München, 22. Mai (pps) – Im Spitzenspiel des 20. Spieltags der Frauenfußball-Bundesliga kommt es am Samstag (24. Mai 2014, ab 14.00 Uhr / Eurosport) zum Duell zwischen dem MSV Duisburg und Bayern München. Für die Gastgeber geht es in der Partie der beiden Traditionsvereine mehr denn je darum, den Negativlauf der vergangenen Wochen zu stoppen und einen wichtigen Schritt im Kampf um den Klassenerhalt zu schaffen. Eurosport setzt seine Live-Berichterstattung von der Frauen-Bundesliga fort und berichtet ab 14.00 Uhr live aus dem Duisburger Stadion. Kommentator der Partie ist Markus Theil.

Die Vorzeichen auf das Spitzenspiel könnten unterschiedlicher kaum sein. Die Gäste aus München rangieren mit 35 Punkten auf Tabellenplatz vier und können die Saison entspannt ausklingen lassen. Denn in den Dreikampf um die Meisterschaft, um die sich Spitzenreiter 1. FCC Frankfurt, 1. FFC Turbine Potsdam und Triple-Gewinner VfL Wolfsburg streiten, können die Spielerinnen von Trainer Thomas Wörle nicht mehr eingreifen. Daran hat auch der eindrucksvolle 8:0-Erfolg am vergangenen Spieltag gegen Tabellenschlusslicht VfL Sindelfingen nichts geändert.

An den letzten Sieg muss der Gegner aus Duisburg dagegen schon länger zurückdenken. Zuletzt gingen die Zebras am 23. Februar als Siegerinnen vom Platz – Gegner damals war ebenfalls Sindelfingen, das bereits als Absteiger feststeht. Doch seitdem holten sie in sieben Begegnungen lediglich zwei Punkte und rutschten mit lediglich 18 Zählern in der Tabelle bis auf den zehnten Platz ab. Damit steckt der MSV mittendrin im Kampf gegen den ersten Abstieg der Vereinsgeschichte. Nur zwei Punkte trennen sie vom BV Cloppenburg auf Rang elf.
Eine Konsequenz auf die Talfahrt hat der Meister von 2000 bereits gezogen: Der auslaufende Vertrag von Trainer Sven Kahlert wird nicht verlängert. Darauf hatten sich der 43-Jährige und die Klubführung am Montag verständigt. Der Fußballlehrer hatte das Team des damaligen FCR Duisburg zu Rückrundenbeginn der Saison 2012/13 übernommen. Ein Nachfolger steht noch nicht fest.

Bis zum Saisonende wird er allerdings noch auf der Trainerbank sitzen und sein Möglichstes versuchen, um sein Team vor dem Abstieg zu bewahren. Ein Sieg gegen München wäre ein großer Schritt dahin. Immerhin: In der Hinrunde gelang den Zebras ein 1:0-Erfolg bei den Münchnern.


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