• Sofort in Top-Form: Mikkelsen/Jæger und Latvala/Anttila mit identischer Bestzeit
  • Ogier/Ingrassia beenden das "freie Training" in Trier auf Platz vier

    Wolfsburg/Trier, 18. August 2016
    - Perfekter Wechsel in den Asphalt-Modus: Volkswagen hat das "Freie Training" zum ersten Asphalt-Lauf des Jahres in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) auf den Plätzen eins, zwei und vier beendet. Schnellste: Andreas Mikkelsen/Anders Jæger (NOR/NOR), die im Polo R WRC die Bestzeit auf der 4,55 Kilometer langen Shakedown-Prüfung herausfuhren - zeitgleich mit ihren Teamkollegen Jari-Matti Latvala/Miikka Anttila (FIN/FIN). Die derzeitigen WM-Zweiten Mikkelsen/Jæger waren zudem in allen vier Durchgängen schneller als ihre Teamkollegen Sébastien Ogier/Julien Ingrassia (FRA/FRA), die die WM-Gesamtwertung anführen. Ogier/Ingrassia absolvierten den Shakedown mit der viertbesten Zeit.

    Den sportlichen Auftakt bildet am Freitagmorgen die erste Prüfung "Mittelmosel", den feierlichen Auftakt der zeremonielle Start am Donnerstagabend vor der Porta Nigra in Trier.

    Stimmen, Shakedown Rallye Deutschland

    Sébastien Ogier, Volkswagen Polo R WRC #1:
    "Julien und ich freuen uns extrem auf die Rallye Deutschland. Der Shakedown lief gut, die Abstimmung für den Polo R WRC passt perfekt. Ich hoffe vor allem, dass es am Wochenende trocken bleibt und die Bedingungen für alle gleich gut sind. Dann sind die schnellen Prüfungen in den Weinbergen wirklich fantastisch. Wenn es regnen sollte - und da müssen wir wohl mit Überraschungen rechnen - wird es enorm schwierig und der kleinste Fehler kann das Aus bedeuten. Natürlich möchten wir alle unserem Teamchef Jost Capito ein schönes Abschiedsgeschenk bereiten. Deshalb ist unser Ziel, den Sieg vom Vorjahr zu wiederholen und damit wichtige Punkte für die WM zu holen."
    Jari-Matti Latvala, Volkswagen Polo R WRC #2: "Nach vielen Rallyes auf Schotter lief der erste Shakedown auf Asphalt erfreulich gut. Ein paar Runden habe ich schon gebraucht, um die für mich richtige Abstimmung zu finden, aber nach fünf Runden hat es gepasst. Das Wetter war okay, wird aber mit Sicherheit ein mitbestimmender Faktor über das gesamte Wochenende. Natürlich ist es eine besondere Rallye für Volkswagen, ein Teamchef verlässt dich schließlich nicht alle Tage. Wir haben uns vorgenommen, ihm einen würdigen Abschied zu bereiten. Mal sehen, was ich dazu beitragen kann."

    Andreas Mikkelsen, Volkswagen Polo R WRC #9: "Ein richtig guter Shakedown. Der Polo fährt sich einfach herausragend. Ich hatte von Beginn an ein gutes Gefühl. Schneller gewesen zu sein als Seb, gibt mir natürlich Selbstvertrauen. Wir würden gern Punkte in der Meisterschaft gutmachen - das bedeutet, dass wir schneller sein müssen als Seb. Das wird auf seinem Lieblingsuntergrund natürlich nicht leicht. Aber wir haben im Shakedown gut angefangen und haben zudem verschiedene Abstimmungsvarianten ausprobiert, die uns genug Aufschluss darüber geben, wie wir die kommenden Tage angehen. Wir sind bereit."

    Jost Capito, Volkswagen Motorsport-Direktor: "Mit dem Blick auf das Ergebnis des Shakedowns kann man nicht anders, als sich auf die Rallye Deutschland zu freuen. Alle drei Volkswagen Fahrer sind bei unserem Heimspiel in Top-Form, haben sich schnell an Asphalt gewöhnt und es verspricht ein packender Kampf zwischen uns und der Konkurrenz zu werden. Die Rallye Deutschland ist eine der herausforderndsten der gesamten Saison - das haben wir in den vergangenen Jahren selbst häufig erlebt. Die Ausgabe letztes Jahr war angesichts des Dreifachsiegs die emotionalste Rallye der vergangenen vier Jahre für uns, für mich persönlich wird es 2016 auf jeden Fall wieder bewegend. Es ist meine letzte Rallye als Motorsport-Direktor für Volkswagen und das ist angesichts des großartigen Teams um mich herum ein schwerer Abschied. Ich hoffe, dass wir am Sonntag etwas zu feiern haben."

    Und da waren dann noch...
    ...fliegende Fäuste, einmal anders.
    Denn im Shakedown zur Rallye Deutschland hatte Sébastien Ogier einen ganz besonderen Beifahrer: Marco Huck, IBO-Box-Weltmeister im Cruisergewicht. Huck trägt am 24. September seinen nächsten WM-Kampf aus und unterbrach extra sein Trainingslager im Harz, um beim Heimspiel von Volkswagen die vermutlich schnellste Taxi-Fahrt seines Lebens zu unternehmen. "Respekt an Sébastien, er ist wirklich ein echter Champion", so Huck. "Die Konzentration und schnelle Auffassungsgabe, die die Rallye-Piloten mitbringen müssen, ist enorm." Der deutsche TV-Sender RTL überträgt den WM-Kampf gegen den Briten Ovill McKenzie live.

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