Unterföhring, 18. April (pps) – Der ehemalige Formel-1-Fahrer Hans-Joachim Stuck befürchtet, dass der Zwist zwischen Weltmeister Sebastian Vettel und seinem Teamkollegen Mark Webber Einfluss auf den Ausgang der Weltmeisterschaft haben könnte. „Wenn Mark Webber jetzt die Chance bekommt, Sebastian Vettel eins auszuwischen, kann ich mir vorstellen, dass er dies auch tun wird“, sagte Stuck im Exklusiv-Interview mit dem Sport-Nachrichtensender Sky Sport News HD: „Der Zwist im Team ist der Sache nicht zuträglich. Teamkollegen müssen sich fordern, aber es muss fair und freundschaftlich zugehen. Sonst wird das nichts.“

Der Streit der beiden Red-Bull-Piloten war nach dem Großen Preis von Malaysia eskaliert, als Vettel den langsameren Webber entgegen der Teamorder überholt und ihm so den Sieg genommen hatte.

Stuck, der den Heppenheimer dafür kritisiert hatte, hofft auf einen Lernprozess: „Vettel ist ein Klassetyp. Seine Aktion von Malaysia bedeutet noch lange nicht, dass er einen Charakterfehler hat. Leute wie Vettel haben natürlich auch ein Ego mit Kragenweite 46. Ich bin mir sicher, dass solche Aktionen aber auch charakterbildend sind und er aus diesen Dingen lernen und sich dem Team anpassen wird.“

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