• Werder-Boss Bode lobt Trainer Kohfeldt: „Tolles Gesamtpaket“
  • FC-Geschäftsführer Veh setzt auf Ruhe im Verein: „Nie aufgeben“
  • Kölner Pizarro zurück zuhause in Bremen: „Immer geil, hier zu spielen“
  • Eurosport Experte Sammer nach Hollerbach-Entlassung beim HSV: „Lieber Ende mit Schrecken, als Schrecken ohne Ende“

    München, 12. März 2018 –
    Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie eine Stimmensammlung zum Montagsspiel am 26. Spieltag der Fußball-Bundesliga zwischen Werder Bremen und dem 1. FC Köln (3:1) im Eurosport Player.

    Marco Bode (Aufsichtsratsvorsitzender Werder Bremen) gegenüber Eurosport (vor dem Spiel)...
    ... zu den Montagsspielen:
    „Am liebsten würde ich das Thema heute auch beenden. Das Stadion ist im Heimbereich ausverkauft. Wir haben Verständnis für die Interessen der Ultras. Ich hoffe, dass wir heute trotzdem ein begeistertes Stadion hinter uns haben. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Ich habe heute ansonsten noch keinen Protest wahrgenommen.“
    ... zur sportlichen Situation vor dem Köln-Spiel: „Wir haben eine gute Chance, uns nach unten abzusetzen. Ein Heimsieg wäre ein deutliches Zeichen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir haben unter Florian Kohfeldt noch kein Heimspiel verloren und wollen einen Dreier einfahren.“
    ... zu Trainer Florian Kohfeldt: „Wir waren uns alle einig, dass wir Florian im Klub halten wollen und waren in allen Bereichen von ihm überzeugt. Wir sind froh, dass wir ihn haben. Er hat ein tolles Gesamtpaket, und wir sind sehr glücklich auch mit der Art und Weise, wie wir Fußball spielen.“
    ... zur Frage, ob Kohfeldt die Werder-DNA wiederbeleben könne: „Das ist die große Hoffnung. Florian hat etwas gesagt, dass mir im Kopf hängen geblieben ist. ’Wir wollen attraktiven Fußball spielen und Spiele gewinnen. Wenn das nicht geht, dann wollen wir Spiele gewinnen.’ Natürlich ist es in der DNA von Werder Bremen, immer offensiv zu spielen. Zur DNA von Werder gehört aber auch, unaufgeregt zu bleiben. Das ist Florian auch.“

    Armin Veh (Geschäftsführer Sport 1. FC Köln) gegenüber Eurosport (vor dem Spiel) ...
    ... zu sportlichen Ausgangslage:
    „Wir dürfen einfach nie aufgeben. Wichtig ist auch, dass wir Ruhe im Verein haben. Wir haben einiges aufzuholen und müssen auch auf die Konkurrenz hoffen.“
    ... zum Startelfeinsatz von Claudio Pizarro: „Er ist 39 Jahre alt und spielt vorne drin. Das ist schwieriger als in der Abwehrkette. Es ist außergewöhnlich, mit 39 Jahren noch so eine Leistung abzurufen. Das zeigt, was er für ein guter Fußballer war und wie ehrgeizig er ist. Er hat sich das im Training erarbeitet.“

    Eurosport Experte Matthias Sammer ...
    ... zur Beurlaubung von Bernd Hollerbach:
    „Mir tut das ein bisschen weh. Mit diesen Personalien ist ein fast jahrzehntelanges Stückwerk beendet worden. Ich finde, dass es besser ist, mal einen Schlussstrich zu ziehen und einen Neuaufbau zu machen. Manchmal ist ein Ende mit Schrecken besser, als Schrecken ohne Ende. Der HSV muss sehen, dass er jetzt die Kurve bekommt.“
    ... zu Claudio Pizarro: „Seine sportlichen Qualitäten sind unbestritten. Er ist ein nahezu kompletter Stürmer, der mit 39 Jahren natürlich ein bisschen in die Jahre gekommen ist. Er ist schnell auf den Beinen, hat eine gute Technik und ist noch torhungrig. Ich mag ihn sehr.“
    ... zur Kölner Leistung: „Immer Pech ist dann auch eine Qualitätsfrage. Die Spielanlage ist okay, aber wenn du unten stehst, dann killen dich so viele individuelle Fehler.“

    Florian Kohfeldt (Trainer Werder Bremen) gegenüber Eurosport: „In der ersten Halbzeit hatten wir eine sehr gute Spielkontrolle. Mir hat gut gefallen, dass wir nicht die Ruhe verloren haben. In der zweiten Halbzeit hat es Köln besser gespielt. Wenn wir unsere Konter besser ausspielen, dann ist das Spiel vorher zu. Aber heute war es ein sehr wichtiges Spiel mit richtig Druck für uns.“

    Florian Kainz (Werder Bremen) gegenüber Eurosport: „Wir freuen uns natürlich riesig über den Sieg und sind sehr erleichtert. Das war ein wichtiger Schritt für uns. Aber wir sind im Abstiegskampf dabei, wir wissen um unsere Situation. Es gibt gar keinen Grund nachzulassen.“

    Stefan Ruthenbeck (Trainer 1. FC Köln) gegenüber Eurosport ...
    ... zur Ausgangssituation (vor dem Spiel):
    „Wir haben auch unter meiner Regie zu viel liegenlassen. Aber wir sind noch nicht abgestiegen und haben noch Möglichkeiten.“
    ... zur Niederlage in Bremen: „Man muss das heute ein bisschen sacken lassen. Diese individuellen Fehler sind einfach zu viel. Wir waren nach dem 1:1 gefühlt wieder da. In der zweiten Halbzeit haben wir den Gegner gut bespielt, aber das Glück ist momentan nicht auf unserer Seite.“

    Claudio Pizarro (1. FC Köln) gegenüber Eurosport: „Ich fühle mich zuhause. Leider ist es für uns heute nicht so gut gelaufen. Für mich ist es immer geil, hier zu spielen. Ich liebe den Verein, die lieben mich, und es ist etwas Besonderes.“

    Timo Horn (Torwart 1. FC Köln) gegenüber Eurosport: „Letzte Woche war die erste Halbzeit gut. Heute war die erste Halbzeit viel zu passiv, das war zu abwartend. Wir machen zu viele individuelle Fehler, das zieht sich durch die gesamte Mannschaft. Wir haben noch acht Spiele und es sind acht Punkte. Natürlich versuchen wir weiter alles, das ist doch klar.“

    Dominique Heintz (1. FC Köln) gegenüber Eurosport (Interview der Woche) ...
    ... über die Tugenden Einsatz, Kampf und Leidenschaft:
    „Durch die drei Punkte bin ich da hingekommen, wo ich bin. Ich war nie das größte Talent, aber ich bin froh, dass ich die drei Punkte in mir drin habe. Das gehört zur Grundeinstellung. Wenn du deine Zweikämpfe gewinnst, dann kommst du gut ins Spiel. So ein Spielertyp bin ich auch. Wenn man das an den Tag legt, dann macht man auch ein gutes Spiel.“

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    Eurosport Presse
    Dominik Mackevicius (dominik_mackevicius@discovery.com)
    Tel: +49 89 20 60 99 216