• Mainz-Coach Schmidt kämpferisch: „Drehen weiter am Rad“
  • Torschütze Schipplock: „Darmstadt ist der Wahnsinn“
  • Torwart Schwolow: Freiburg zurück auf dem Boden der Tatsachen
  • Kanzlerkandidat Schulz wünscht sich international erfolgreiche Vereine

    Unterföhring, 29. April 2017 - Die wichtigsten Stimmen zu den Samstagnachmittagspartien des 31. Spieltages der Fußball-Bundesliga bei Sky.

    Martin Schmidt (Trainer 1. FSV Mainz 05): „Wir haben noch nichts verloren. Der Kampf geht weiter, und wir sind weiter im Rädchen drin. Wir drehen und drehen das Rad weiter. Jetzt muss ein Auswärtssieg her.“

    Daniel Brosinski (1. FSV Mainz 05): „Wir sind überhaupt nicht ins Spiel reingekommen und konnten kaum Chancen kreieren. Gladbach hat es in der ersten Halbzeit gut gemacht. In der zweiten Halbzeit haben wir es besser gemacht, aber leider war das zu spät.“

    Rouven Schröder (Sportdirektor 1. FSV Mainz 05, vor dem Spiel): „Die Herausforderung war von Anfang an da. Dessen war ich mir bewusst. Ich gehe gerne Herausforderungen an. Wenn die Sonne scheint, dann stehen wir alle gerne vor der Kamera. Aber auch wenn es nicht so ist, dann muss man sich der Sache stellen. Ich bin in sportlich verantwortlicher Position, und da muss ich einen klaren Kopf bewahren und klare Entscheidungen treffen. Das tue ich. Wir können zusammen da raus kommen.“

    Nico Schulz (Borussia Mönchengladbach): „Es zeigt, dass wir eine geile Truppe sind, die sich auch nach Rückschlägen nicht hängen lässt. Wir haben heute genau die richtige Antwort gegeben.“

    Sven Schipplock (SV Darmstadt 98): „Es war ein klasse Spiel von der kompletten Mannschaft vor der tollen Kulisse hier. Ich durfte wieder Tore schießen. Es ist der Wahnsinn hier. Wenn man hier zum ersten Mal im Stadion ist und die Situation nicht kennt, dann denkt man, dass wir im Rennen um die Meisterschaft sind. Das gibt es nirgendwo anders. Aber wir sind Realisten. Wir freuen uns, dass wir noch ein paar Spiele in der Bundesliga haben.“

    Alexander Schwolow (Torwart SC Freiburg): „Wir sind wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Wir haben in den beiden Heimspielen die Chance, wieder in die Erfolgsspur zurückzukommen. Was am Ende dabei rauskommt, das werden wir sehen.“

    Mike Frantz (SC Freiburg): „Fakt ist, dass wir heute alle einfach schlecht waren. Das muss man dann so hinnehmen. Nächste Woche müssen wir mit vollem Elan ein besseres Spiel zeigen.“

    Ralph Hasenhüttl (Trainer RB Leipzig) ...
    ... zum Spiel:
    „Ich habe selber mal als Trainer mit der Mannschaft agiert und weiß, mit welchen Mitteln man bessere Mannschaften bearbeiten muss. Vielleicht ist das ein bisschen die Rache dafür, dass ich es auch geschafft habe, bessere Mannschaften zu ärgern. Deswegen müssen wir heute mit dem Punkt leben.“
    ... zur RB Leipzig und der Champions League (vor dem Spiel): „Wenn man es über 34 Spieltage hinweg in die Champions League schafft, dann geht man auch davon aus, dass man auch zu Recht dort ist.“

    Marvin Matip (Kapitän FC Ingolstadt): „Es war ein Punkt für die Moral. Wir haben jetzt noch zwei Heimspiele, und es ist alles möglich. Wenn man sich anguckt, wie viel wir investiert haben, dann ist der Punkt auch in Ordnung.“

    Markus Suttner (FC Ingolstadt): „Wir haben gewusst, dass wir ihnen heute die Freude am Spiel nehmen und den Rhythmus brechen müssen. Das haben wir heute geschafft.“

    Frank Baumann (Geschäftsführer Sport Werder Bremen) zu den Vertragsgesprächen mit Trainer Alexander Nouri: „Wir sprechen täglich miteinander. Beide Seiten haben sich klar positioniert, dass sie weiter miteinander arbeiten möchten. Wir werden die Gespräche in Ruhe machen und haben überhaupt keinen Zeitdruck.“

    Max Kruse (Werder Bremen): „Es freut und ehrt mich, dass der Bundestrainer meine Leistung honoriert. Ich habe immer gesagt, dass ich alles versuche, um auf mich aufmerksam zu machen und meiner Mannschaft zu helfen. Wenn das Woche für Woche so klappt wie im Moment, dann beschwere ich mich nicht.“

    Martin Schulz (Kanzlerkandidat der SPD) ...
    ... zum Fußball:
    „Ich war selbst ein aktiver Fußballspieler und finde, dass der deutsche Fußball im Moment ganz gut in Schuss ist. Ich hoffe, dass wir in den nächsten Jahren mit den Vereinsmannschaften international noch ein bisschen erfolgreicher werden.“
    ... zu Thomas Tuchel: „Herr Tuchel ist ein sehr kreativer und eigenwilliger Mann. Solche Charakterköpfe kann man gut gebrauchen. Sein Vorgänger hier war ja nicht anders. Menschen mit so einer ausgeprägten Individualität tun dem Fußball gut. Vor der Dortmunder Mannschaft kann man nur den Hut ziehen.“

    Thomas Tuchel (Trainer Borussia Dortmund) ...
    ... zum Spiel:
    „Ich bin begeistert, wie viel wir an Fleiß und Aufmerksamkeit investiert haben. Das gibt es nur im Fußball, dass so ein Spiel unentschieden ausgeht. Wir hatten so viele große Torchancen, dass es normalerweise ein Sieg für uns sein muss.“
    ... zu Mario Götze (vor dem Spiel): „Wir haben uns erst kürzlich getroffen, er hat uns besucht. Was soll ich sagen, es geht ihm gut. Es ist aber eine sehr ungewohnte Situation für ihn, weil er nicht so wirklich verletzt ist. Bei ihm ist einfach viel Geduld von Nöten, die bekommt er. Aber es wird nichts mehr in dieser Saison.“

    Neven Subotic (1. FC Köln) ...
    ... zur Feierszene vor der Dortmunder Südkurve:
    „Wenn man so einen Moment einmal im Leben hat, dann darf man sich extrem glücklich schätzen. Die achteinhalb Jahre, die ich in Dortmund verbracht habe, die waren für mich ein Glück und ein Segen. Heute nochmal diese Wertschätzung zu bekommen, für die ganze Arbeit, die ich investiert habe, das ist eine Verbindung, die wird auch in 100 Jahren noch bestehen. Dortmund ist mein Zuhause, das wird es auch für immer bleiben. Auch wenn ich nicht hier lebe, ist es trotzdem etwas, dass ich sehr eng im Herzen trage.“
    ... zu seiner sportlichen Zukunft: „Ich möchte einen Verein, der mich braucht und natürlich möchte ich auch Fußball spielen. Das ist das A und O für mich. Aber man wird erst im Sommer sehen, wer da in Frage kommt.“



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