Unterföhring, 9. Januar (pps) – Handball-Nationalspieler Holger Glandorf wurde für seine Absage für die am Freitag beginnende Weltmeisterschaft in Spanien von Bundestrainer Martin Heuberger heftig kritisiert. „Die Aussagen von Heuberger haben mich sehr irritiert. Ich habe immer den Kopf für die Nationalmannschaft hingehalten“, sagte Glandorf exklusiv im „Inside Report“ des Sport-Nachrichtensenders Sky Sport News HD. Eine Einflussnahme seines Vereins SG Flensburg-Handewitt bestreitet der 29 Jahre alte Rückraumspieler: „Ich habe die Entscheidung nicht für Flensburg und auch nicht gegen die Nationalmannschaft getroffen, sondern für meine Gesundheit.“

Heuberger hatte bei Glandorf das nötige Feuer für die Nationalmannschaft vermisst. Im Frühjahr 2012 hatte sich der Weltmeister von 2007 bei einem Lehrgang der Nationalmannschaft eine schwere bakterielle Infektion zugezogen, die drei Operationen nach sich zog.

Brand: Glandorf ist es dem Sport schuldig bei der WM zu spielen

Auch der ehemalige Handball-Bundestrainer Heiner Brand übt harte Kritik an Glandorf: „Ich kann nicht in Holger reingucken, aber ich bin der Meinung, wenn man in der Liga spielt, kann man auch in der Nationalmannschaft spielen. Das ist man dem Sport und seinem Land schuldig.“

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