Unterföhring, 09. März 2018 - Felix Magath, ehemaliger Spieler und Trainer des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV, hat nach der Entlassung von Vorstandschef Heribert Bruchhagen und Sportchef Jens Todt eine Rückkehr zum abstiegsbedrohten HSV ausgeschlossen. „Natürlich hätte ich immer geholfen und ich werde dem HSV auch selbstverständlich helfen, wenn ich kann. Aber ich sehe da keine Möglichkeit mit den Personen, die momentan beim HSV sind“, sagte Magath in einem exklusiven Interview mit Sky Sport News HD: „Es müsste eigentlich klar sein, dass ich zum HSV ein anderes Verhältnis habe, als zu anderen Bundesligavereinen. Aber ich sehe keinen, der in den letzten Jahren Verantwortung getragen hat. Außer Trainer und Manager auszuwechseln, ist den Verantwortlichen leider nicht viel eingefallen.“
Weitere Aussagen von Felix Magath...
... zur Entlassung von Bruchhagen und Todt:
„Es war für mich sehr überraschend. Allerdings halte ich die Entscheidung für überfällig. Die beiden waren die falsche Besetzung, sie haben nichts bewegt. Aber das geht ja nicht erst seit ein paar Tagen, sondern eigentlich läuft beim HSV schon seit Jahren etwas schief. Von daher ist es verwunderlich, dass man Fehler macht, teilweise katastrophale Fehler, mit völlig falschen Leuten die verantwortlichen Positionen füllt und sich dann wundert, dass sich nichts tut.“
...zur Krise beim HSV: „Der HSV spielt jetzt gefühlt seit fünf Jahren gegen den Abstieg und man hat schon einen neuen Vorstandsvorsitzenden, neuen Sportchef und jede Menge Trainer gehabt. Aber geändert hat sich seit Jahren nichts. Vielleicht muss man dann in so einem Verein auch mal tiefer gehen und mehr auf den Kopf stellen, als immer nur einzelne Personen.“

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