München, 07. Oktober 2014 – Einen einzigen Punkt beträgt der Vorsprung des WM-Führenden Paul Bonhomme auf seine engsten Verfolger Hannes Arch und Nigel Lamb vor dem vorletzten Stopp der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft 2014 in Las Vegas. Bei den bisher sechs Saisonrennen hat es vier verschiedene Sieger gegeben. Auch der deutsche Pilot Matthias Dolderer hofft, „mit dem letzten Quäntchen Glück endlich auf dem Treppchen zu stehen“.

Das Spielerparadies Las Vegas bildet die spektakuläre Kulisse für das siebte Rennen der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft. Wer den Gesamtsieger 2014 richtig tippen will, braucht allerdings neben einer feinen Nase auch eine gehörige Portion Mut, denn zwei Runden vor Schluss führt der Brite Paul Bonhomme die WM-Wertung mit 45 Punkten hauchdünn vor seinem Landsmann Nigel Lamb und dem Österreicher Hannes Arch (beide 44 Punkte) an. Nach sechs von insgesamt acht Stopps verbuchen Bonhomme und Arch jeweils bereits zwei Siege.

Die besten Karten hat aber womöglich ein anderer Pilot: Nach seinem Sieg in Putrajaya (Malaysia) landete der Brite Nigel Lamb dreimal in Folge auf Rang zwei (Gdynia, Ascot und Fort Worth) und geht hochmotiviert in das vorletzte Rennen der Saison in Las Vegas. Die unglaublich hohe Leistungsdichte der WM 2014 spiegelt sich in den bisherigen Ergebnissen wider: Bei den sechs Rennen standen vier verschiedene Piloten ganz oben auf dem Podest. Zudem sorgten der Franzose Nicolas Ivanoff und der Deutsche Matthias Dolderer vor allem in der zweiten Saisonhälfte mit starken Leistungen für eine Menge Aufsehen.

„Las Vegas ist die Stadt der Träume. Alles ist möglich. Wir setzen hier alles auf eine Karte und hoffen, dass die 21 uns Glück bringt! Spaß beiseite: Ich bin gut vorbereitet und motiviert und freue mich auf das Rennen über dem Las Vegas Speedway. Hier in Las Vegas dreht sich alles um das Gewinnen. Das steckt regelrecht an. Die letzten Rennen haben gezeigt, dass wir ganz vorne dabei sein können. Ein bisschen Glück braucht man immer, und wenn uns am Ende das letzte Quäntchen Glück in die Karten spielt, dann sollte ich endlich auf dem Treppchen stehen“, erklärt der deutsche Pilot.

Vor wenigen Wochen kam Bonhomme in Fort Worth (USA) bereits zum dritten Mal in dieser Saison nicht über Rang fünf hinaus, sein engster Rivale Arch landete noch weiter hinten, wurde nur Achter. Damit übernahm der Brite, der im Jahr 2014 zweimal Erster und einmal Zweiter war, erneut die Führung im Kampf um den WM-Titel. Nach der ersten Saisonhälfte hatte Arch die Gesamtwertung mit 13 Punkten Vorsprung noch deutlich angeführt. In Ascot (England) und Fort Worth verbuchte der WM-Sieger des Jahres 2008 dann aber jeweils nur einen Punkt. Nichtsdestotrotz ist der 47-jährige Steirer zuversichtlich, dass er bei der Premiere der schnellsten Motorsport-Serie der Welt in Las Vegas zu seiner alten Form zurückfinden kann. „So ist es halt im Motorsport“, resümiert Arch. „Klar bin ich über die Ergebnisse in Ascot und Fort Worth enttäuscht. Dort ist rein gar nichts nach Plan gelaufen. Wenn man das aber bedenkt, ist die Gesamtsituation gar nicht so schlecht. Wir drei an der Spitze der Gesamtwertung fangen quasi wieder bei null an. Ich bin gleich motiviert wie immer.“

Auch Nicolas Ivanoff, Sieger in Fort Worth, sowie Matthias Dolderer (zweimal in Folge Platz vier), der Kanadier Pete McLeod (Dritter in Fort Worth) und der Australier Matt Hall (Vierter in der Gesamtwertung) haben bisher zur spannendsten Weltmeisterschaft in der Geschichte des Red Bull Air Race beigetragen.

Wenn in Las Vegas die Würfel fallen, werden auch die beiden US-Amerikaner Kirby Chambliss (Weltmeister 2006) und Michael Goulian (2009 Sieger in Budapest) vor Heimpublikum alles geben, um im Gesamtklassement den Sprung nach vorne zu schaffen.

Das Red Bull Air Race in Las Vegas wird am Sonntag, den 12. Oktober, ab 21:45 Uhr live auf ServusTV übertragen; n-tv zeigt am Sonntag, den 19. Oktober, um 16:10 Uhr eine Zusammenfassung des Rennens.

RED BULL AIR RACE WORLD CHAMPIONSHIP
Die Red Bull Air Race World Championship ist eine Motorsportserie, bei der die besten Piloten der Welt gegeneinander antreten. Dabei zählen vor allem Geschwindigkeit, Präzision und Geschicklichkeit. In den äußerst leichten und wendigen Rennmaschinen absolvieren die Piloten einen Parcours, der aus 25 m hohen aufgeblasenen Pylonen besteht.

WM-Gesamtwertung:
1. Paul Bonhomme (GBR) 45 Punkte, 2. Hannes Arch (AUT) 44, 3. Nigel Lamb (GBR) 44, 4. Matt Hall (AUS) 28, 5. Nicolas Ivanoff (FRA) 27, 6. Pete McLeod (CAN) 25, 7. Matthias Dolderer (GER) 14, 8. Yoshi Muroya (JPN) 10, 9. Martin Sonka (CZE) 10, 10. Peter Besenyei (HUN) 6, 11. Kirby Chambliss (USA) 5, 12. Michael Goulian (USA) 0.

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