Porto, 03. September 2017 (pps) - Martin Sonka aus der Tschechischen Republik hat sich vor 600.000 begeisterten Fans den Sieg bei der sechsten Station der Red Bull Air Race Saison 2017 in Porto gesichert. Im Final 4 verwies der neue WM-Spitzenreiter den Kanadier Pete McLeod sowie Matt Hall aus Australien auf die weiteren Plätze. Weltmeister Matthias Dolderer flog in einem Rennen, das allein schon aufgrund der beeindruckenden Zuschauerzahl - 850.000 am gesamten Rennwochenende - in die Geschichtsbücher eingehen wird, auf Rang acht. "Ich bin schon ein wenig enttäuscht, aber ein Aufwärtstrend ist erkennbar. Jetzt freue ich mich auf die vielen Fans bei meinem Heimrennen auf dem Lausitzring."

Die Rückkehr der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft nach Porto hat Geschichte geschrieben. Unglaubliche 600.000 Zuschauer säumten bei strahlendem Sonnenschein das Ufer entlang des Douro und sahen ein von Beginn an packendes sechstes Saisonrennen, das Martin Sonka aus der Tschechischen Republik für sich entschied. Es war der zweite Saisonsieg für den 39-Jährigen, der sich damit vor den abschließenden beiden Saisonrennen auf dem Lausitzring in Deutschland (16./17. September) und Indianapolis (14./15. Oktober) an die Spitze des WM-Rankings setzte. Platz zwei in Portugal ging an den Kanadier Pete McLeod, Dritter wurde Matt Hall aus Australien. Zuletzt hatte die packende Rennaction mit 370 km/h, bei der 14 der weltbesten Piloten um die WM-Krone kämpfen, 2009 Station in Porto gemacht.

Weltmeister Matthias Dolderer zog in der Round of 8 gegen McLeod den Kürzeren und beendete das Rennen auf Rang acht. "Ich bin schon ein wenig enttäuscht, aber ein Aufwärtstrend ist erkennbar. Deshalb ist es nicht ganz so schlimm, aber ich wäre schon gerne im Finale gewesen", so der 46-jährige Tannheimer. "Ich hatte einen Stall [Strömungsabriss] in einem der vertikalen Wendemanöver, und das hat mir die Zeit kaputt gemacht."

Porto war für Dolderer "eine fantastische Location mitten in der Stadt und den Fluss entlang". Aber in zwei Wochen geht es mit dem Heimrennen auf dem Lausitzring schon weiter: "Ein Heimrennen ist immer etwas ganz besonderes. Ich freue mich auf die vielen Fans aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Es ist etwas Besonderes, in einem Stadion zu fliegen, wo die Zuschauer direkt vor dir sitzen. Du gehst aus dem Hangar heraus und alle jubeln dir zu. Das ist ein unbeschreibliches Gefühl. Das haben wir sonst eigentlich nirgends, und da freue ich mich ganz besonders drauf."

In der ersten K.-o.-Runde des Renntages traf Dolderer auf den Vize-Weltmeister von 2015 und 2016, Matt Hall aus Australien. In einem packenden Duell musste sich der Deutsche zwar mit der Winzigkeit von 0.098 Sekunden Rückstand geschlagen geben, zog aber mit seiner Zeit von 1:07.762 Minuten - die zweitschnellste in dieser Runde - als "Fastest Loser" der Auftaktrunde dennoch in die Round of 8 ein.

In der Challenger Class sicherte sich der Deutsche Florian Bergér hinter dem US-Amerikaner Kevin Coleman Rang zwei. Der 28-Jährige aus Ingolstadt verteidigte damit seine Spitzenposition in der Gesamtwertung des Challenger Cups, der aufstrebenden Talenten nicht nur den Einstieg in die Rennserie ermöglicht, sondern auch die Chance gibt, in die Master Klasse aufzusteigen.

Am Dienstag, den 5. September, sind die Highlights des Rennens um 13.30 Uhr im Free-TV auf Sport1 zu sehen. Am Dienstag, den 5. September, gibt es auf Sport1+ ab 16.30 Uhr ebenfalls nochmals die Highlights von Porto. Tickets für das Red Bull Air Race auf dem Lausitzring in Deutschland am 16./17. September sind nach wie vor erhältlich. Alle Neuigkeiten und weitere Informationen www.redbullairrace.com.

Ergebnisse Rennen Porto:

1. Martin Sonka (CZE), 2. Pete McLeod (CAN), 3. Matt Hall (AUS), 4. Kirby Chambliss (USA), 5. Mikaël Brageot (FRA), 6. Yoshihide Muroya (JPN), 7. Petr Kopfstein (CZE), 8. Matthias Dolderer (GER), 9. Peter Podlunsek (SLO), 10. Michael Goulian (USA), 11. Nicolas Ivanoff (FRA), 12. Cristian Bolton (CHI), 13. François Le Vot (FRA), 14. Juan Velarde (ESP)

WM-Ranking:

1. Martin Sonka (CZE) 54, 2. Pete McLeod (CAN) 50, 3. Kirby Chambliss (USA) 47, 4. Yoshihide Muroya (JPN) 44, 5. Petr Kopfstein (CZE) 34, 6. Matthias Dolderer (GER) 27, 7. 9. Matt Hall (AUS) 25, 8. Michael Goulian (USA) 24, 9. Juan Velarde (ESP) 21, 10. Mikaël Brageot (FRA) 15, 11. Peter Podlunsek (SLO) 14, 12. Nicolas Ivanoff (FRA) 14, 13. François Le Vot (FRA) 8, 14. Cristian Bolton (CHI) 7

Red Bull Air Race Kalender 2017:
10./11. Februar: Abu Dhabi, UAE
15./16. April: San Diego, USA
3./4. Juni: Chiba, Japan
1./2. Juli: Budapest, Ungarn
22./23. Juli: Kazan, Russland
2./3. September: Porto, Portugal
16./17. September: Lausitzring, Deutschland
14./15. Oktober: Indianapolis, USA

Über das Red Bull Air Race:
Gegründet 2003 und seit 2005 die offizielle Weltmeisterschaft des Air Racing, feierte das Red Bull Air Race beim Saisonauftakt 2017 in Abu Dhabi sein insgesamt 75. Rennen. In der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft treffen die weltbesten Piloten in einem Motorsportwettkampf der Extraklasse aufeinander, in der Geschwindigkeit, Präzision und Geschick über Sieg und Niederlage entscheiden. Die Piloten navigieren ihre äußerst leichten und extrem manövrierfähigen Rennflugzeuge mit einer Geschwindigkeit von bis zu 370 km/h und Fliehkräften von bis zu 10G nur wenige Meter über dem Boden durch einen Parcours, der aus 25 m hohen aufgeblasenen Pylonen besteht. Seit 2014 neu im Programm ist der Challenger Cup. Dieser ermöglicht aufstrebenden Talenten nicht nur den Einstieg in die Rennserie, sondern auch die Chance, in die Master Klasse aufzusteigen, in der es um den WM-Titel geht.

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