Qionglai, China, 15. Oktober (pps) - Mit einer zehnköpfigen Riege ist die Sportfördergruppe der Bundeswehr aus Altenstadt zu den Militärweltmeisterschaften im Fallschirmspringen ins chinesische Qionglai gereist. Zum Aufgebot des deutschen Teams gehören je fünf Frauen und Männer. Titel und Medaillen werden in den Disziplinen Ziel- und Figurenspringen sowie in der Vierer-Freifallformation vergeben. Die Wettkämpfe laufen vom 16. bis zum 24. Oktober 2013.

Während die Aufgabe für das noch junge Damenteam vorrangig darin besteht, Erfahrungen in internationalen Gefilden zu sammeln, sind die Ziele bei den Männern höher gesteckt. Immerhin sind mit Hauptfeldwebel Stefan Wiesner (Cottbus) und Oberfeldwebel Elischa Weber (Bexbach/FSV Saar) zwei Athleten am Start, die bei der vergangenen Militär-WM vor zwei Jahren in Rio de Janeiro Gold in der Mannschaftskombinationswertung (Zielspringen und Viererformation) sowie Silber im Formationsspringen gewannen.

"Die größten Chancen auf Edelmetall hat wohl Stefan Wiesner", schätzt Trainer Sascha Lasotta (Eilenburg/Sachsen) ein und verweist auf den erst vor Kurzem errungenen Gesamtweltcupsieg des 31-Jährigen im Zielspringen sogar auf zivilem Sektor. Auch beim Saarländer Weber liegt eine Medaille im Bereich des Machbaren. Der 24-Jährige, bei der EM unter den Top 6 platziert, startet bei der WM erstmals in der Männerklasse. "Das Können für eine Medaille hat er. Ob er es in China abrufen kann, wird sich zeigen", so Coach Lasotta. Der als Junior international vielfach schon auf dem Treppchen gestandene Weber ist diesmal fester Bestandteil des Vierer-Formationsteams, nachdem er vor zwei Jahren die Medaille als dessen Videospringer erkämpft hatte.

Wie bei den Frauen sind auch die restlichen drei Männer Nachwuchstalente, die in Qionglai internationale Luft schnuppern sollen. "Die Titelkämpfe in China sind für unsere Sportler vor allem auch Vorbereitung auf das große Ereignis der Military World Games 2015 in Südkorea", sagt Hauptfeldwebel Lasotta. Bis dahin sollen weitere Fallschirmspringer der Sportfördergruppe der Bundeswehr das Potenzial für eine Medaille erlangt haben.

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