Arne Friedrich im ZDF-Morgenmagazin:
„Wir haben mehr erreicht als viele erwartet haben“

Köln (pps) „Die deutsche Defensive wird im Viertelfinale gegen Argentinien gut eingestellt sein“, ist sich der 31-jährige Routinier Arne Friedrich im Gespräch mit dem ZDF-Morgenmagazin sicher. Friedrich erhielt in den bisherigen vier WM-Spielen die Bestnoten aus den Reihen der deutschen Abwehrspieler. Zur tatsächlichen Taktik wollte sich Friedrich vor dem Spiel nicht äußern, nur so viel: „Wir müssen die Zwischenräume eng machen.“ Friedrich rechnet auch damit, dass „uns die Argentinier zu provozieren versuchen“. Friedrich über den bisherigen Verlauf der WM für die deutsche Mannschaft: „Ich glaube, wir haben schon mehr erreicht, als viele erwartet haben.“ Zu seiner persönlichen Situation nach dem Bundesliga-Abstieg mit Hertha BSC Berlin meinte Friedrich: „Das war eine schwere Zeit zuletzt in Berlin. Aber ich habe auch viel in dieser Zeit gelernt.“

„Toni“ Schumacher, der Experte im ZDF-Morgenmagazin, meinte im Hinblick auf das Argentinien-Spiel: „Die deutsche Mannschaft darf sich nicht nur auf Superstar Messi konzentrieren, sie muss aufpassen, dass nicht andere die Tore machen.“ Mit Tevez, Higuain und Messi verfügen die Argentinier über eine Offensive vom Feinsten. Bastian Schweinsteigers Verbal-Attacke vor dem Spiel gegen Argentinien nahm Schumacher als „Erfrischung“ auf: „Wird ja auch Zeit, dass ein bisschen Stimmung reinkommt…“


Das war ein proSportPresseService mit einer Meldung zur FIFA-Weltmeisterschaft 2010 im Auftrag des ZDF.

- Abdruck honorarfrei -

(01. Juli 2010)
cos-pps/gh-geh