• Am 4./5. Juli kehrt die Red Bull Air Race Weltmeisterschaft mit dem packenden Kampf um die WM-Krone zurück nach Budapest auf den berühmten Kurs über der Donau.

    Budapest, 01. Juli 2015
    - Zwölf Jahre nach dem Debüt des Red Bull Air Race nur wenige Meter über der Donau im Herzen von Budapest macht die schnellste Motorsportserie der Welt am 4./5. Juli erneut Stopp in Ungarn. An der Spitze des WM-Rankings steht derzeit der zweimalige Weltmeister Paul Bonhomme (Großbritannien), dem der punktgleiche Matt Hall (Australien) direkt im Nacken sitzt. Mit seinem Sieg beim letzten Rennen in Kroatien hat sich auch der Weltmeister von 2008, Hannes Arch (Österreich), wieder zurückgemeldet und seine Ambitionen auf den Titel untermauert. Nie zuvor war der Titelkampf in der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft so knapp wie in diesem Jahr.

    Der Ungar Peter Besenyei, Weltmeister 2003, blickt in seiner Karriere auf neun Siege in 61 Rennen zurück, entschied 2003 das Rennen in Budapest für sich und hat vor heimischer Kulisse in der ungarischen Hauptstadt mit seiner Edge 540 V3 ein Top-Ergebnis im Visier. "Ich bin froh, nach fünf Jahren endlich wieder in Budapest fliegen zu können. Es ist eine der beliebtesten Locations der Serie. Ich freue mich ganz besonders darauf, in der Heimat erstmals mein neues Flugzeug zu fliegen", so der 59-Jährige. "Meine bisherige Maschine, eine Corvus, ist zwar ein technisch hochwertiges Flugzeug, aber für den Wettkampf nicht optimal. Ich bin zuversichtlich, dass ich mit meiner neuen Edge einige Plätze gut machen kann. Das Flugzeug ist schneller und extra für Rennen gebaut. Ich werde alles geben, um eine Top-Platzierung zu erzielen."

    In Budapest fliegen die Piloten ihre Maschinen mit Geschwindigkeiten von bis zu 370 km/h nur wenige Meter über der Donau durch den Track - ein Leckerbissen für die Fans am Ufer. Spektakulär ist auch der Beginn des Kurses: Die Piloten steuern ihre Flugzeuge unter der historischen Kettenbrücke (Chain Bridge) - einem der Wahrzeichen Budapests - hindurch in den Track.

    Arch, der 2008 seinen ersten von mittlerweile zehn Siegen in Budapest perfekt machte, darf sich ebenso wie Martin Sonka aus der Tschechischen Republik, der in Kroatien vor fünf Wochen mit Rang drei sein bestes Ergebnis erzielte, auf eine große Zahl von Fans aus seiner benachbarten Heimat freuen. Mit zwei Siegen bei den ersten beiden Rennen in Abu Dhabi und Chiba steht Bonhomme an der Spitze des WM-Rankings, musste aber mit nur einem Zähler beim Rennen in Rovinj Federn lassen. Hall hat nunmehr ebenfalls 25 Punkte auf seinem Konto, Arch auf Rang drei 17. WM-Titelverteidiger Nigel Lamb aus Großbritannien (12) und der Deutsche Matthias Dolderer (10) folgen dicht dahinter. Der Amerikaner Michael Goulian, der das letzte Rennen in Budapest 2009 gewann, ließ in Rovinj mit Platz vier aufhorchen.

    "In diesem Jahr ist alles möglich", sagt Arch. "Es geht nicht nur darum, wer der beste Pilot ist. Entscheidend ist, wer seine beste Performance auf den Punkt genau am Renntag abrufen kann. Alle von uns können schnell fliegen. Ich liebe es, in Europa zu fliegen und freue mich auf Budapest. Ich bin immer hochmotiviert, und in Budapest habe ich meinen ersten Sieg überhaupt geholt. Es ist also eine ganz besondere Location für mich."

