• RB-Geschäftsführer Mintzlaff bekennt Farbe: „Alle Vereine haben sich für Montagsspiele entschieden“
  • Hasenhüttl sieht verdiente Niederlage: „Kopfsache, Gegner hatte mehr im Tank“
  • Frankfurts Boateng stellt Team in den Vordergrund: „Gibt keine Stinkstiefel“
  • Eurosport Experte Sammer lobt Eintracht: „Reife Leistung in komischer Atmosphäre“

    München, 19. Februar 2018 – Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie eine Stimmensammlung zum Montagsspiel am 23. Spieltag der Fußball-Bundesliga zwischen Eintracht Frankfurt und RB Leipzig (2:1) im Eurosport Player.

    Oliver Mintzlaff (Geschäftsführer RB Leipzig) gegenüber Eurosport (vor dem Spiel)...
    ... zu den Montagsspielen:
    „Damals haben alle Bundesligisten für diese Montagsspiele abgestimmt. Der Spieltag war primär dazu gedacht, die Mannschaften, die in der Europa League spielen zu entlasten. Man muss hier klar Farbe bekennen, alle Vereine haben sich für die fünf Montagsspiele entschieden. Das wurde nicht aus kommerziellen, sondern aus sportlichen Gründen und zum Schutz des Amateurfußballs gemacht. Wir müssen den Fans klar erklären, warum wir das gemacht haben.“
    ... zur Mehrbelastung durch die Europa League und der Zielsetzung: „Wir haben immer gesagt, dass es in der zweiten Bundesligasaison mit der Dreifachbelastung anders wird. Das war auch so, das hat viel Kraft gekostet. Jetzt hat sich die Mannschaft aber mit der Doppelbelastung ganz gut eingespielt. Unser Ziel ist es, sich wieder für das internationale Geschäft zu qualifizieren.“

    Fredi Bobic (Sportvorstand Eintracht Frankfurt) gegenüber Eurosport (vor dem Spiel) ...
    ... zu den Montagsspielen:
    „Wir können viel diskutieren. Es gibt eine Sicht der Fans, die andere Seite ist, dass alle Vereine abgenickt haben.“
    ... zu den Fanprotesten in Frankfurt: „Wir müssen deeskalierend einwirken. Man muss Respekt gegenüber den Fans zeigen. Deshalb werden wir einiges dulden. Natürlich ist der Fan wichtig, es wird auch unheimlich viel unternommen. Es muss aber in der Sache diskutiert werden, die ganze Emotionalisierung bringt ja nichts.“

    Axel Hellmann (Vorstandsmitglied Eintracht Frankfurt) gegenüber Eurosport ...
    ... zu den Fanprotesten in Frankfurt:
    „Es sind Begleiterscheinungen, die wir uns bei einem Bundesligaspiel nicht wünschen. Es kann nicht sein, dass es diese Art von Protestcharakter annimmt. Wir mussten das jetzt hinnehmen, weil massive Proteste angekündigt waren. Wir mussten uns arrangieren, weil wir bestimmte Dinge zulassen und dulden mussten. Das darf aber nicht die Zukunft sein. Dahinter steht ein Zielkonflikt, den wir mal entscheiden müssen.“

    Eurosport Experte Matthias Sammer ...
    ... zum Frankfurter Sieg:
    „Es war eine reife Leistung in einer komischen Atmosphäre. Sie haben den Leipzigern den Schneid abgekauft und das Spiel gedreht. Es war schon verdient.“
    ... zum Rücktritt von Trainer Martin Schmidt beim VfL Wolfsburg (vor dem Spiel): „Das muss der Trainer entscheiden, weil er lebt und fühlt diesen Job. Nur er kann spüren, ob er noch die Kraft und die Power hat, dem Klub und der Mannschaft etwas zu geben. Wenn das nicht mehr so ist, dann ist das nur konsequent. Das kann aber nur ein Mann entscheiden, und das ist Martin Schmidt.“
    ... zu den Fanprotesten in Frankfurt (vor dem Spiel): „Wenn die Fans gewisse Belange haben, dann sollte man das erhören und sauber diskutieren. Man muss das aber auf einem anderen Niveau diskutieren und gemeinsam Lösungen finden.“
    ... zur Entwicklung Timo Werner (vor dem Spiel): „Er ist bodenständig und total authentisch. Von seiner Art und Weise hat er einen Wiedererkennungswert. Er hat eine große Karriere vor sich, weil sich das Gesamtpaket so wunderbar anfühlt.“

