• Schalke-Kapitän kritisiert: „Waren 65 Minuten in Überzahl und kassieren den Ausgleich“
  • Hoffenheims Polanski: „Das ist kein Bundesliganiveau“
  • Werder-Torhüter Wiedwald: „Unentschieden wäre drin gewesen“
  • Darmstadts Schuster: „Brauchen noch 27 Punkte“

    Unterföhring, 17. Oktober 2015
    - Die wichtigsten Stimmen zu den Samstagnachmittagspartien des 9. Spieltages der Fußball-Bundesliga bei Sky.

    Max Kruse (VfL Wolfsburg): „Ich bin einfach froh, dass wir trotz des 2:2 gewonnen haben. Es wurde einfach mal Zeit, dass wir zu alter Stärke zurückfinden. Man kann viel spekulieren, ob es am Länderspieltor lag. Ich habe die vergangenen Wochen schon gute Leistungen gezeigt, dass das irgendwann kommt, war klar.“

    Oliver Baumann (TSG 1899 Hoffenheim): „Kurzum: Es war zu einfach.“

    Eugen Polanski (TSG 1899 Hoffenheim): „Wir müssen uns zusammensetzen und uns wahrscheinlich auf die Fresse hauen: Wir gehen mit 0:2 in ein Auswärtsspiel, das darf nicht wahr sein. Das ist kein Bundesliganiveau.“

    Felix Wiedwald (Werder Bremen): „Wir standen gut geordnet, wir haben den Bayern das Leben schwer gemacht. Wir dürfen nicht zufrieden sein, dass wir nur 1:0 verloren haben. Mit ein bisschen Glück wäre ein Unentschieden drin gewesen.“

    Anthony Ujah (Werder Bremen): „Wir haben die vergangenen vier Spiele verloren, aber heute war es ganz anders. Ich hoffe, dass wir das gute Gefühl aus diesem Spiel transportieren können.“

    Robert Lewandowski (Bayern München): „Wir sind zufrieden, auch wenn wir heute nur 1:0 gewonnen haben. Werder hat sehr defensiv gespielt, solche Spiele sind nicht leicht für Offensivspieler. Aber wir haben die nächsten drei Punkte, und ab morgen konzentrieren wir uns auf das nächste Spiel in der Champions League.“

    René Adler (Hamburger SV)...

    ... über Jaroslav Drobny:
    „Wir haben beide extrem viel Gas gegeben und uns gegenseitig hochgepusht. Mich freut es, dass ich das heute auch im Spiel umsetzen konnte.“

    Jonathan Tah (Bayer Leverkusen): „Es war ein besonderes Spiel für mich. Ich habe mich gefreut, hier wieder spielen zu können. Ich kann es verstehen, dass die Leute verärgert sind. Aber ich lasse mich davon nicht beirren.“

    Ömer Toprak (Bayer Leverkusen): „Ich habe mich gefreut, wieder Fußball spielen zu können. Ich habe Gas gegeben, im Großen und Ganzen war das ganz ok. Auf der Position habe ich in der Jugend mal gespielt. Mein damaliger Trainer Christian Streich meinte dann: ‚Das war das erste und letzte Mal‘.“

    Roger Schmidt (Trainer Bayer Leverkusen)...

    ... zum ehemaligen Leverkusener Emir Spahic:
    „Wir haben ein sehr gutes Verhältnis, er war ein sehr wertvoller Spieler für uns. Ich habe weiterhin großen Respekt vor dem, was er macht. Er zeigt, dass das ein schwerwiegender Ausrutscher war, der ihm im Nachhinein sehr leid tut.“

    Benedikt Höwedes (Schalke 04): „Mich ärgert es maßlos, dass wir einen Mann mehr haben über 65 Minuten und die Hertha noch den Ausgleich macht. Und die Herthaner so viele Konterchancen bekommen haben, weil wir so passiv waren. Das ärgert mich wirklich. Natürlich freut man sich über das eigene Tor und den Sieg, der unheimlich wichtig war. Aber wenn man zu Hause spielt und einen Mann mehr hat, dann sollte man das besser spielen, als wir es über weite Strecken des Spiels gemacht haben:“

    André Breitenreiter (Trainer Schalke 04) ...

    ... über Leroy Sané, der das Siegtor vorbereitet hat:
    „Wenn ich die 89 Minuten davor gesehen habe, finde ich, dass er noch sehr viel lernen muss.“

    Pal Dardai (Trainer Hertha BSC): „Da muss man mehr auf Zeit spielen und den Punkt mit nach Hause nehmen. Meine Spieler wollten hier gewinnen. Das müssen wir lernen, kein großer Vorwurf, Lernprozess: Schalke war ein Tick zu viel für uns.“

    Daniel Baier (FC Augsburg): „Ich schaue nicht auf die Tabelle und lasse mich vollquatschen, ob man mitten im Abstiegskampf ist. Wir hatten heute eine riesige Chance, drei Punkte in Augsburg zu lassen. Das schaffen wir momentan einfach nicht.“

    Paul Verhaegh (FC Augsburg): „Wir sind in einer schwierigen Phase, so eine Phase haben wir in den letzten zwei Jahren nicht erlebt, sondern nur Erfolge gehabt. Es ist wichtig, ruhig zu bleiben und zu kämpfen.“

    Sandro Wagner (SV Darmstadt 98): „Ich hatte kein Tief, ich war immer gut drauf. Ich durfte nicht so viel spielen, jetzt darf ich es und bekomme das Vertrauen. Jetzt kommen die Tore von alleine, aber ich bin ein Mannschaftsspieler, und wichtig ist, dass wir als Mannschaft die Punkte holen.“

    Dirk Schuster (Trainer SV Darmstadt 98) ...

    ... zu Sandro Wagner:
    „Wir haben Kaderplätze in der Bundesliga, wo sich jeder ins Schaufenster stellen kann. Für einige ist es die letzte Chance gewesen, und die versuchen die Spieler natürlich zu nutzen. Der Sandro hat heute ein sehr gutes Spiel gemacht und sich mit einem Tor belohnt.“

    ... zur Lage in Darmstadt: „Wir brauchen noch 27 Punkte, um relativ sicher zu gehen. Wir haben noch einen ganz weiten Weg vor uns, der auch noch sehr steinig werden wird. Die Punkte, die wir jetzt gesammelt haben, kann uns keiner nehmen. Wir haben uns in der Liga Respekt verschafft.“

    Klaus Allofs (Geschäftsführer Sport VfL Wolfsburg) ...

    ... zum Bericht des „Spiegel“ zur WM-Vergabe 2006:
    „Ich würde gerne abwarten, was in den nächsten Tagen passiert und hoffe natürlich, dass das alles mit rechten Dingen zugegangen ist. Der deutsche Fußball kann das nicht gebrauchen.“

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