    Dolderer heiß auf "Hitzeschlacht" in Ungarn

    "Budapest ist ein spektakuläres und besonderes Rennen auf einem schnellen Track. Es wird eine Hitzeschlacht werden, aber ich bin guter Dinge", freut sich Matthias Dolderer auf die Rückkehr nach Ungarn. "Es ist schon sensationell, unter der Kettenbrücke hindurch zu fliegen." Dolderer flog erstmals vor 25 Jahren in Ungarn, damals im Rahmen der Weltmeisterschaften im Ultraleichtfliegen. Und vor kurzem stellte der Tannheimer am 13. Juni an der Seite von Bernd Mayländer, Safety-Car-Pilot der Formel 1, einen neuen Guinness-Buch-Weltrekord auf: Bei Schöllang im Oberallgäu rollte das Duo in der bis dato größten Seifenkiste der Welt über die Straße.

    Im Gegensatz zu den zurückliegenden Saisons, als nur zwei oder drei Piloten die Siege unter sich ausmachten, haben in diesem Jahr rund zehn der insgesamt 14 Piloten das Potenzial, ein Rennen zu gewinnen. Dazu gehören auch der Kanadier Pete McLeod, der Franzose Nicolas Ivanoff, der Japaner Yoshihide Muroya, aber auch der Deutsche Matthias Dolderer.

    Die insgesamt 14 Piloten aus elf Nationen navigieren beim Red Bull Air Race ihre äußerst leichten und extrem manövrierfähigen Rennflugzeuge mit einer Geschwindigkeit von bis 370 km/h nur wenige Meter über dem Boden bzw. Wasser durch einen Parcours, der aus 25 m hohen aufgeblasenen Pylonen besteht, und erreichen dabei Fliehkräfte von bis zu 10G.


    WM-Ranking:

    1. Bonhomme (25 Punkte), 2. Hall (25), 3. Arch (17), 4. Lamb (12), 5. Dolderer (10), 6. Sonka (9), 7. McLeod (9), 8. Goulian (8), 9. Ivanoff (6), 10. Muroya (4), 11. Chambliss (2), 12. Besenyei (2), 13. Velarde (0), 14. Le Vot (0).


    Der Rennkalender 2015:

    1. Abu Dhabi, UAE (13./14. Februar)
    2. Chiba, Japan (16./17. Mai)
    3. Rovinj, Kroatien (30. /31. Mai)
    4. Budapest, Ungarn (4./5. Juli)
    5. Ascot, Großbritannien (15./16. August)
    6. Spielberg, Österreich (5./6. September)
    7. Fort Worth, Texas, USA (26./27. September)
    8. Las Vegas, Nevada, USA (17./18. Oktober)


    Weitere Informationen und Downloads sind zu finden unter www.redbullairracenewsroom.com oder einfach unter www.redbullairrace.com


    DIE RED BULL AIR RACE WELTMEISTERSCHAFT

    Gegründet 2003 und seit 2005 die offizielle Weltmeisterschaft des Air Racing, wird das Red Bull Air Race weltweit von Millionen Fans verfolgt. In der schnellsten Motorsportserie der Welt treffen die 14 weltbesten Piloten in einem Motorsportwettkampf der Extraklasse in der Geschwindigkeit, Präzision und Geschick über Sieg und Niederlage entscheiden aufeinander. Die Piloten navigieren ihre äußerst leichten und extrem manövrierfähigen Rennflugzeuge nur wenige Meter über dem Boden durch einen Parcours, der aus 25 m hohen aufgeblasenen Pylonen besteht. Seit 2014 neu im Programm ist der Challenger Cup. Dieser ermöglicht aufstrebenden Talenten nicht nur den Einstieg in die Rennserie, sondern auch die Chance, in die Master Klasse der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft aufzusteigen.


    Pressekontakt:

    Gehring Sport & Medien, Harald Gehring,
    Tel.: +49 212 / 645 790-01,
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