Leverkusen, 14. Oktober 2013 – Thorsten Storm hat sich auf dem 9. SPONSORs Clubmanager Summit zum Umgang mit Investoren im Handball geäußert. Der Geschäftsführer der Rhein-Neckar Löwen blickte zudem auf die Zusammenarbeit mit Jesper Nielsen zurück, dem Ex-Investor des Vereins.

„Schwierig wird es immer dann, wenn es keinen Gegenpart gibt, sondern nur Angestellte – und der Investor dann ins Operative eingreift. Bei uns war es so, dass es zwei PR-Linien gab. Einmal die sympathische und bodenständige und einmal die des Investors“, sagte Storm bei einem Vortrag in der BayArena: „Das führte dann dazu, dass man nicht genau wusste, wohin der Weg des Vereins führt.“

Jesper Nielsen war im August 2008 als Investor der Rhein-Neckar Löwen eingestiegen. Er soll bis zu seinem Ausstieg Anfang 2012 mehr als zehn Millionen Euro in den Club aus der DKB Handball-Bundesliga (HBL) investiert haben.

Das Ziel des gönnerhaften Dänen war es, die Rhein-Neckar Löwen zum weltbesten Handball-Club zu machen. Thorsten Storm bewertet den Wunsch von damals heute mit einer Portion Ironie: „Natürlich gab es auch schon damals Handballhochburgen, die in diese Kategorie zählen. Die Konkurrenz hat sicher ein ums andere Mal über uns gelacht. Es war ein auf und ab.“ Am Ende habe die damalige Mannschaft laut Storm nicht funktioniert, „weil sie unter einem gewissen Druck stand, dem sie nicht gewachsen war“.

„Der Handball braucht Investoren“

Generell ist Storm nicht gegen Investoren im Handball. „Ich glaube, dass der Handball nach wie vor eine Sportart ist, die Investoren braucht. Man darf sich da nicht versperren, sondern muss dem Investor einen Handlungs-Korridor ebnen.“ Dabei sei es laut dem „Löwen“-Chef „ganz wichtig, dass ein Investor nicht der einzige kurzfristige Entscheider ist“.


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