Judo Grand Prix Düsseldorf 2010

Bestes Ergebnis seit Jahren für den DJB!
Tolle Stimmung in ausverkaufter Philipshalle

Düsseldorf (pps) Deutlicher Aufwärtstrend bei den deutschen Judoka: Beim Grand Prix in der Düsseldorfer Philipshalle feierten sie am Wochenende ihren größten Erfolg bei einem heimischen Turnier seit Jahren. Mit zwei Gold- und drei Bronzemedaillen standen sie in Düsseldorf hinter Japan (6/5/1) auf Platz zwei im Medaillenspiegel.

Nach Claudia Malzahn (Halle/Saale) in der Kategorie -63kg am Samstag siegte am Sonntag auch Heide Wollert (Leipzig) in der Klasse -78kg. Malzahn wie Wollert waren 2009 in Rotterdam WM-Dritte in ihren Gewichtsklassen. Malzahn bestritt in Düsseldorf nach einem Innenbandriss im linken Knie überhaupt erst wieder ihren ersten Wettkampf seit fünf Monaten. Für Heide Wollert war es nach 2005 und 2006 bereits der dritte Grand Prix- bzw. Weltcup-Erfolg auf deutscher Bühne, „aber heute habe ich einen Erfolg wirk-lich nicht erwartet“.

„Ich sehe den DJB auf einem guten Weg zu den Olympischen Spielen 2012 in London“, freute sich DJB-Präsident Peter Frese (Wuppertal). Und DJB-Sportdirektor Manfred Bi-rod ergänzte: „Bei diesem extrem gut besetzten Turnier hat unsere gesamte Mannschaft eine hervorragende Visitenkarte abgegeben.“

Auf Platz drei standen aus Reihen des DJB in Düsseldorf noch Mareen Kräh (Sprem-berg/-52kg), Franziska Konitz (Berlin/+78kg) und Robert Zimmermann (Potsdam/+100 kg).

Die Grand Prix-Premiere in der Philipshalle war für die beiden Veranstaltungspartner, Deutscher Judo-Bund und sportAgentur Düsseldorf, rundum ein voller Erfolg. Mit jeweils 3000 Besuchern war die Halle an beiden Wettkampftagen trotz Olympia ausverkauft. Und über den Internet-TV-Sender spobox.tv verfolgten schon am Samstag mehr als 80.000 Zuschauer die Kämpfe, die u.a. von den beiden Olympiasiegern Frank Wieneke und Ole Bischof kommentiert wurden.

Christina Begale, Geschäftsführerin der sportAgentur Düsseldorf, und DJB-Präsident Peter Frese, wollen für die zweite Ausgabe am 19./20. Februar 2011 in Düsseldorf be-reits über „eine Nummer größer“ nachdenken, über einen Umzug innerhalb Düsseldorfs in den wesentlich größeren ISS Dome. Begale: „Die Sportstadt Düsseldorf ist dank Judo um eine Attraktion reicher.“

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