• Der Finne gewinnt auf dem Red Bull Ring vor Schumacher und Mawson
  • Joey Mawson liegt nun 46 Punkte vor Mick Schumacher
  • Saisonrennen 16 bis 18 in zwei Wochen auf dem Nürburgring

    Red Bull Ring - Rennen 3

  • Datum: 24. Juli 2016
  • Wetter: Trocken, 32,13°C
  • Streckenlänge: 4326 m
  • Top 3: 1. Simo Laaksonen, 2. Mick Schumacher, 3. Joey Mawson

    Spielberg bei Knittelfeld, 24. Juli 2016 - Drittes Rennen auf dem Red Bull Ring, dritter Start-Ziel-Sieg: Simo Laaksonen (17, Finnland, Motopark) hat von der Pole Position aus das dritte Rennen in Österreich gewonnen und sich seinen ersten Sieg in der ADAC Formel 4 gesichert. Zuvor war dies auch Lokalmatador Thomas Preining (18, Österreich, Lechner Racing) am Samstag und Spitzenreiter Joey Mawson (20, Australien, Van Amersfoort Racing) am Sonntagmorgen gelungen.

    Laaksonen verwies zum Abschluss des fünften Rennwochenendes der Highspeedschule des ADAC Mick Schumacher (17, Deutschland, Prema Powerteam) und Mawson auf die Plätze zwei und drei. Die beiden ehemaligen Teamkollegen und Meisterschaftsanwärter setzten sich in der Gesamtwertung weiter ab. Mawson hat nun 254 Punkte auf dem Konto und damit 46 mehr als Schumacher, der nach seiner siebten Podiumsplatzierung der Saison bei 208 Zählern steht.

    "Es ist ein großartiges Gefühl! Endlich der erste Sieg in der ADAC Formel 4, ich bin sehr glücklich", sagte Laaksonen: "Die Strecke hier ist sehr schnell, und das mag ich ganz besonders."

    Vierter und damit erneut bester Rookie wurde Nicklas Nielsen (19, Dänemark, Neuhauser Racing) vor Mike David Ortmann (16, Ahrensfelde, ADAC Berlin-Brandenburg e.V.). Rookie Juri Vips (15, Estland, Prema Powerteam), Michael Waldherr (19, Ruderting, Lechner Racing), Leonard Hoogenboom (16, Niederlande, Van Amersfoort Racing), Luca Engstler (16, Wiggensbach, Liqui Moly Team Engstler) und die von der ADAC Stiftung Sport geförderte Sophia Flörsch (15, Grünwald, Motopark) komplettierten die Top Ten.

    Laaksonen, der dem Team Motopark den ersten Saisonsieg sicherte, erwischte einen guten Start und behauptete seine Führung souverän. Derweil arbeitete sich Mick Schumacher, der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher, von Rang fünf bis auf zwei vor. Auch nach zwei Safety-Car-Phasen nach dem Ausscheiden von Kim-Luis Schramm (19, Wümbach, US Racing) und Rookie Yannik Brandt (15, Deutschland, Lechner Racing) blieb Laaksonen vorne.

    Hinter dem Spitzenduo lag zunächst Ortmann, doch zwei Runden vor Schluss kamen sowohl Mawson als auch Nielsen noch vorbei. Rookie Nielsen, Dritter im zweiten Rennen am Vormittag, attackierte den vor ihm fahrenden Australier bis zum Schluss, doch der 20-Jährige ließ sich seine elfte Podiumsplatzierung im 15. Saisonrennen nicht mehr nehmen.

    In zwei Wochen geht es für das Feld der ADAC Formel 4 auf dem Nürburgring weiter. Vom 5. bis 7. August stehen auf dem Traditionskurs in der Eifel die Saisonrennen 16 bis 18 an.

    Weitere Stimmen zur ADAC Formel 4:

    Simo Laaksonen (Sieger, Motopark):
    "Es war ein hartes Rennen, Mick hat mich bis zum Schluss immer wieder angegriffen und attackiert. Aber es ist mir gelungen, die Führung zu verteidigen. Am Ende habe ich mich selbst gezwungen, ruhig und cool zu bleiben. Ich bin glücklich, dass es geklappt hat und freue mich jetzt auf den Nürburgring."

    Joey Mawson (Dritter, Van Amersfoort Racing): "Ich bin insgesamt zufrieden mit dem Podium, weil das Überholen echt schwierig war. Als ich dann an Mike David vorbei war, waren nicht mehr viele Runden übrig, um vorne anzugreifen. Das Wochenende war insgesamt sehr gut, wir konnten den Vorsprung auf Mick ein wenig ausbauen."

    Nicklas Nielsen (Vierter und bester Rookie, Neuhauser Racing): "Ich bin sehr glücklich mit diesem Wochenende und vor allem mit dem Tempo, das wir hier hatten. Heute wäre sogar noch etwas mehr möglich gewesen, aber nach meinem Fehler habe ich früh einige Plätze verloren. Danach hatte ich Mühe, wieder nach vorne zu kommen. In der letzten Runde habe ich mich mit Joey um den dritten Platz gestritten, aber er hatte da das bessere Ende für sich."


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