Rabenstein/Passeiertal (Italien), 9. Januar 2014 – Nicht weit entfernt von dort, wo sich die deutsche Fußball-Nationalmannschaft im Mai auf die WM in Brasilien vorbereiten wird, findet in knapp einem Monat eine Etappe des Eiskletter-Weltcups statt. Vom 7. bis zum 9. Februar messen sich die weltbesten Eisakrobaten am Eisturm in Rabenstein im hinteren Passeiertal in Südtirol, rund 20 Kilometer nördlich von St. Martin, wo der DFB-Tross im Frühling seine Zelte aufschlägt.

Am kommenden Wochenende (11./12. Januar) fällt in Cheongsong in Südkorea der Startschuss zum Eiskletter-Weltcup 2014. Über die Weltcup-Stopss in Busteni (Rumänien), Saas Fee (Schweiz) und Champagny en Vanoise (Frankreich) kommen die besten Eiskletterer der Welt vom 7. bis 9. Februar nach Rabenstein in Südtirol. Rabenstein ist ein kleines, verschlafenes Nest in den Südtiroler Bergen. Eine 230-Seelen-Ortschaft am Fuße des Timmelsjochs, das im Sommer das Passeiertal mit dem österreichischen Ötztal verbindet. Doch einmal im Jahr wird Rabenstein zur Wiege des Eisklettersports –dann, wenn der Weltcup-Zirkus dort seine Zelte aufschlägt.

Geklettert wird auf einem riesigen Konstrukt aus Stahl und Beton, das mit einer bis zu einem Meter dicken künstlichen Eisschicht überzogen ist. Es gilt Überhänge, Quergänge und auch mobile Hindernisse zu überwinden, zu denen zum Beispiel riesige Eisblöcke gehören, die mit Stahlseilen am Quergang fixiert werden. Mehrere Routenbauer tüfteln einige Tage vor den Wettkämpfen spektakuläre und extrem schwierige Routen aus, die die Eiskletterer im Schwierigkeitsklettern (Lead) in einer vorgegebenen Zeit zurücklegen müssen. Im Speedklettern geht es hingegen darum, einen 15 Meter hohen Eisturm in der Vertikale so schnell wie möglich zu erklimmen. Im Vorjahr erreichte der schnellste Speedkletterer, der Russe Pavel Gulyaev, das Ziel nach 11,67 Sekunden.

Wie im vergangenen Jahr werden Anfang Februar die Top-Athleten dieser Sportart in Rabenstein erwartet. Das sind die Weltcup-Gesamtsieger des vergangenen Winters: Der Südkoreaner Hee Yong Park bei den Männern und die Russin Maria Tolokonina. Oder die amtierenden Weltmeister, Alexey Tomilov aus Russland und die Südtiroler Lokalmatadorin Angelika Rainer. Die 27-Jährige aus Meran hat die WM-Krone schon drei Mal in Serie sowie im vergangenen Jahr den Heim-Weltcupgewinnen können. Titelverteidiger bei den Männern ist Maxim Tomilov, der Bruder von Weltmeister Alexey Tomilov. Insgesamt werden 130 Eiskletterer und Eiskletterinnen aus 20 Nationen in Südtirol erwartet.

Eröffnet wird die Weltcup-Veranstaltung am Freitag, 7. Februar am Thermenplatz im Meran. Die Wettkämpfe in Rabenstein werden am Samstag (8. Februar) und Sonntag (9. Februar) vor einer Kulisse mit mehreren Tausend begeisterten Fans ausgetragen. Am Samstag steht tagsüber die Qualifikation des Schwierigkeitswettbewerbs auf dem Programm, während am Abend ab 20 Uhr die Entscheidung im Speedklettern fällt. Der Sonntag steht ganz im Zeichen der Halbfinals (08.30 Uhr) und des Endlaufs (13.00 Uhr) um den Sieg im Schwierigkeitsklettern.


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