• S04-Coach Tedesco hat kein Problem mit Druck: „Schalke ist geil“
  • VfB-Coach Wolf schaut auf eigene Fehler: „Naldos Handspiel kein Thema“
  • Dárdai und Nouri einig: „Gerechte Punkteteilung“
  • Steinhaus erleichtert nach Erstliga-Debut:„Gute Performance“

    Unterföhring, 10. August 2017
    - Die wichtigsten Stimmen zu den Sonntagsspielen des 3. Spieltages der Fußball-Bundesliga, Hertha BSC vs. Werder Bremen (1:1) sowie FC Schalke 04 vs. VfB Stuttgart (3:1) bei Sky.

    Pál Dárdai (Trainer Hertha BSC): „Nach den ersten 20 Minuten haben wir uns reingebissen und sind in Führung gegangen. Danach war Bremen einen Tick besser. In der Endphase hat das Quäntchen Glück gefehlt. Wenn wir realistisch und ehrlich sind, dann ist das 1:1 okay. Ich kann damit leben. Die Bundesliga ist ausgeglichen. Wir haben jetzt vier Punkte und müssen noch eine Menge sammeln.“

    Vedad Ibisevic (Kapitän Hertha BSC) zu Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus: „Großer Respekt, sie hat es super gemacht. Ich hätte nichts dagegen, wenn wir mehrere Frauen in der Bundesliga hätten.“

    Alexander Nouri (Trainer Werder Bremen): „Nach dem Spielverlauf ist das Ergebnis schon gerechtfertigt. Wir haben es in der ersten Halbzeit gut gemacht und hatten auch ein Chancenplus. Die zweite Halbzeit war deutlich ausgeglichener. Unter dem Strich ist das Ergebnis okay. Wir haben nun gegen drei Mannschaften gespielt, die alle in der Vorsaison vor uns in der Tabelle standen.“

    Bibiana Steinhaus (Schiedsrichterin) zu ihrem Bundesliga-Debut: „Ich bin erleichtert, dass das Spiel vorbei ist. Mein Team und ich haben eine gute Performance hingelegt. Darauf können wir aufbauen. Es ist ein schönes Gefühl, in der Bundesliga angekommen zu sein. Ab morgen geht das Leben wieder normal weiter.“

    Domenico Tedesco (Trainer FC Schalke 04) ...
    ... zur Frage, ob er einen gestiegenen Druck verspüre (vor dem Spiel):
    „Die Erwartung auf Schalke ist immer hoch. Ich bin stolz hier zu sein. Mir macht es unfassbar viel Spaß. Es ist schön, dass gewisse Themen hier emotional diskutiert werden. Deswegen ist es Schalke und deswegen ist es geil.“
    ... zu seiner Zeit beim VfB Stuttgart (vor dem Spiel): „Ich war neun Jahre Jugendtrainer in Stuttgart. Es war eine sehr schöne Zeit. Ich habe dort meine ersten Steps gemacht und noch immer viele Freunde. Aber heute bin ich Trainer auf Schalke. Alles andere blende ich heute aus.“
    ... zum Spiel: „Wir sind jeweils gut in die Spielhälften gestartet. Wir hatten nach der Führung lange keinen Zugriff auf das Spiel. Ausschlaggebend war dann die Mentalität und die Art und Weise wie wir vorwärts verteidigt haben.“

    Christian Heidel (Vorstand Sport FC Schalke 04): „Wenn man das zweite Heimspiel gewinnt, dann muss man zufrieden sein. Wir wissen aber, dass wir noch einiges verbessern müssen. Es war ein Spiel mit zwei verschiedenen Halbzeiten. Stuttgart hat auch gut gespielt und verdient den Ausgleich gemacht. Wir hatten dann das Spielglück auf unserer Seite und haben einen Doppelschlag hingelegt. Insgesamt ist es sicher nicht unverdient.“

    Guido Burgstaller (FC Schalke 04): „Wir sind froh, dass wir die Punkte hier behalten haben. Nach der Führung waren wir viel zu passiv und zu weit vom Gegner weg. Das darf uns Zuhause nicht passieren, da müssen wir den Gegner permanent unter Druck setzen. Das haben wir in der zweiten Halbzeit sehr gut gemacht.“

    Naldo (FC Schalke 04): „Es ist ein besonderer Tag. Wir haben drei Punkte geholt und ich habe ein Tor gemacht. Beim Tor war ich mit Kopf, Schulter und der Hand am Ball. Ich denke, dass es ein reguläres Tor war. Mit sechs Punkten sind wird zufrieden, aber es muss noch besser werden.“

    Hannes Wolf (Trainer VfB Stuttgart): „Wir haben verloren, das ärgert mich natürlich. Nach der Halbzeit wurde es mit den beiden Gegentoren natürlich sehr schwer. Wir haben viele Sachen ganz gut gemacht, aber auch zu viele Fehler, um hier etwas zu holen. Wir brauchen nicht über Naldos Handspiel reden. Er hat den Ball reingeköpft und der Schiedsrichter hat das Tor gegeben. Wir haben eigene Themen über die wir reden müssen.“

    Andreas Beck (VfB Stuttgart): „Leider konnten wir heute keine Punkte liefern. Im Großen und Ganzen war die erste Halbzeit ordentlich. Wir haben in beiden Halbzeiten früh ein Gegentor kassiert. Natürlich hat es mich gefreut, auf dem Platz zu stehen. Aber wir sind natürlich traurig, dass wir keine Punkte mitnehmen konnten.“

    Sky Experte Dietmar Hamann: „Die Schalker waren energischer, wacher und aggressiver in der zweiten Halbzeit. Stuttgart musste als Aufsteiger heute das klassische Lehrgeld zahlen. Die ersten Minuten in beiden Halbzeiten haben das Spiel entschieden.“


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