Titelverteidiger Mollema schickt ein Trio ins Rennen

München (MSPW). Der mit 25.000 Euro dotierte Bayern-Pokal, der am Sonntag auf der Trabrennbahn in München-Daglfing entschieden wird, gehört zu den Saison-Höhepunkten in der bayerischen Landeshauptstadt. Der Andrang ist groß: Zwölf Dreijährige kämpfen in dem Meilenrennen für den Derby-Jahrgang um 12.500 Euro Siegprämie.

Gesucht wird der Nachfolger von Staro foot Loose, der im letzten Jahr mit seinem niederländischen Trainer Arnold Mollema (Wolvega) im Sulky als 21:10-Favorit triumphiert hatte. Auch in diesem Jahr könnte wieder ein von Mollema trainiertes Pferd gewinnen. Denn der erfahrene Trainer schickt mit Quarter Session, gesteuert vom formstarken Josef Franzl (Sauerlach) sowie Casino’s Wish mit Jochen Haide (Sauerlach) und Lindo Eden mit Helmut Biendl (Ascha) gleich drei Starter ins Rennen.

Quarter Session gewann in diesem Jahr sieben seiner elf Starts. Zuletzt war der Hengst Mitte September in Gelsenkirchen im Deutschen Traber-St. Leger (25.000 Euro) über die 2.600 Meter-Distanz nicht zu bezwingen. Trotz der eher ungünstigen Startnummer „11“ zählt Quarter Session zu den Anwärtern auf ein Stück vom Preisgeldkuchen. „Für ihn kommt es ganz besonders auf den Rennverlauf an, denn er ist eher ein Dauerläufer als ein Sprinter“, sagt Mollema.

Lindo Eden startet mit Nummer „10“ direkt neben seinem Stallgefährten Quarter Session. Der Hengst war bei seinen letzten drei Rennen je einmal Erster, Zweiter und Dritter (im St. Leger). „Auch wenn Lindo Eden sprinten kann: Über die Meile bleibt nicht viel Zeit, einen Rückstand aufzuholen. Ich hoffe, dass sich das Rennen gut entwickelt“, so der niederländische Erfolgstrainer. Casino’s Wish, das dritte Pferd aus der Mollema-Streitmacht, wird den Bayern-Pokal als Außenseiter in Angriff nehmen. Kein Sieg bei elf Saisonstarts und zuletzt zwei Disqualifikationen stehen zu Buche.

Wesentlich besser fällt die Bilanz von Tamburini aus, der von Rob de Vlieger (Zwaanshoek, NL) trainiert und von Robin Bakker (Deurze, NL) gesteuert wird. Der Hengst gewann unter anderem den Trial II zum St. Leger und wurde im Hauptlauf nur von Quarter Session bezwungen. Aus Schweden reist der Derby-Dritte Sir Mathijs an, der mit seinem Trainer Conrad Lugauer (Blentarp) ins Rennen geht. Der „Sir“ weist mit 38.950 Euro die höchste Gewinnsumme im Teilnehmer-Feld auf.

Stutenlauf mit Arthur Knauer-Gewinnerin Georgina Corner

In dem mit 12.500 Euro dotierten Stutenlauf zum Bayern-Pokal ist die Favoritenrolle klar verteilt. Georgina Corner, Gewinnerin des Arthur Knauer-Rennens (Deutsches Stutenderby), steht mit Thorsten Tietz (Schöneiche) vor ihrem achten Saisonsieg beim neunten Auftritt. Zu ihren sechs Konkurrentinnen zählt auch Yuamour (Josef Franzl), die Sensations-Zweite (302:10) aus dem Arthur Knauer-Rennen.

Pressekontakt:
MSPW
Media Sportservice West
F.J. Colli / Ralf Debat
Parkstr. 25
45886 Gelsenkirchen
fon: 0209 / 40817-0
fax: 0209 / 4081717
eMail: redaktion@mspw.de