• Wolfsburg-Coach Labbadia zufrieden, aber mit Heidenrespekt: „Situation ist trügerisch“
  • Labbadia freut sich für DEB-Team: „Das ist der Hammer“
  • VfL-Sportdirektor Rebbe kommentiert Trainerwechsel: „Krisenmanagement erster Güte“
  • Mentalitätsmonster Nigel de Jong stellt sich in den Dienst des FSV: „Es gibt kein Problem“

    München, 23. Februar 2018 –
    Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie eine Stimmensammlung zum Freitagsspiel am 24. Spieltag der Fußball-Bundesliga zwischen dem 1. FSV Mainz 05 und dem VfL Wolfsburg (1:1) im Eurosport Player.

    Olaf Rebbe (Sportdirektor VfL Wolfsburg) gegenüber Eurosport (vor dem Spiel)...

    ... zum Rücktritt von Trainer Martin Schmidt:
    „Es war Krisenmanagement erster Güte. Das war für uns keine einfache Situation. Wir haben versucht, dass schnell und geräuschlos zu klären. Es war eine aufreibende Zeit für alle Beteiligten im Klub. Wir gucken jetzt aber nach vorne. Ich möchte nicht in die Gründe einsteigen, da war auch vieles persönlich. Aktuell zählt für uns nur das Spiel.“

    ... zum neuen Coach Bruno Labbadia: „Die Überzeugung war relativ schnell bei ihm da. Man merkt förmlich, dass er brennt. Er war sehr gut informiert über die Mannschaft und den Klub. Das hat es uns einfach gemacht. Davor muss ich den Hut ziehen, und ich bin froh, dass wir so agieren können.“

    ... zum Gerücht, dass Bruno Labbadia auch einen Vertrag für die 2. Liga habe: „Über Vertragsdetails spreche ich normalerweise nicht. Es ist aber klar, dass man Verträge für alle Ligen macht.“

    ... zum Gerücht, dass er seinen Rücktritt angeboten habe: „Das waren nur Gerüchte, die ich auch nicht beeinflussen kann. Ich habe meinen Rücktritt nicht angeboten. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.“

    ... zur sportlichen Situation der Wolfsburger: „Wir haben sieben Stammspieler, die verletzt sind. Es macht aber keinen Sinn, nach Ausreden zu suchen. Die Tabellensituation ist schlecht, wir müssen dringend punkten. Unser Kader steht momentan nicht im Einklang mit dem sportlichen Erfolg. Wir haben uns vor der Saison einen einstelligen Tabellenplatz gewünscht, da kämpfen wir jetzt drum.“

    Eurosport Experte Matthias Sammer ...

    ... zum neuen Wolfsburg-Coach Bruno Labbadia:
    „Ich finde, dass er von seinem Ruf etwas ungerecht behandelt wird in Deutschland. Ich fand, dass er es immer ruhig und stilvoll gemacht hat. Seine Mannschaften haben funktioniert, sie sind gelaufen und er hatte eine Spielidee. Ich bin der Meinung, dass es eine gute Entscheidung ist. Er wird sie begeistern.“

    ... über Mentalitätsmonster Nigel de Jong: „Da erklärt uns ein Holländer, wie Mentalität funktioniert. Das ist überragend und fantastisch. Ich bin total hin und weg.“

    ... zum emotionalsten Sportmoment des Tages: „Bis jetzt war es Eishockey. Emotional ist das gar nicht zu beschreiben, das muss man fühlen können. Das ist fantastisch. Mit solchen Spielen sich zu belohnen, das ist das Allergrößte. Das ist einmalig und traumhaft.“

    Bruno Labbadia (Trainer VfL Wolfsburg) gegenüber Eurosport ...

