Bernd Schneider im ZDF-Morgenmagazin:
„Kein Gedanke an gelbe Karte beim Zweikampf“

Köln (pps) Darin waren sich Experte „Toni“ Schumacher und Studio-Gast Bernd Schneider vor der Viertelfinal-Begegnung Deutschland gegen Argentinien am Samstag (16.00 Uhr im ZDF) im ZDF-Morgenmagazin einig: „Während des Spiels denkt kein Spieler bei einem Zweikampf an die Gefahr einer gelben Karte.“ Vor dem Argentinien-Spiel sind sieben deutsche Spieler mit einer gelben Karte vorbelastet, im argentinischen Team hingegen nur drei. Schneider (36), Vize-Weltmeister von 2002: „Man konzentriert sich voll auf das Spiel.“ Der „weiße Brasilianer“, wie Bernd Schneider gerne genannt wurde, hatte seine große Laufbahn in Folge eines Bandscheibenvorfalls im vergangenen Jahr bei Bayer Leverkusen beenden müssen.

Überrascht von der guten Leistung der deutschen Mannschaft bei dieser WM zeigte sich Schneider grundsätzlich nicht. „Überrascht war ich lediglich, wie gut das Team ein Negativ-Erlebnis wie die Niederlage gegen Serbien weggesteckt hat.“ Sein Tipp zum Ausgang des Viertelfinales: „1:1 – und dann Elfmeterschießen…“

Toni Schumacher: „Spiel entscheidend wird sein, ob die deutsche Mannschaft kompakt steht. Bei der Qualität des Gegners darf sie sich nicht den geringsten Fehler erlauben. Und das ist nur im Kollektiv zu schaffen. 70 Prozent gewonnener Zweikämpfe reichen nicht, das müssen schon hoch in die 90 Prozent sein!“