Media Sportservice West
F.J. Colli / Ralf Debat
Parkstr. 25
45886 Gelsenkirchen
fon: 0209 / 40817-0
fax: 0209 / 4081717
eMail: redaktion@mspw.de