    ... zum Spiel:
    „Viele Dinge sind aufgegangen, wir haben unglaublich gut verlagert. Wir wollen Fußball spielen, aber wir wollen auch über die Arbeit kommen. In der zweiten Halbzeit hat Mainz ein bisschen höher verteidigt. Wir hatten dann große Torchancen. Wenn wir eiskalt sind, dann kontern wir sie aus.“

    ... zu den ersten Erkenntnissen: „Wir müssen an vielen Sachen arbeiten. Aber momentan zählt erst mal, was der Mannschaft gut tut. Wir wollten geschlossener auftreten, das ist uns gut gelungen. Dass wir Fußball spielen können, das wusste ich vorher schon. Die Mannschaft will, und wir müssen die Handlungsschritte mitgeben. Wir wissen um die Situation, ich unterschätze die Situation überhaupt nicht. Wir müssen unsere Stärken nach vorne stellen.“

    ... zur Frage, ob er nervös sei (vor dem Spiel): „Momentan bin ich relativ ruhig, weil wir uns nur auf das Wesentliche konzentriert haben. Ich bin selber sehr gespannt, wie sich meine neue Mannschaft heute präsentieren wird. Wir haben uns gut vorbereitet.“

    ... zur sportlichen Situation beim VfL Wolfsburg (vor dem Spiel): „Die Situation ist sehr trügerisch. Man muss sehr vorsichtig sein. Alle anderen wissen, dass sie dabei sind. Wir waren immer nur so halb dabei. Man darf nie glauben, dass man über Wasser gehen kann, auch wenn man es zweimal geschafft hat. Ich habe einen Heidenrespekt vor solchen Aufgaben, aber ich habe auch die Power dazu, der Mannschaft den Input zu geben, den sie jetzt in dieser Saison mit drei Trainerwechseln braucht. Ich habe mich darauf eingelassen. Wir müssen jetzt ein Stück zusammenrücken.“

    ... zum Olympia-Finaleinzug des DEB-Teams (vor dem Spiel): „Ich habe relativ wenig mitbekommen. Aber das ist natürlich sensationell. Wenn man ins Finale kommt, dann ist das ein Hammer. Ich freue mich für die Jungs.“

    Danny Latza (1. FSV Mainz 05) gegenüber Eurosport: „Wolfsburg war am Anfang besser, wir haben dann nachgezogen. Das 1:1 ist ein gerechtes Ergebnis. Wolfsburg stand gut, Labbadia hat die Mannschaft gut eingestellt. Es war schwer, da durchzukommen. Es ist wichtig, dass wir nicht verloren haben, wir nehmen den einen Punkt gerne mit.“

    Paul Verhaegh (VfL Wolfsburg) gegenüber Eurosport: „Wir haben ein ganz ordentliches Auswärtsspiel gemacht, aber wir hätten mit einer Führung in die Pause gehen müssen. Es ist völlig verdient, dass wir einen Punkt mitnehmen. Es war sogar noch mehr für uns drin, der Trainer hat uns gut auf die Partie eingestellt.“

    Nigel de Jong (1. FSV Mainz 05) gegenüber Eurosport ... (Interview der Woche)

    ... zu seiner momentanen Rolle als Ergänzungsspieler:
    „Das ist schwer für mich, aber manchmal gehört das zum Fußball dazu. Als erfahrener Spieler musst du aber nicht immer auf dem Platz sein, um die Jungs zu unterstützen. Wir haben einen großen Kader und alle wollen spielen. Der Trainer entscheidet. Wir sind erwachsen genug und haben einfach und direkt miteinander gesprochen. Für mich gibt es kein Problem. Wenn es gut ist für die Mannschaft, dann stelle ich mich auch zurück.“

    ... zur Frage, ob er seine Mentalität von seinen Eltern geerbt habe: „Das habe ich von meinen Eltern. Wenn du klein bist und in Amsterdam wohnst, dann ist es nicht immer einfach, etwas aus deinem Leben zu machen. Meine Mutter hat mir immer den richtigen Weg gezeigt. Du musst nicht immer der beste Spieler sein, aber du musst immer zeigen, dass du die größte Mentalität hast. Das habe ich in meiner Karriere immer mitgenommen.“


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    Eurosport Presse
    Dominik Mackevicius (dominik_mackevicius@discovery.com)
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