Unterföhring, 24. März (pps) - Heiner Brand, ehemaliger Handball-Nationaltrainer und Sky Experte, hat einen Tag nach dem Rücktritt von Bernhard Bauer als Präsident des Deutschen Handball-Bundes (DHB) eine mögliche Nachfolge ausgeschlossen. "Mir ist schon klar, dass meine Name irgendwo wieder ins Spiel gebracht wird. Das war ja vor der letzten Wahl auch schon der Fall", sagte der Weltmeister-Coach von 2007 im exklusiven Interview mit Sky Sport News HD: "Ich habe damals gesagt, dass ich nicht zur Verfügung stehe und habe geglaubt und glaube auch immer noch, dass Bernhard Bauer ein sehr guter Präsident wäre und auch gewesen ist. Insofern habe ich gar keine Veranlassung gehabt, mir über dieses Thema Gedanken zu machen. Ich stehe auch jetzt nicht zur Verfügung, ich habe eine andere Lebensplanung."

Zu den möglichen Gründen für den Bauer-Rücktritt sagte Brand: "Als Außenstehender muss ich mich da zurückhalten, obwohl ich meine Vermutungen habe. Ich denke, Bernhard Bauer hat seine Vorstellungen, hat klare Dinge, die er im Leben beachtet haben will. Da hat man ihm wohl keine andere Möglichkeit gelassen, als zurückzutreten. Das finde ich sehr bedauerlich."

Über das Verhältnis von Bernhard Bauer zum DHB-Vizepräsidenten Leistungssport-Direktor Bob Hanning sagt Brand: "Bei der Weltmeisterschaft haben sie sich ja als Einheit präsentiert, haben die deutsche Mannschaft von außen angefeuert. Die Dinge, die ja angeblich im Raum standen, sind ja wohl, so wie ich es gelesen habe, mit Hilfe von Uwe Schwenker, dem Präsidenten der HBL, aus dem Weg geräumt worden. Was da noch übrig geblieben ist, das können nur andere beurteilen."

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