Hennef, 07. März 2016 - Das Thema „Inklusion“ stand in der ersten Märzwoche in der Sportschule Hennef besonders im Fokus. Die Inklusionsbeauftragten der DFB-Landesverbände trafen sich vom 2. bis 4. März zu ihrer Jahrestagung und tauschten sich intensiv zu den unterschiedlichen Aktivitäten aus. Über seine Sepp-Herberger-Stiftung finanziert der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bereits im fünften Jahr die Ansprechpartner für Menschen mit Handicap.

„Die Inklusionsinitiative entwickelt sich erfolgreich weiter. Bundesweit gibt es in den DFB-Landesverbänden vielfältige Aktivitäten und Maßnahmen im Bereich des Behindertenfußballs“, bilanziert Norbert Wetzelaer, der bei Deutschlands ältester Fußball-Stiftung der Ansprechpartner für die Inklusionsbeauftragten ist. Im Gebiet des Fußballverbandes Niederrhein wurde bereits eine eigene Inklusionsliga erfolgreich eingerichtet. Auch in den rund 25.300 Fußballvereinen kommt das Thema immer mehr an: An einer jüngst durchgeführten Umfrage beteiligten sich mehr als 1.000 Fußballvereine. „Die Befragung hat wertvolle Hinweise für die Arbeit der Beauftragten geliefert. Teilweise engagieren sich die Vereine bereits seit vielen Jahren für Menschen mit Handicap, teilweise sind es junge Initiativen“, beschreibt Wetzelaer die Situation. Häufig geht es dabei nicht nur um das aktive Sporttreiben, sondern auch um ehrenamtliche Tätigkeiten als Schiedsrichter, Platzwart oder schlicht darum, als Mitglied oder als Fan bei einem Verein dazu zu gehören.

Zufrieden sind die Beauftragten mit der Entwicklung der Online-Präsenz des Handicap-Fußballs. Mit der eigens eingerichteten Rubrik auf dfb.de wurde im Oktober 2015 ein wichtiger Meilenstein gesetzt. Auch auf den Webseiten der DFB-Landesverbände gibt es bereits eigene Unterbereiche. Im Laufe der nächsten Wochen werden erstmals über den DFB-Vereinsmeldebogen flächendeckend unter allen am Spielbetrieb teilnehmenden Fußballvereinen die verschiedenen Angebote im Handicap-Fußball abgefragt und anschließend in der Handicap-Börse auf dfb.de ausgespielt.

„Sie leisten an dieser Stelle wertvolle Arbeit!“

Im Rahmen eines Gedankenaustauschs mit dem Vorsitzenden der DFB-Kommission für gesellschaftliche Verantwortung, Dr. Stephan Osnabrügge, wurde in die Zukunft geblickt. Hier stehen insbesondere die Ausgestaltung spezieller Qualifizierungsangebote und die Intensivierung der Öffentlichkeitsarbeit im Fokus. „Sie leisten in ihren Verbänden wertvolle Arbeit. Es ist ihr Verdienst, dass sich die Initiative erfolgreich entwickelt und so immer mehr Menschen mit Handicap in die Fußballfamilie finden können“, lobte Osnabrügge.

Im Rahmen eines Praxisworkshops beschäftigten sich die Beauftragten in diesem Jahr intensiv mit dem Thema „Gehörlosenfußball“. Dazu reisten neben Vertretern des Deutschen Gehörlosensportverbandes auch aktive Fußballer eigens nach Hennef. „Gerade bei dieser Trainingseinheit hat sich gezeigt, dass die Integration Fußballern mit Handicap leicht möglich ist“, sagt Wetzelaer. Im nächsten Jahr treffen sich die Beauftragte

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