• Reina erklärt Guardiolas akribische Spielvorbereitung: „Er kaut uns alles vor“
  • Schalke-Coach Di Matteo bestätigt: Draxler-OP gut verlaufen
  • Beckenbauer lobt „Instinktfußballer“ Thomas Müller und vergleicht Robben mit Gerd Müller
  • Breitner kritisiert: „Italienischer Fußball ist schwer krank“

    Unterföhring, 5. November 2014 -
    Die wichtigsten Stimmen im Vorlauf zu den Mittwochspartien des 4. Spieltages der Champions-League-Gruppenphase, u.a. mit FC Bayern München - AS Rom und Sporting Lissabon - FC Schalke 04, bei Sky.

    Roberto Di Matteo (Trainer FC Schalke 04) zum Zustand von Julian Draxler: „Wir haben uns gehört. Die Operation ist gut gelaufen. Jetzt geht es um die Erholung, und hoffentlich kommt er schnell zurück.“

    Jose "Pepe" Reina (Torwart FC Bayern München)…
    ...zu seiner Verletzung:
    „Es geht mir besser. Schade, dass ich mich so früh verletzt habe. Jetzt muss ich hart arbeiten und erst einmal gesund werden.“
    ...zur Nummer eins Manuel Neuer: „In dem Moment, als ich zu Bayern kam, wusste ich, was mich erwartet. Manuel Neuer ist die Nummer eins und der beste Torwart der Welt. Ich kann sogar von ihm lernen und ihn nach vorne pushen, damit er weiter auf dem hohen Niveau bleibt. Am Ende profitiert die Mannschaft davon.“
    ...zu Arjen Robben: „Er ist ein Kämpfer und hat tolle Qualitäten. Arjen ist der entschlossenste Spieler, der ein Spiel ganz alleine entscheiden kann.“
    ...zu Guardiolas Spielvorbereitung: „Zwei Stunden vor dem Spiel gibt es die endgültige Taktikbesprechung. Die Mannschaft ist immer vorbereitet auf verschiedene Systeme. Egal, wer wo spielt, jeder weiß ganz genau, was er zu tun hat. Wir sind auf jeden Gegner vorbereitet und so gut informiert wie möglich. Er kaut uns alles vor, und das erleichtert es den Spielern ungemein.“

    Giovane Elber (Champions-League-Sieger 2001)…
    … zu Bayern-Torwart Reina:
    „Das ist für jeden Torwart hart, die Nummer zwei zu sein. Es ist toll, so einen Torwart beim FC Bayern zu haben. Seine Einstellung zeichnet einen guten Torwart aus.“
    … zu Thomas Müller: „Er weiß, was er machen muss auf dem Platz. Man weiß nicht, wohin er läuft, aber er ist immer da, wo es brennt. Er hat keine dicken Oberschenkel und keine Waden. Trotzdem hat er es geschafft. Der Junge ist einfach genial.“
    … zu Schalkes Verletzungssorgen: „Das ist hart für jeden Trainer. Ich glaube aber, das ist kein Zufall. Irgendetwas ist da in der Vorbereitung falsch gelaufen. Kann sein, dass sie falsch trainiert haben.“

    Sky Experte Franz Beckenbauer…
    … zu Luis Suarez vom FC Barcelona:
    „Natürlich ist er ein Weltklassespieler. Aber diese Beißerei scheint bei ihm in Mode zu sein. Er ist ein hervorragender Spieler, aber er sollte sich das schleunigst abgewöhnen.“
    … zu APOEL Nikosia: „Das war gar nicht so schlecht, was die Zyprioten da beim letzten Mal gegen Paris fabriziert haben. Kurz vor Schluss haben sie völlig unverdient das 0:1 kassiert. Sie waren eigentlich die bessere Mannschaft. Auch die in Anführungszeichen Kleineren haben die Berechtigung, dabei zu sein.“
    … zu den vielen Spaniern beim FC Bayern: „Man sollte die Besten holen, die zur Verfügung stehen. Die Spanier haben in den letzten sieben bis acht Jahren den Ton angegeben, sie waren die Nation schlechthin. Das ist nicht zu spanischlastig, die Spanier haben nun einmal Klasse.“
    … vergleicht Arjen Robben und Gerd Müller: „Da hast du keine Chance. Entschuldigung, ich habe es ja selbst erlebt mit Gerd Müller. Du kennst seine Bewegung, aber trotzdem kannst du ihn nicht stoppen.“
    … zu Thomas Müller: „Er ist ein Instinktfußballer, er kommt von der Straße. Da gibt es ja nicht mehr so viele. Damit ist er immer einen Schritt schneller als sein Gegenspieler.“
    … zur Gehaltsobergrenze von 350.000 Euro bei Sporting Lissabon: „Warum ist das so? Was soll ich sagen, wenn die Spieler sich das gefallen lassen. Für deutsche, spanische oder englische Verhältnisse ist es ein wenig unterbezahlt.“

    Paul Breitner (Weltmeister 1974)…
    … zum italienischen Fußball:
    „Der italienische Fußball ist schwer krank. Sie müssen von Grund auf viel ändern. Die Stadien, die Ausbildung ihrer Jugendlichen und die Art und Weise, wie sie Fußball spielen. Über Jahrzehnte ist es Schritt für Schritt den Bach runter gegangen. Die Italiener müssen irgendwann mal einen Punkt setzen, ehrlich zu sich sein und sich Zeit geben. Da brauchen sie auch sechs oder zehn Jahre.“


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