Traben: Preis des Winterfavoriten am Samstag in Hamburg
Helmut Biendl: „Prince Flevo ein Sieg-Kandidat“


Hamburg (MSPW) Der jüngste rennfähige Traber-Jahrgang steht am Samstag auf der Rennbahn in Hamburg-Bahrenfeld im Mittelpunkt. Einen Tag vor dem mit 197.830 Euro dotierten Großen Preis von Deutschland, dem Höhepunkt des dreitägigen Grand Prix-Meetings in der Hansestadt, kämpfen neun Zweijährige im traditionsreichen Preis des Winterfavoriten um Prämien in Höhe von 25.000 Euro. Das Rennen über die 1.680 Meter-Distanz zählt zu den Höhepunkten des Meetings, das bereits am Freitag beginnt. An den drei Veranstaltungstagen werden Rennpreise in Höhe von mehr als 400.000 Euro ausgeschüttet.

Zum Favoritenkreis im Preis des Winterfavoriten zählt der von Josef Franzl (Sauerlach) für den Promi-Rennstall Catch Glory um Spielerberater Roger Wittmann, die frühere Weltklasse-Tennisspielerin Anke Huber, Ex-Nationalspieler Mario Basler sowie Fußballprofi Kevin Prince Boateng (AC Mailand) trainierte und gesteuerte Rapido Ok. Ein Start, ein Sieg: So lautet die perfekte Bilanz des Hengstes nach seinem Premieren-Erfolg in dem mit 25.000 Euro dotierten Jugend-Preis für den Zweijährigen-Jahrgang Anfang September in München.

Ebenfalls als frischer Sieger kommt Prince Flevo an den Start. Der Hengst wird von Helmut Biendl (Ascha) für Thomas Berchtold und Hannelore Weber-Berchtold (beide München) aufgeboten. Nach drei Starts stehen für den „Prinzen“ ein Sieg sowie zwei Platzierungen zu Buche. Zuletzt war er Ende September in dem Trial II zum Preis des Winterfavoriten (7.000 Euro) erstmals erfolgreich.

„Die Trainingseindrücke waren sehr gut“, ist „Heli“ Biendl, der den Preis des Winterfavoriten bisher einmal gewinnen konnte (1983), guter Dinge. „Unsere Startnummer ‚2’ ist nicht schlecht. Der Rennverlauf muss jedoch zeigen, ob ich das Rennen mit Prince Flevo - wie bei seinem jüngsten Sieg - wieder von vorne angehen kann. Der Hengst ist vom Rennverlauf jedenfalls unabhängig und ein Kandidat für die ersten beiden Plätze“, so der Trainer und Fahrer aus Bayern, der Rapido Ok sowie Ocean Dream und Höwings Shiva Z zu den Hauptkonkurrenten zählt.

Die Stute Ocean Dream gehört Franz Klein (Versmold) und wird vom deutschen Rekord-Champion Heinz Wewering (Berlin) gesteuert, der im Preis des Winterfavoriten insgesamt schon elfmal triumphieren konnte. Im vergangenen Jahr war er mit Peter Pan Diamant erfolgreich. Diesmal muss Wewering das Zweijährigen-Rennen mit Ocean Dream allerdings mit der eher ungünstigen Startnummer ‚8’ in Angriff nehmen. Bei ihrem letzten Auftritt war die Stute als 13:10-Favoritin in dem Trial II zum Preis des Winterfavoriten beim Sieg von Prince Flevo vor Höwings Shiva Z „nur“ auf Rang drei gelandet. Zuvor hatte Ocean Dream den Trial I überlegen mit siebeneinhalb Längen Vorsprung gewonnen.

Die von Constantin Vergos (Herten) trainierte und gesteuerte Stute Höwings Shiva Z steigerte sich bei ihren letzten drei Starts kontinuierlich: Rang vier Ende August in dem Trial II zum Jugend-Preis, Platz drei Anfang September im Hauptlauf zum Jugend-Preis und zuletzt ein zweiter Rang in dem Trial II zum Preis des Winterfavoriten.

Besitzerin Marion Jauß (Neritz) bietet mit der von Michael Nimczyk (Willich) gesteuerten Fairness und der Thomas Panschow (Bladenhorst) anvertrauten Inari gleich zwei Starterinnen auf. Für holländische Farben geht Dear Butcher mit Robbin Bot (Ascheberg) ins Rennen. Der Niederländer Robin Bakker (Deurze) bietet Ready to Glide für den nach Italien ausgewanderten Trainer und Besitzer Holger Ehlert (Pisa) auf, Victor Gentz (Kaarst) steuert den Hengst Shoemaker, der sich im Familienbesitz (Gestüt Lauvenburg) befindet.

Entlastungslauf zum Preis des Winterfavoriten um 7.000 Euro

Im Entlastungslauf zum Preis des Winterfavoriten geht es für die zweijährigen Nachwuchstraber um Preisgelder von 7.000 Euro. Zum Kreis der Sieganwärter im Zehner-Feld gehört der frische Sieger Lucky Luke aus dem Besitz von Marion Jauß. Gesteuert wird der Wallach von Michael Schmid (Oberhausen). Der Stall Habo von Hans-Ulrich Bornmann (Ennepetal) schickt mit Grandiosa Bo (Heinz Wewering) und dem vom aktuellen Champion Roland Hülskath (Mönchengladbach) gesteuerten Golfino Bo zwei Pferde ins Rennen.

Trial II zum Bayern-Pokal mit drei frischen Siegern

Gleich drei frische Sieger nehmen den mit 7.000 Euro dotierten Trial II zum Bayern-Pokal für Dreijährige in Angriff. Helmut Biendl geht mit President Storm ins Rennen, Heinz Wewering steuert Irrwisch und Josef Franzl ist mit Amor Viking, dem Gewinner aus dem Trial I in Berlin-Mariendorf, dabei. Für einen der vorderen Plätze dürfte auch Spicy A. mit Thorsten Tietz (Schöneiche) in Frage kommen. Nach zwei Siegen zu Beginn seiner Laufbahn musste sich der Hengst im Trial I nur Amor Viking geschlagen geben.

Im Stutenlauf (3.500 Euro) muss die formstarke Zora Island (Thorsten Tietz) mit der eher ungünstigen Startnummer ‚9’ ins Rennen gehen. Von ihren bisher acht Starts gewann Zora Island nicht weniger als sechs. Sie muss sich unter anderem mit der frischen Siegerin Isadora (Heinz Wewering) auseinandersetzen. Insgesamt sind zehn Starterinnen dabei.

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