    Niko Kovac (Trainer Eintracht Frankfurt) gegenüber Eurosport ...
    ... zum Sieg gegen Leipzig:
    „Wir haben es gerade in der ersten Halbzeit richtig gut gemacht. Über 90 Minuten waren wir die bessere Mannschaft, der Sieg ist voll und ganz verdient. Deswegen Kompliment an meine Jungs. Wir haben uns entwickelt. Ich hoffe, dass wir weiterhin so arbeiten und nicht so einbrechen wie im letzten Jahr.“
    ... zur Euphorie im Eintracht-Umfeld (vor dem Spiel): „Ich weiß, dass im Frankfurter Umfeld immer wieder Europa in den Mund genommen wird. Wir wissen, wie weit es noch bis zum Ziel ist. Wir müssen hart arbeiten, um oben dran zu bleiben.“
    ... zur Entwicklung der Mannschaft (vor dem Spiel): „Alle haben gesehen, dass wir uns fußballerisch weiterentwickelt haben. In der Hinserie haben wir uns die Punkte erkämpft, jetzt erspielen wir sie uns auch.“
    ... zur Rückkehr und der Bedeutung von David Abraham (vor dem Spiel): „David ist eine Führungspersönlichkeit, er ist ein Leader und der Kapitän dieser Mannschaft. Er ist schnell und spielt sehr wenig Foul.“

    Kevin-Prince Boateng (Eintracht Frankfurt) gegenüber Eurosport: „Wir haben es gut gemacht. Es läuft einfach bei uns, so muss es weitergehen. Wir sind eine Mannschaft, das ist Teamgeist. Wir geben alle Vollgas, und es gibt keine Stinkstiefel. Wir wollen da oben bleiben und werden alles geben. Wenn es am Ende Europa ist, dann ist es eine überragende Saison. Aber wichtig ist auch der Pokal.“

    Alexander Meier (Eintracht Frankfurt, zurzeit verletzt, in der Halbzeitpause) gegenüber Eurosport ...
    ... zu seinem Gesundheitszustand:
    „Lauftraining geht schon wieder und auf dem Platz mache ich auch schon einige Sachen. Ich kann jetzt keine genaue Zeit sagen. Ich war so lange nicht dabei. Es kann noch zwei, drei oder vier Wochen dauern.“
    ... zur Frage, ob er ein Karriereende zum Saisonende ausschließen könne: „Wenn der Fuß wieder heile wird, und davon gehe ich aus, dann schließe ich das aus.“

    Ralph Hasenhüttl (Trainer RB Leipzig) gegenüber Eurosport ...
    ... zur Niederlage in Frankfurt:
    „Wir hatten heute vom Kopf her nicht mehr im Tank. Auch durch die Einwechslungen wurde unser Spiel nicht besser. Wir hatten dann nichts mehr entgegenzusetzen. Durch die Elfmetersituation hätten wir zurückkommen können, ansonsten hatten wir nicht mehr viel im Spiel. Wir haben heute nicht unverdient verloren, der Gegner war besser und hatte mehr im Tank.“
    ... zur Bedeutung des Sieges beim SSC Neapel (vor dem Spiel): „Jeder Sieg ist wichtig. Wir haben das Gefühl, dass wir auch international ein bisschen reifer geworden sind. Aber heute ist Bundesliga.“
    ... zu den Montagsspielen (vor dem Spiel): „Alle 36 Bundesligisten haben zugestimmt. Jetzt haben wir fünf Montagsspiele. Alle haben es beschlossen, deswegen sollten wir auch alle dahinterstehen.“

    Konrad Laimer (RB Leipzig) gegenüber Eurosport: „Es war eine hitzige Partie mit vielen Fouls und strittigen Entscheidungen. Es ist schade, hier wäre heute mehr drin gewesen.“

    Stefan Ilsanker (RB Leipzig) gegenüber Eurosport zum Videobeweis: „Gratulation an Köln, dass die so gute Augen haben und eine Entscheidung in die andere Richtung umleiten können. Ich habe das nach sieben Mal ansehen mit sieben Kameraperspektiven nicht sehen können, ob es Abseits war. Aber wahrscheinlich haben die sieben Lupen in Köln und 15 Mann, die es besser wissen.“

    Timo Werner (RB Leipzig) gegenüber Eurosport ...
    ... zur Altersstruktur in Leipzig (Interview der Woche):
    „Wir sind alle im gleichen Alter, jeder hat die selben Interessen. Das gibt es so in diesem Ausmaß in der Bundesliga und auch weltweit kaum. Das war für mich ein entscheidender Faktor, um hierher zu kommen.“
    ... zu Trainertypen (vor dem Spiel): „Es gibt verschiedene Trainertypen. Tuchel bei Dortmund und Heynckes bei Bayern, das sind zwei verschiedene Arten. Aber beide klappen sehr gut, das ist einfach beeindruckend.“


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