• HSV-Boss verurteilt Pyro-Chaoten: „Keine Fans, das sind Fußball-Zerstörer“
  • Werder-Coach Kohfeldt: „Sieg hat eine große Bedeutung für Bremen“
  • Hahn kämpferisch: „Niederlage ist scheiße, aber wir sind der HSV“
  • Sky Experte Matthäus glaubt nicht an weiteres Wunder: „HSV steigt ab“

    Unterföhring, 24. Februar 2018 -
    Die wichtigsten Stimmen zum bwin Topspiel des 24. Spieltages der Fußball-Bundesliga zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV (1:0) bei Sky.

    Florian Kohfeldt (Trainer Werder Bremen) ...

    ... zum Derbysieg:
    „Der Sieg hat eine große Bedeutung für uns. Das ist ein wichtiger Sieg für Werder Bremen und diese Stadt. Es war ein zähes Spiel. Es war nicht unverdient, weil wir das Spiel gemacht haben.“

    ... zur Vorfreude auf das Nordderby (vor dem Spiel): „Ein Nordderby zuhause spielen zu dürfen, das gehört sicher zu den absoluten Highlights. Ich bin ganz ehrlich, dass ich mich gemeinsam mit der Mannschaft sehr darauf gefreut habe.“

    Ishak Belfodil (Siegtorschütze Werder Bremen) ...

    ... zum Spiel:
    „Heute Abend gegen den HSV gewonnen zu haben, das ist ganz wichtig für uns.“

    ... zum Siegtor: „Ich hatte Sorge, dass ich vielleicht im Abseits gestanden habe, deshalb habe ich auch nur zögerlich gejubelt. Dann habe ich mich sehr gefreut.“

    Heribert Bruchhagen (Vorstandsvorsitzender Hamburger SV) ...

    ... zur Derby-Niederlage:
    „Das war ein Rückschlag. Ob es ein entscheidender Rückschlag ist, das vermag ich nicht zu beurteilen. Das war natürlich sehr hart. Die tabellarische Situation ist uns allen bewusst. Trotzdem haben wir eine Restchance. Wir müssen alles dafür tun, um nicht zu resignieren. Es wäre fatal, wenn wir jetzt die Flinte ins Korn schmeißen. Meine Aufgabe ist es jetzt, die sportliche Abteilung zu unterstützen und zu schützen. Bittere Niederlagen sind ein Teil des Sports.“

    ... zum Gegentor: „Ich will das nicht mehr hören. Was sind das für Leute, die da in Köln sitzen? Jeder, der ein bisschen Fußball gespielt hat, der sieht, dass es Abseits ist. Dann haben die eben nicht Fußball gespielt und sind bewusst Schiedsrichter geworden, weil sie dort besser aufgehoben sind. Da kannst du tausend Linien ziehen, das ist Abseits.“

    ... zu den Hamburger Pyro-Chaoten: „Das sind keine HSV-Fans, das sind Fußball-Zerstörer. Die haben mit Fan-Dasein nichts zu tun und wollen dem Fußball schaden. Wir müssen weiter daran arbeiten, dass diese Leute nicht im Stadion sind. Das ist eine wichtige Aufgabe des gesamten Bundesliga-Fußballs. Das wird empfindliche Strafen nach sich ziehen, das ist doch klar.“

    Bernd Hollerbach (Trainer Hamburger SV) ...

    ... zum Derby (vor dem Spiel):
    „Das Derby hat immer eigene Gesetze. Emotionen sind wichtig und das wir aggressiv sind. Wir haben noch elf Endspiele, heute ist eines davon. Das Derby muss man positiv sehen, wir können hier viel richten.“

    Jens Todt (Sportdirektor Hamburger SV) ...

    ... zur Ausgangssituation vor dem Spiel (vor dem Spiel):
    „Wir stehen tabellarisch mit dem Rücken zur Wand. Heute haben wir die Chance, den Abstand zu verringern. Dafür werden wir alles tun. Mit einem guten Spiel und einem Sieg können wir einiges drehen.“

    ... zur Frage, ob er angesichts der sportlichen Situation noch ruhig schlafen könne (vor dem Spiel): „Wir haben alle schon besser geschlafen, das ist doch klar. Aber wir sind überzeugt von unserer Mannschaft, dass wir die Klasse halten können.“

    ... zur Frage, ob er eine Zukunft beim HSV habe (vor dem Spiel): „Das ist momentan überhaupt kein Thema, vertragliche Dinge von Einzelpersonen spielen überhaupt keine Rolle. Wir müssen in der Liga bleiben, das ist alles was zählt.“

    André Hahn (Hamburger SV) ...

    ... zur Niederlage:
    „Wir sind der HSV, wir haben es immer geschafft. Und wir werden alles dafür tun, es auch in diesem Jahr wieder zu schaffen. Da hindert uns auch die Niederlage nicht. Die Niederlage ist scheiße und tut gerade im Derby brutal weh. Wir geben nicht auf und kämpfen weiter. Wir sind nicht umsonst der HSV.“

    ... zum Bremer Siegtor: „In meinen Augen ist es ein Abseitstor, darum darf es nicht zählen. Es ist natürlich bitter, dass wir wegen so einem Tor verlieren.“

    Schiedsrichter Felix Zwayer ...

    ... zu den Pyro-Chaoten:
    „In erster Linie geht es um die Sicherheit der Spieler. In der einen oder anderen Situation hat das Abbrennen von Pyrotechnik überhandgenommen. Dann haben wir zweimal unterbrochen. Am Ende ist es dann doch glimpflich abgegangen.“

    ... zum Siegtor: „Wenn alle Gelehrten darüber streiten, dann ist es keine Situation, die klar und eindeutig ist. Am Ende ist mit dem technischen Hilfsmittel der Linie eine korrekte Entscheidung getroffen worden.“

    Sky Experte Lothar Matthäus ...

    ... zu den Pyro-Chaoten:
    „Ich finde, das ist gefährlich und gehört nicht ins Stadion. Es gefährdet die Fans und die Familien mit Kindern. Es ist zweimal passiert. Ich glaube, dass wir nah an einem Spielabbruch sind.“

    ... zum Nordderby: „Es war ein verdienter Sieg für Werder Bremen. Hamburg hat zweitligareif gespielt. Wenn sie so weiterspielen, dann steigen sie ab. Dann gehören sie auch in 2. Liga, weil das hat mit Fußball nichts zu tun. Jetzt hilft nur noch ein Wunder, weil auch das Restprogramm sehr schwierig ist. Das Glück hat der HSV in den letzten Jahren aufgebraucht. Es tut mir leid für die HSV-Fans, aber ich bin sicher, dass der HSV kein weiteres Wunder schafft und nächstes Jahr in der 2. Liga einen Neuanfang wagen muss.“

    Sky Experte Christoph Metzelder ...

    ... zum Nordderby (in der Halbzeitpause):
    „Es ist ein Festival der Unzulänglichkeiten. Es war ein Fehlpassfestival von beiden Seiten. Das ist wirklich Abstiegskampf pur.“

    Sky Experte Reiner Calmund ...

    ... zu den Pyro-Chaoten:
    „Es ist einfach ein Verbrechen. Das ist nicht zu akzeptieren und nicht zu rechtfertigen. Das hat nichts mit Fußball oder Emotionalität zu tun, die das tun, die müssen zum Arzt gebracht werden.“

    ... zum Nordderby (in der Halbzeitpause): „Das ist ganz magere Fußballkost, das hat mit Bundesliga nicht viel zu tun. Es geht für beide um sehr viel, das ist ein sogenanntes Fußballspiel.“


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