Zwischenbilanz von ZDF-Sportchef Dieter Gruschwitz
„Unsere Programm-Philosophie ist aufgegangen“

Köln (pps) Die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika hat bislang die Erwartungen des ZDF erfüllt. Zu diesem Ergebnis kam ZDF-Intendant Markus Schächter in einer Halbzeit-Bilanz des größten Fernsehereignisses des Jahres. ZDF-Sportchef Dieter Gruschwitz, der mit seiner Redaktion für die WM-Berichterstattung 2006 den deutschen Fernsehpreis erhalten hat, zieht ebenfalls eine „eindeutig positive Zwischenbilanz“ nach den Gruppenspielen in Südafrika:

„Die Entscheidung, mit der Präsentation der Sendungen nach Südafrika zu gehen, hat sich als richtig erwiesen. Die Zuschauer spüren die Nähe zum Ereignis. Die Programm-Philosophie ist aufgegangen, wird von den Zuschauern angenommen. Die sportlich-informative Ausrichtung mit einigen neuen Programm-Elementen stimmt. Die Quoten sprechen für sich. Und Katrin Müller-Hohenstein und Oliver Kahn beeindrucken als sympathisch-kompetentes WM-Duo.“

Im Detail führt Gruschwitz aus:

„Jo-Ann Strauss überzeugt mit ihrer sympathischen, natürlichen Präsentation von Informationen aus ihrem Heimatland.“

„Fan-Experte Dennis Wiese ist authentisch und kompetent, zu einer echten ‚Stimme der Fans’ geworden.“

„Die fußballfachlichen Elemente wie 3D-Analyse und Urs Meier als Schiedsrichter-Experte finden große Anerkennung.“

„Wir haben bislang sehr gute Reporter-Leistungen erlebt. Béla Réthy hat dabei seine Top-Position bestätigt, und Oliver Schmidt hat gleich bei seiner ersten WM als Live-Reporter überzeugt.“

„Katrin Müller-Hohenstein und Oliver Kahn prägen als einzigartiges Duo die Live-Übertragungen des ZDF. Katrin Müller-Hohenstein überzeugt durch sympathische und kompetente Moderation. Oliver Kahn besticht durch exzellente fachliche Analysen und Anmerkungen. Die Zuschauer nehmen einen ganz anderen Oliver Kahn wahr, als sie ihn bisher gekannt haben.“

Dieter Gruschwitz (56), seit 2005 Sportchef beim ZDF, freute sich über herausragende Marktanteile, vor allem auch bei frühen Spielen. Ein großes Kompliment richtet Gruschwitz an die Adresse des Host Broadcasters HBS, der „beeindruckende Bilder“ liefere. Das Problem der Vuvuzela sei nicht gänzlich in den Griff zu bekommen. Aber man habe eine für die Zuschauer verträgliche Lösung gefunden. „Proteste gibt es jedenfalls kaum noch.“