Unterföhring, 6. November (pps) – Radprofi Jens Voigt hat sich deutlich von allen Doping-Vorwürfen distanziert. „Ich kann nicht für alle bürgen, aber ich habe nichts gemacht. Zweifler wird es aber immer geben“, sagte Voigt im Exklusiv-Interview mit dem Sport-Nachrichtensender Sky Sport News HD: „Ich stehe unter Generalverdacht und kann das auch irgendwo nachvollziehen. Man denkt, dass alle in meinem Alter gedopt haben. Ich kann den Verdacht verstehen, es tut aber dennoch weh.“

Hamilton lebt in einer Parallelwelt

Besonders die Vorwürfe des ehemaligen Rad-Profis Tyler Hamilton machen Voigt wütend: „Er wirft das vage in den Raum. Er lebt in einer Parallelwelt und kann einfach nicht glauben, dass es saubere Sportler gibt. Seine Vorwürfe sind völlig haltlos. Als ich im Team von Bjarne Riis (CSC) war, gab es kein organisiertes Doping.“

Voigt: Wir sitzen nicht um ein Lagerfeuer und sprechen über Doping

Voigt kritisiert auch, dass ein völlig falsches Bild in der Öffentlichkeit vom Doping im Radsport gemalt wird: „Die Leute denken, dass man um ein Lagerfeuer sitzt und sich über Doping austauscht. Die Leute machen etwas Verbotenes und halten es dementsprechend geheim. Den Vorwurf der Naivität lass ich mir gefallen, aber man rennt nicht zu den Kameraden ins Zimmer und kontrolliert die Koffer.“

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