• Matchwinner Bürki: „Eine Woche bist du der Held, eine Woche der Idiot“
  • BVB-Coach Stöger sicher: „Unterschiedspieler Reus fährt zur WM“
  • Badstuber freut sich über Stuttgarts „ersten Auswärtssieg und Bigpoint“
  • HSV-Präsident Hoffmann: „Keine Ämterdiskussion drei Monate vor Saisonende“

    Unterföhring, 18. Februar 2018 - Die wichtigsten Stimmen zu den Sonntagsspielen des 23. Spieltages der Fußball-Bundesliga, FC Augsburg vs. VfB Stuttgart (0:1) sowie Borussia Mönchengladbach vs. Borussia Dortmund (0:1) bei Sky.

    Bernd Hoffmann (Präsident Hamburger SV): „Ich freue mich auf diese Aufgabe, die die Mitgliedschaft knapp mandatiert hat. Es ist Zeit, dass wir uns Gedanken darüber machen, wie der Vorstand insgesamt aufgestellt wird. Das hat weniger mit Personen zu tun. Es gibt andere Modelle in der Liga. Die werden wir ganz ergebnisoffen diskutieren. Es ist aber kaptialer Unfug, drei Monate vor Saisonende über irgendwelche Ämter zu spekulieren. Ab morgen bin ich ein sehr leiser Aufsichtsrat.“

    Stefan Reuter (Manager FC Augsburg): „Wir haben nicht ruhig und geduldig genug gespielt. Wir waren zu hektisch in unseren Aktionen. Von daher haben wir auch verdient verloren heute.“

    Manuel Baum (Trainer FC Augsburg): „Mir haben ein paar Schiedsrichterentscheidungen nicht gepasst. Wer Mario Gomez kennt, der fällt beim kleinsten Windhauch um. Das hat mich halt total geärgert. Ich war einfach mit den Leistungen nicht zufrieden. Den Grund, warum ich auf die Tribüne gekommen bin, den verstehe ich überhaupt nicht. Ich habe mich ganz normal mit dem vierten Offiziellen unterhalten.“

    Daniel Baier (FC Augsburg): „Stuttgart war heute die bessere Mannschaft und hat zielstrebig nach vorne gespielt. Defensiv waren sie auch einen Tick gieriger und aggressiver.“

    Schiedsrichter Tobias Stieler: „Das Verhalten von Manuel Baum war auch in der Wortwahl vollkommen inakzeptabel. Deswegen ist er auf die Tribüne verwiesen worden. Dieses Verhalten hat sich nach dem Schlusspfiff auch noch fortgesetzt.“

    Mario Gomez (Siegtorschütze VfB Stuttgart) ...
    ... zum Spiel:
    „Es war hochverdient, die Dramatik hinten raus muss gar nicht sein. Wir müssen das Spiel eigentlich 3:0 oder 4:0 gewinnen, aber soweit sind wir nicht. Dementsprechend sind wir froh über das 1:0 und sehr glücklich heute. Wir haben wahnsinnigen Charakter bewiesen.“
    ... zum Tor, das er in der Manier eines richtigen Goalgetters erzielt habe: „Das bin ich ja auch. Ich bin ja kein Innenverteidiger, auch wenn es manchmal so aussieht.“

    Holger Badstuber (VfB Stuttgart) ...
    ... zum Spiel:
    „Wir haben heute einen Bigpoint gemacht und dazu unseren ersten Auswärtssieg geholt. Das war sehr wichtig. Wir können zufrieden sein und glücklich nach Hause fahren, aber es ist noch ein langer Weg.“

    Dieter Hecking (Trainer Borussia Mönchengladbach) ...
    ... zum Spiel:
    „Wir haben heute ein Riesenspiel gemacht. Wir hatten eine Vielzahl von Chancen, leider treffen wir die Hütte nicht. So bitter wie das ist, heute haben wir als klar bessere Mannschaft verloren.“
    ... zu seinem Besuch in der Schiedsrichterkabine nach Spielende: „Ich habe ihnen einen schönen Abend gewünscht. Ich hätte mir gewünscht, dass er in der letzten Aktion rausgeht und sich das Bild nochmal anguckt. Das bemängele ich. Er hält ihn am Trikot, das ist natürlich ein Elfmeter. Das ist sehr bitter für uns. Er sagt, er hätte es abgefragt. Vielleicht war auch in Köln wieder einer eingeschlafen, ich weiß es nicht.“

    Max Eberl (Sportdirektor Borussia Mönchengladbach) ...
    ... zu den Erwartungen an die Fans (vor dem Spiel):
    „Die Unruhe kommt in jedem Bundesligastadion eben sehr schnell. Wir haben ein gutes Verhältnis mit den Fans, wir hatten in den letzten Jahren sehr viel zu feiern. Ich wünsche mir, dass man in schlechten Zeiten auch zusammensteht. Das tut ein Großteil der Fans auch. Ich hoffe, dass dieser Großteil die paar Nörgler auch überstimmen kann.“

    Yann Sommer (Torwart Borussia Mönchengladbach): „Man kann der Mannschaft heute keinen Vorwurf machen. Wir haben 70 Minuten auf ein Tor gespielt, aber der Ball will momentan einfach nicht rein. Das ist ärgerlich. Wir machen einfach weiter, wir müssen die positiven Dinge mitnehmen.“

    Peter Stöger (Trainer Borussia Dortmund) ...
    ... zur Frage, wo man Mario Götze finden werde (vor dem Spiel):
    „Im Idealfall finden wir ihn auf dem ganzen Platz. In den Spielen, in denen er reingekommen ist, da war er sehr aktiv. Er hat momentan wieder echt Spaß an der Arbeit und macht viel für die Mannschaft.“
    ... zur Frage, ob er Marco Reus noch in WM-Form bekomme (vor dem Spiel): „Er hat acht Monate nicht gespielt. Er ist ein „Unterschiedspieler“. Für mich steht außer Frage, dass er, wenn er gesund bleibt, auch beim Turnier dabei ist.“

    Marco Reus (Siegtorschütze Borussia Dortmund) ...
    ... zum Sieg:
    „Gladbach war in der zweiten Halbzeit ganz klar besser. Es war ein reines Kampfspiel. Wir haben noch eine Menge Arbeit vor uns, aber wichtig sind die Siege.“
    ... zu seinem Tor: „Ich habe den überhaupt gar nicht gut getroffen. Ich wollte den eigentlich weiter links schießen. Wichtig ist, dass er drin ist. Sieht schön aus, aber ich wollte ihn anders schießen.“

    Roman Bürki (Borussia Dortmund) ...
    ... zum Spiel:
    „Es war heute ein Arbeitssieg, das gehört auch mal dazu. Es waren wichtige drei Punkte und wichtig, dass wir zu null gespielt haben.“
    ... zu seiner Leistung: „Ich trainiere tagtäglich und versuche, mich zu verbessern. Eine Woche bist du der Held, eine Woche bist du wieder der Idiot.“

    Sky Experte Dietmar Hamann ...
    ... zum Sieg des VfB Stuttgart:
    „Eine Mannschaft, die unten drin steht, die kann auswärts fast nicht besser spielen. Was sie läuferisch und kämpferisch gezeigt haben, das war erstklassig.“
    ... zur Niederlage von Borussia Mönchengladbach: „Heute war es bitter. Sie haben unverdient verloren und hätten mindestens einen Punkt verdient gehabt. In der zweiten Halbzeit war es Einbahnstraßenfußball. Besser kannst du nicht spielen. Bürki war in Weltklasseform, auf der Linie war er heute unbezwingbar.“


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