• BVB-Boss will Trainerfrage vor Saisonende klären: „Stöger ist unser erster Ansprechpartner“
  • Enttäuschter BVB-Coach Stöger leidet: „Hätten die Tore abmontieren können“
  • FCA-Geschäftsführer Reuter: „Dortmund ist etwas Besonderes, hier wird Fußball gelebt“
  • Eurosport Experte Sammer findet Zorcs Wutausbruch nach dürftiger BVB-Leistung okay: „Emotionen gehören dazu“

    München, 26. Februar 2018
    – Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie eine Stimmensammlung zum Montagsspiel am 24. Spieltag der Fußball-Bundesliga zwischen Borussia Dortmund und FC Augsburg (1:1) im Eurosport Player.

    Hans-Joachim Watzke (Geschäftsführer Borussia Dortmund) gegenüber Eurosport (vor dem Spiel)...
    ... zu den Montagsspielen:
    „Es wird heute nicht so voll. Man muss das akzeptieren. Einige unserer Fans sagen, dass sie ein Zeichen gegen die Überkommerzialisierung des Fußballs setzen wollen. Wir müssen das ernst nehmen. Die Leute wollen den Montag nicht unbedingt. Der Montag ist jetzt das Vehicle, den generellen Unmut kundzutun. Man muss gucken, wie das jetzt angenommen wird. Ich habe das damals nicht so erwartet, dass der Montag so einschlägt. Diese große Ablehnung habe ich in der Form nicht erwartet, da muss man ehrlich sein.“
    ... zur Planung der Trainer-Personalie für die kommende Spielzeit: „Wir haben keinen speziellen Zeitpunkt. Peter Stöger ist unser erster Ansprechpartner. Wir haben heute noch zusammen gesessen. Er ist total entspannt. Für ihn war es bis jetzt eine riesen Erfolgsgeschichte, er hat das bis jetzt sehr gut gemacht. Wir sprechen mit Peter Stöger. Das wird sicherlich nicht bis zum letzten Spieltag dauern, das ist doch klar.“

    Stefan Reuter (Geschäftsführer Sport FC Augsburg) gegenüber Eurosport (vor dem Spiel) ...
    ... zur Frage, wie er die Rückkehr nach Dortmund empfindet:
    „Es ist etwas Besonderes. Ich habe auch 12 Jahre hier spielen dürfen. Wir haben hier unsere beste Zeit gehabt mit Champions-League-Sieg und Meisterschaften. Hier wird Fußball gelebt.“
    ... über Trainer Manuel Baum: „Wir sind sehr glücklich mit Manuel Baum, aber wissen auch, dass wir extrem konzentriert sein müssen und nie locker lassen dürfen.“

    Eurosport Experte Matthias Sammer ...
    ... zum Montagsspiel:
    „Sportlich ist es eine wichtige Alternative für die Mannschaften, die international spielen müssen. Wenn die Vereine es so gewollt haben, dann finde ich das gut. Nach unseren Informationen haben alle Vereine dafür gestimmt. Auf der anderen Seite ist das nicht auf große Gegenliebe und Freude bei den Fans getroffen. Das muss man ernst nehmen, diskutieren und den Dialog weiterführen. Ich sehe das relativ entspannt.“
    ... zum Abstiegskampf: „Die Kölner haben aufgeschlossen und sind dabei. Für die Hamburger spricht im Moment nichts. Für die Kölner ist alles offen, bei den Hamburgern weiß ich das im Moment nicht. Das war in Bremen schon ein Nackenschlag.“
    ... zur Bedeutung von Marco Reus: „Er reißt alle mit. Seine Qualität macht die Mitspieler besser, dementsprechend ist er für Borussia Dortmund enorm wichtig.“
    ... zum Wutausbruch von Sportdirektor Michael Zorc nach dem Spiel: „Michael ist eine Identifikationsfigur des Vereins. Er weiß ganz genau um die Situation. Die Champions-League-Plätze sind das erklärte Ziel. Eigentlich ist er ja ein ruhiger Zeitgenosse. Ich finde es gut, weil die Emotionen gehören dazu. Er ist der Chef der Mannschaft.“
    ... zur Leistung des BVB: „Sie haben jetzt neunmal nicht verloren, aber die Art und Weise ist natürlich dürftig. In der zweiten Halbzeit weiß ich nicht, was ich taktisch analysieren soll. Die Situation ist nicht ganz unproblematisch. Du musst dich in solchen Situation von der Konkurrenz absetzen, und das schaffen sie nicht. Die Kommunikation innerhalb der Mannschaft ist etwas gering angesiedelt.“

