• Dortmunds Trainer erleichtert: „Keine weiteren Verletzten“
  • Hitzfeld sieht „schwierige Aufgabe für Motivationskünstler Klopp“
  • Bayer-Coach Schmidt: „Müssen uns nichts vorwerfen“
  • Frankfurts Trapp wittert Chance: „Dortmund ist verwundbar“

    Unterföhring, 26. November 2014 -
    Die wichtigsten Stimmen zu den Mittwochspartien des 5. Spieltages der Champions-League-Gruppenphase, u.a. mit FC Arsenal - Borussia Dortmund (2:0) und Bayer 04 Leverkusen - AS Monaco (0:1), bei Sky.

    Jürgen Klopp (Trainer Borussia Dortmund): „Der Start ins Spiel war natürlich denkbar ungünstig. Über 90 Minuten war Arsenal die bessere Mannschaft und hat verdient gewonnen. Sie waren optisch überlegen, aber auch wir hatten unsere Phasen. Diese waren nur nicht lang genug. Wir wollten mutiger auftreten, aber wir haben in der Formation nicht so kompakt gestanden. Positiv ist, dass sich keiner verletzt hat und wir den direkten Vergleich gegen Arsenal gewonnen haben. Wir müssen wieder gieriger werden, das steht außer Frage.“

    Per Mertesacker (FC Arsenal): „Das frühe Tor war heute ganz wichtig, das hat uns Auftrieb gegeben. Wir sind sehr zufrieden. In Sachen Gruppensieg rechnen wir uns nicht viel aus, Dortmund wird das klar machen.“

    Roger Schmidt (Trainer Bayer 04 Leverkusen): „Monaco hat wie im Hinspiel Effizienz bewiesen. Mit zwei Torschüssen zwei Spiele zu gewinnen, das ist schon außergewöhnlich. Wir müssen uns eigentlich nichts vorwerfen, außer, dass wir unsere Überlegenheit nicht im Ergebnis dargestellt haben. Das ist Champions League, da laufen keine Gurkentruppen rum. Wir haben den Matchball zum Gruppensieg leider nicht verwandelt.“

    Rudi Völler (Sportdirektor Bayer 04 Leverkusen): „Wir haben es nicht geschafft, in zwei Spielen gegen Monaco ein Tor zu schießen. Gegen eine Mannschaft, die eigentlich kein Fußball spielen will. Wir sind qualifiziert und hätten heute gerne den Gruppensieg klargemacht. Wir können aber immer noch Gruppenerster werden.“

    Simon Rolfes (Bayer 04 Leverkusen): „Es war ein bisschen wie im Hinspiel. Wir waren die deutlich bessere Mannschaft. So ist es im Fußball, man kann auch mit Minimalismus weit kommen. Wir müssen uns vorwerfen lassen, dass wir nach der Halbzeit nicht in Führung gehen.“
    Stefan Kießling (Bayer 04 Leverkusen): „Es ist schon ärgerlich. Im Moment ist es ziemlich bitter, ich bin auch etwas enttäuscht. Vor der Gruppenphase hätte keiner damit gerechnet, dass wir da so durchmarschieren. Jetzt fehlt halt noch der letzte Schritt.“

    Toni Kroos (Real Madrid): „Wir haben heute nicht ganz so flüssig gespielt. Basel hat es uns ganz schön schwer gemacht. Wir hätten uns nicht beschweren können, wenn wir unentscheiden gespielt hätten.“

    Sky Experte Ottmar Hitzfeld…
    … zur Aufgabe von Jürgen Klopp beim BVB:
    „Es ist eine schwierige Situation für Jürgen Klopp. Er ist es nicht gewohnt, dass er öfters verliert. Jürgen ist ein Motivationskünstler. Bis jetzt haben sie in der Champions League immer eine Reaktion gezeigt, heute leider nicht.“
    … zur Situation bei Borussia Dortmund: „Vieles ist Kopfsache, da muss alles passen. Dortmund überlegt zu viel. Es braucht noch einige Spiele, bis man wieder die Selbstsicherheit der vergangenen Jahre erreichen kann. Dortmund wird sich den Gruppensieg aber nicht mehr nehmen lassen.“
    … zur Wahl des Weltfußballers: „Es ist eine rein individuelle Wahl. Cristiano Ronaldo hat eine überzeugende Bilanz und eine fantastische Form. Früher war Messi die Nummer eins, aber Cristiano Ronaldo ist zurzeit sicher der bessere Spieler.“

    Kevin Trapp (Torwart Eintracht Frankfurt)…
    … zum nächsten Liga-Gegner Borussia Dortmund:
    „Dortmund ist verwundbar, das sieht man. Einfache Dinge funktionieren nicht mehr. Dortmund weiß, dass sie Erfolge und Siege brauchen. Das kann uns natürlich in die Karten spielen.“


    Für Rückfragen
    O-Ton-Service Sky/kp
    Tel.: +49 (89) 99586338
    Mehr Informationen unter www.sky.de