• Ehemaliger Manager: „HSV muss selbstverständliche Unruhe ausschalten“
  • Allofs steht wohl noch nicht zur Verfügung: „Erste Gedanken nicht bei einer Neuanstellung“
  • VfL-Sportdirektor Rebbe kämpferisch: „Das stehe ich durch“
  • Sky Experte Hamann: „2. Liga eine Riesenchance für den HSV“

    Unterföhring, 11. März 2018 -
    In „Wontorra – der Fußball-Talk“ sprachen u.a. Klaus Allofs und Dietmar Hamann bei Sky Sport News HD über aktuelle Themen.

    Klaus Allofs (ehemaliger Geschäftsführer VfL Wolfsburg) ...

    … zur Frage, ob er den VfL Wolfsburg noch beobachte:
    „Unbedingt, das war eine große Sache. Es waren sehr erfolgreiche Jahre. Mir hat es sehr leid getan, das nicht erfolgreich weiterführen zu können. Von daher leidet man schon mit.“

    … zu seinen Zukunftsplänen: „Ich lebe jetzt eine andere Facette des Lebens. Nicht gesteuert von Transferperioden und anderen Terminen. Man merkt aber auch, dass der Stress über 40 Jahre auch Spaß gemacht hat. Ich kann mir gut vorstellen, dass mich eine Aufgabe wie in Bremen oder Wolfsburg nochmal interessieren könnte.“

    … zur Situation beim Hamburger SV: „Der HSV muss diese selbstverständliche Unruhe ausschalten, das ist der nächste Schritt. Ansonsten wird sich das nicht großartig ändern.“

    … zur Frage, ob er sich eine Aufgabe beim HSV zutrauen würde: „Ich bin freigestellt vom VfL Wolfsburg, das dauert auch noch einige Zeit. Meine ersten Gedanken sind nicht bei einer Neuanstellung.“

    … zum Niedergang des VfL Wolfsburg: „Gerade in Wolfsburg braucht man Spieler, die sich mit der Aufgabe zu einhundert Prozent identifizieren. Das war nach August 2015 nicht mehr der Fall, viele Spieler wollten den Verein verlassen. Das hat sich auf die Leistung der Spieler und die Integration der neuen Spieler ausgewirkt.“

    Olaf Rebbe (Sportdirektor VfL Wolfsburg) ...

    … zur Situation beim VfL Wolfsburg:
    „Das sind die Nachwirkungen, die wir uns selbst zuzuschreiben haben. Wir haben eine lange Unentschiedenserie hingelegt, die uns jetzt extrem weh tut. Unabhängig davon machen wir es jetzt nicht gut, das ist uns auch bewusst. Wir sind in der Situation, dass wir kämpfen müssen. Wir versuchen die Situation zu überstehen und sind sicher, dass wir mit Trainer Bruno Labbadia auch da rauskommen.“

    … zur Frage, ob er sich manchmal: „Ich hatte eine super erfolgreiche Zeit mit Klaus Allofs. Ich habe da auch viel gelernt, aber ich entscheide nicht über die Struktur beim VfL Wolfsburg. Ich lebe und arbeite in dieser Struktur.“

    … zu seiner Situation: „Wer segeln will, der braucht Wind. Wind haben wir hier auf jeden Fall, vielleicht auch sogar manchmal Sturm. Aber das gehört dazu, und das stehe ich auch durch.“

    Sky Experte Dietmar Hamann ...

    … zur Situation beim HSV:
    „Wenn ein Schipplock, der in dieser Saison bislang keine Rolle gespielt hat, sich nach dem Spiel hinstellt und die Einstellung seiner Kollegen anzweifelt, dann zeigt das, dass es auch in der Mannschaft tiefe Risse gibt. Der Verein und die Mannschaft sind im freien Fall.“

    … zur Frage, ob ein weiterer Trainerwechsel beim HSV Sinn machen würde: „Zwei Punkte aus sieben Spielen, das hört sich nicht sehr vielversprechend an. Ich wüsste aber nicht, welche Impulse jetzt ein neuer Trainer bringen soll. Man muss das jetzt einfach durchziehen. Es ist so, wie es ist, sie werden absteigen und in die 2. Liga gehen.“

    … zu einem möglichen Neuaufbau in der 2. Liga: „Es hat in den letzten Jahren an der Struktur in der Mannschaft gefehlt. Das ist eine Riesenchance, das ganze Haus auszuräumen und viele Spieler, die schon viel zu lange beim HSV sind, abzugeben und Leute zu holen, die beim HSV sein und für diesen wunderbaren Verein spielen wollen.“

    … zum VfL Wolfsburg: „Ich glaube, dass sie letztendlich genug Qualität haben und sie nicht 16. werden. Aber im nächsten Jahr musst du die Hebel in Bewegung setzten, noch so ein Jahr kann sich der VfL nicht erlauben.“


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