    Peter Stöger (Trainer Borussia Dortmund) gegenüber Eurosport ...
    ... zum Unentschieden gegen den FCA:
    „Es war eigentlich ein idealer Start. Dann wollten wir weiter draufgehen und das zweite Tor schießen. Aber wir hätten gefühlt die Tore abmontieren können. Da steht man draußen und leidet mit, das ist schon enttäuschend.“
    ... zur Frage, ob er beruhigt sei, dass er vorne sein „Super-Quartett“ einsetzen könne (vor dem Spiel): „Das ist auf jeden Fall angenehm, beruhigend ist es sicher nicht, weil es nicht ausreichen wird. Ich habe großen Respekt vor der Augsburger Mannschaft. Da wird es nicht reichen, die Vier vorne zu haben. Wir werden auch hinten einiges zu tun haben und müssen in der Organisation und im Passspiel einiges verbessern.“

    Julian Weigl (Borussia Dortmund) gegenüber Eurosport: „Das war heute definitiv in allen Bereichen viel zu wenig. Uns hat der Druck nach vorne gefehlt, es war nicht zielstrebig genug und wir haben uns nur wenige Torchancen herausgespielt. Ich habe jetzt keine genaue Erklärung, warum es so wenig war.“

    Mario Götze (Borussia Dortmund) gegenüber Eurosport:„Es ist sehr ärgerlich. Das Gegentor durch einen Standard, das darf uns zuhause nicht passieren. Wir haben aus dem Ballbesitz zu wenig gemacht. Das war definitiv nicht das, was wir uns vorgestellt haben. Das ist definitiv nicht zufriedenstellend.“

    Manuel Baum (Trainer FC Augsburg) gegenüber Eurosport ...
    ... zur Ausrichtung in Dortmund (vor dem Spiel):
    „Wir müssen deutlich kompakter stehen und mutiger nach vorne spielen. Ich hoffe, dass die Jungs hoch aggressiv sind, anders hast du gegen Dortmund keine Chance.“

    Kevin Danso (Torschütze FC Augsburg) gegenüber Eurosport: „Ich freue mich natürlich über das Tor. Wir nehmen Spiel für Spiel und konzentrieren uns nicht auf die Tabelle.“

    Daniel Baier (Kapitän FC Augsburg, zurzeit gesperrt) gegenüber Eurosport ...
    ... über Trainer Manuel Baum:
    „Er ist 24 Stunden fußballverrückt und bereitet uns immer top auf die Gegner vor. Wir müssen den Plan, den er uns an die Hand gibt immer gut mit Leben füllen.“

    Marco Reus (Borussia Dortmund) gegenüber Eurosport (Interview der Woche) ...
    ... zur Frage, ob er nach den Rückschlägen der letzten Jahre einen anderen Blick auf die Dinge habe:
    „Zwischen 20 und 25 hat man nur Fußball im Kopf. Momentan freue ich mich einfach, gesund und auf dem Platz zu sein. Ich versuche, die Zeit zu genießen. Mit dem Alter und der Erfahrung der letzten Jahre habe ich eine Entwicklung auch im Kopf gemacht. Es zählt nicht nur Fußball, sondern auch das Leben an sich. Natürlich will jeder Sportler Erfolg haben, aber man muss auch Spaß haben. Es gibt auch ein Leben neben und nach dem Fußball.“

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    Eurosport Presse
    Dominik Mackevicius (dominik_mackevicius@discovery.com)
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