• Torjäger Müller zieht Hut vor Legende Müller: „Ein Drama“
  • Mertesacker: „Konnten nicht dagegenhalten“
  • Bayer-Coach Schmidt macht Hoffnung: „Sind nicht abzuschreiben“
  • Völler lobt „sensationelle Moral“

    Unterföhring, 4. November 2015
    - Die wichtigsten Stimmen zu den Mittwochspartien des 4. Spieltages der Champions-League-Gruppenphase, u.a. mit FC Bayern München – FC Arsenal (5:1) und AS Rom – Bayer Leverkusen (3:2), bei Sky.

    Pep Guardiola (Trainer FC Bayern München) ...
    ... zum Spiel:
    „Die erste Halbzeit war gut. In der zweiten Halbzeit haben wir viele Konter zugelassen. Das war nicht notwendig und das müssen wir verbessern. Die Mannschaft spielt gut nach vorne, aber manchmal musst du kontrollierter spielen. Aber es ist okay, wir haben es geschafft und uns fast qualifiziert.“
    ... zur Frage, ob er seinen Vertrag verlängern möchte: „Diese Frage ist nicht erlaubt!“

    David Alaba (FC Bayern München): „Es hat uns speziell in der ersten Halbzeit sehr viel Spaß gemacht. Auf so einem Niveau ist das schon etwas Besonderes. Wir haben unser Ziel heute erreicht. Die Leistung war sehr gut und sicher eine der besten in dieser Saison.“

    Thomas Müller (FC Bayern München) ...
    ... zum Spiel:
    „Offensiv haben wir sehr dominant gespielt. Natürlich ist im Fußball nichts planbar, aber es war schon ganz okay. Wut im Bauch ist das falsche Wort, aber wir waren schon heiß. Es war ein Schlüsselspiel in der Gruppe und wir wollten unbedingt gewinnen. Es war ein Riesenschritt in Richtung Achtelfinale, den wir souverän getan haben.“
    ... zur Frage, ob seine Tore auch für Gerd Müller waren: „Natürlich hat man daran gedacht, es gab ja auch eine Choreographie. Ich selbst habe mit ihm bei den Amateuren zusammengearbeitet. Man kann ja nur den Hut ziehen vor dem was er geleistet hat. Aber noch mehr den Hut ziehen vor dem wie er als Mensch aufgetreten ist. Dem hat man nicht angemerkt, dass er der größte und beste deutsche Stürmer aller Zeiten ist. Man kann nur schwer Worte finden, das ist ein Drama. Das ist schwierig und es tut einem natürlich wahnsinnig leid.“

    Per Mertesacker (Kapitän FC Arsenal): „Die Bayern haben ein schnelles Tor gemacht, das hat ihnen sehr geholfen in ihren Rhythmus zu kommen. Da waren wir dann heute nicht in der Besetzung, um dagegenzuhalten. Wir sind nicht so gut rausgekommen wie Zuhause.“

    Roger Schmidt (Trainer Bayer Leverkusen): „Wenn ich das richtig gerechnet habe, dann haben wir es immer noch in der eigenen Hand weiterzukommen. Dafür brauchen wir zwei Siege. Das ist nicht einfach, das ist klar. Wenn man mit der besten Mannschaft aus Spanien und der besten Mannschaft aus Italien in einer Gruppe ist, dann ist es normal, dass es bis zum Schluss ganz eng wird. Dass wir nicht abzuschreiben sind, das hat man heute gesehen.“

    Rudi Völler (Sportdirektor Bayer Leverkusen): „In der ersten Halbzeit haben wir es wirklich nicht gut gemacht. Wenn man nach zwei Minuten gegen so eine klasse Kontermannschaft zurückliegt, dann wird es natürlich schwer. Wir haben dann noch Glück, dass es nur 2:0 steht zur Halbzeit. Unsere Moral ist natürlich trotzdem sensationell, wir sind toll zurückgekommen. Leider haben wir das 2:2 nicht über die Zeit gebracht und durch einen berechtigten Elfmeter verloren. Wir hinken jetzt hinterher und sind extrem unter Druck, aber eine kleine Chance gibt es immer noch.“

    Kevin Kampl (Bayer Leverkusen): „Wir haben uns in der Halbzeit gesagt, dass wir die Köpfe nicht hängen lassen dürfen. In der zweiten Halbzeit haben wir es dann überragend gemacht. Wir haben noch Chancen auf das 3:2, aber der Ball wollte nicht rein. In der ersten Halbzeit müssen wir ein bisschen besser aufpassen, dann kriegen wir die zwei Gegentore nicht und können das Spiel gewinnen. So gehen wir leider nach einem harten Spiel wieder ohne Punkte nach Hause.“

    Ömer Toprak (Bayer Leverkusen) zum Elfmeter: „Wir bekommen den Ball nicht raus. Ich versuche natürlich alles zu machen und bin einen Schritt zu spät. Dann schubse ich ihn und habe den Ball nicht. Wenn ich den Ball habe, dann ist es wahrscheinlich kein Elfmeter. So ist es natürlich Elfmeter.“

    Edin Dzeko (AS Rom): „Jetzt sind wir Zweiter, da wollen wir auch am Ende sein. Aber wir haben noch zwei wichtige Spiele und müssen uns weiter konzentrieren. Es war ein Schritt nach vorne, aber wir sind noch nicht ganz da.“

    Sky Studiogast Andreas Herzog (Rekordnationalspieler Österreich) …
    … zu Landsmann David Alaba:
    „Er spielt sehr gut und ist schon in jungen Jahren ein absoluter Stammspieler bei Bayern München. Er ist ein Weltklasse-Spieler, das hat es in Österreich schon lange nicht mehr gegeben. Wir sind sehr stolz auf ihn. Er ist ein Grund, warum sich Österreich mal wieder für eine Europameisterschaft qualifiziert hat. So einen wie ihn haben wir in Österreich noch nicht gehabt.“

    Sky Experte Christoph Metzelder …
    … zu Mesut Özil:
    „Mesut ist ein begnadeter Spieler, wirklich ein gesegneter Spieler an den natürlich auch ein ganz anderer Maßstab angelegt wird. Viele Fans in Deutschland reiben sich an seiner Körpersprache. Er wirkt manchmal ein bisschen phlegmatisch und trägt seine Seele im Gesicht. Aber das braucht er anscheinend auch, um dann geniale Pässe aus dem Nichts zu spielen. Deswegen muss man bei ihm in der Bewertung immer ein bisschen vorsichtig sein. Selbst an nicht so guten Tagen ist er immer noch besser als der Rest.“


    Für Rückfragen:
    O-Ton-Service Sky/kp
    eMail: Sky-Sport-PR@sky.de
    Mehr Informationen unter www.sky.de