Hennef/Nürnberg (pps) Die Funktionäre Eugen Gehlenborg (66) und Reinhard Grindel (52) sind auf dem 41. Ordentlichen Bundestag des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in Nürnberg in das DFB-Präsidium gewählt worden. Gehlenborg verantwortet als Vizepräsident künftig das sozial- und gesellschaftspolitische Engagement des Verbandes. In dieser Eigenschaft ist der Diplom-Pädagoge geschäftsführender Vorsitzender der DFB-Stiftung Egidius Braun und Vorsitzender der Sepp-Herberger-Stiftung. Grindel ist als DFB-Schatzmeister satzungsgemäß auch für die Finanzen der Stiftungen zuständig.

Die beiden Niedersachsen folgen auf Vizepräsident Karl Rothmund (70) und Schatzmeister Horst R. Schmidt (71), die altersbedingt aus dem höchsten Verbandsgremium und damit auch den Stiftungsvorständen ausgeschieden sind. Zusammen mit Geschäftsführer Wolfgang Watzke bilden sie künftig den dreiköpfigen Stiftungsvorstand. „Dankbarkeit, weil man im wichtigen sozialen Bereich mitgestalten kann; Freude, weil einem in der Fußballfamilie interessante Menschen und Projekte begegnen; und Demut, denn man muss sich bewusst sein, auf wie vielen ehrenamtlichen Schultern die Alltagsarbeit des DFB ruht. Ohne die Stiftungen wäre der DFB um ein Vielfaches ärmer und schmalspuriger“, so fasste Eugen Gehlenborg nach seiner Wahl seine Empfindungen zusammen.

„Soziale Verantwortung und Kerngeschäft sind keine Gegensätze!“

Der gebürtige Hamburger Reinhard Grindel sitzt seit dem Jahr 2002 für die CDU im Bundestag und war vorher Leiter des ZDF-Studios in Brüssel. Er übernimmt das Schatzmeisteramt von Horst R. Schmidt und ist in dieser Funktion auch Stiftungsschatzmeister: „Ich habe vor, diese Aufgabe sehr engagiert wahrzunehmen. Ich bin überzeugt, dass die Wahrnehmung sozialer Verantwortung und das Kerngeschäft des DFB keine Gegensätze sind. Sie bedingen einander.“

Neben Rothmund und Schmidt schieden auch die DFB-Vizepräsidenten Hermann Korfmacher (1. Vizepräsident Amateure) und Rolf Hocke (Prävention, Integration, Freizeit- und Breitensport) aus dem Präsidium aus. Ronny Zimmermann, der Präsident des Badischen Fußballverbandes, ist dafür neu im DFB-Präsidium. Zimmermann gehört zu den Mitgliedern des Kuratoriums der Sepp-Herberger-Stiftung.

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