Deutsche Basketballer auf Rang zwölf

München/Kasan, 17. Juli (pps) - Mit einer Bronzemedaille von Andreas Waschburger (FHSV Saarbrücken) im 10-km-Freiwasserschwimmen sind die deutschen Athleten am heutigen Mittwoch gut in den zwölften und letzten Wettkampftag der 27. Sommer-Universiade in Kasan gestartet. Am elften Wettkampftag unterlag das deutsche Basketball-Herren-Team mit 64:71 gegen Mexiko und beendete das Turnier auf Rang zwölf. Sportschützin Isabella Straub (LMU München) wurde im Kleinkaliber Liegendkampf Vierte und verpasste nur knapp eine Medaille. Am Mittwoch ebenfalls im Einsatz sind die deutschen Schützen: Patrick Kurz (HWR Berlin), Steffen Vocke (HfPV Wiesbaden) und Axel Müller (HS Pforzheim) gehen im Kleinkalibergewehr Dreistellungskampf an den Start. Am Abend endet die 27. Sommer-Universiade in Kasan dann mit der feierlichen "Closing Ceremony", die ab 22.30 Uhr bei Eurosport 2 übertragen wird.

Für das deutsche Basketball Herren-Team endete die Universiade mit einer Niederlage. Im letzten Spiel des Turniers unterlag die Mannschaft von Bundestrainer Olaf Stolz Mexiko mit 64:71 und erreichte damit Platz zwölf. Das DBB-Team kam zu Beginn schwer in die Partie. Nach gut zwei Minuten lagen die Deutschen 2:8 zurück, konnten das Blatt beim 9:8 (4.) aber zu ihren Gunsten wenden. Das erste Viertel endete mit einem knappen 20:18-Vorsprung der Mexikaner, da dem deutschen Team die nötige Konsequenz im Abschluss fehlte. Im zweiten Spielabschnitt legte die DBB-Auswahl zum 25:20 (14.) vor, ehe Mexiko sechs Punkte in Folge erzielte. Ein 4:0-Lauf brachte dann dem deutschen Team die 34:31-Halbzeitführung ein. Es folgte ein holpriger Start in die zweite Hälfte, nach 24 Minuten lag die deutsche A2-Nationalmannschaft mit 36:46 zurück. Mit einer 61:50-Führung für Mexiko ging es ins letzte Viertel, in dem die Deutschen sich erneut zahlreiche Fehler leisteten. Die Folge war ein 55:71-Rückst and (35.). In den Schlussminuten verkürzte die DBB-Auswahl mit einem 9:0-Lauf zum 64:71-Endstand.

"Das Spiel gegen Mexiko spiegelt unseren gesamten Turnierverlauf wider. Wie heute im dritten Viertel haben wir unser erstes Spiel gegen Estland in den Sand gesetzt, aber auch sehr gute Spiele gegen die Ukraine und Korea gezeigt. Auch gegen Russland waren wir nah dran, konnten aber so wie heute die letzten Prozente in der entscheidenden Phase nicht abrufen. Nach der Niederlage gegen Russland war der Mannschaft die Enttäuschung anzumerken und nach dem USA-Spiel ist es den Spielern schwer gefallen, sich noch einmal zu motivieren. Die junge Mannschaft hat aber dazugelernt, neue Erfahrungen gesammelt und sich als geschlossene Einheit präsentiert", lautete die Bilanz von Bundestrainer Stolz.

Sportschützin Isabella Straub erreicht Platz vier

Im Sportschießen verpasste Isabella Straub (LMU München) knapp eine Medaille. Mit 592 Ringen erreichte sie Platz vier, punktgleich mit der Bronzemedaillengewinnerin Jana Hyblerova aus der Slowakei. Gold ging an die Japanerin Mai Toishi vor Thanyalak Chotphibunsin (Thailand) mit je 593 Ringen. In der Teamwertung erreichte Straub mit Maren Prediger (West Virginia University) und Yvonne Schlotterbeck (DHBW Villingen-Schwenningen) Rang sechs.

Julia Hochmuth (Uni Tübingen) verpasste im 25-m Sportpistolenwettbewerb den Sprung ins Finale. Nach dem ersten Durchgang, dem Präzisionsschießen, belegte sie Platz zwölf. Im anschließenden Schnellschießen blieb sie jedoch hinter ihren Möglichkeiten und fiel im Gesamtranking auf Platz 25 zurück.

Starke Gegner für deutsche Ringer

Für die Ringer im griechisch-römischen Stil verlief der zweite Wettkampftag besser als der Auftakt, in die Medaillenränge konnten die deutschen Teilnehmer jedoch nicht vordringen. In der Gewichtsklasse bis 96 kg erreichte Felix Radinger (TU Darmstadt) nach intensivem Kampf mit einem 3:1-Erfolg über den Kasachen Yerulan Iskakov das Viertelfinale. Dort traf der Informatik-Student auf Araz Hasanov (Aserbaidschan), dem er mit 1:3 unterlag. Damian Hartmann (HU zu Berlin) gelang in der Gewichtsklasse bis 74 kg ein 4:0-Sieg über Shermet Permanov (Turkmenistan). Im Achtelfinale musste er dann in einem lange ausgeglichenen Kampf eine 1:3-Niederlage gegen Elvin Mursaliyev (Aserbaidschan) hinnehmen. In der Gewichtsklasse bis 60 kg war der Wettkampf für den Jura-Studenten Christoph Bast (EUV Frankfurt/Oder) bereits nach der Vorrunde beendet, in der er dem Asienmeister Elmurat Tasmuradov (Usbekistan) mit 0:4 unterlag. "Das Teilnehmerfeld war extrem stark besetzt. Gerade unsere jüngeren At hleten müssen hier noch Wettkampfpraxis aufholen. Die gestandenen Teilnehmer konnten alle einen Sieg holen, aber gegen die professionellen Gegner fehlte es auch ihnen noch an körperlichen Voraussetzungen", resümierte der Hochschulsportbeauftragte des Deutschen Ringerbundes, Björn Holk.

Der Schwimmer Morten Ahme (Uni Hamburg) konnte sich nicht für den Finallauf qualifizieren. Über die 400 m Lagen wurde er in 4:25.53 Minuten Zwölfter der Vorläufe.


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