Unterföhring, 15. März - Der frühere Nationalspieler Didi Hammann hat Tottenham-Coach Mauricio Pochettino als möglichen Trainer des FC Bayern München ins Spiel gebracht. Der 46 Jahre alte Argentinier könnte im Sommer die Nachfolge von Jupp Heynckes beim deutschen Rekordmeister antreten. „Ich weiß, dass die Bayern Mauricio Pochettino kontaktiert haben und er eine Option war - und möglicherweise noch ist“, so der 44 Jahre alte Hamann in seiner Kolumne „Hamanns Top 3“ auf skysport.de. „Dass der Bayern-Trainer Deutsch sprechen soll, mag ein wichtiges Kriterium sein, aber mit Sicherheit nicht das entscheidende. Pep konnte es auch nicht perfekt. Sie werden versuchen, den bestmöglichen Trainer zu holen. Für mich wäre das der Trainer von Tottenham,“ so Hamann weiter.

Darüber hinaus äußerte sich Hamann über…

… die derzeitige Schwächephase von Borussia Dortmund und die Situation von Trainer Peter Stöger:
„Ich bin skeptisch, ob der BVB gegen Salzburg in die nächste Runde einzieht, um es vorsichtig zu formulieren. Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass sie es schaffen. Das Problem liegt in meinen Augen nicht auf der Trainerbank, sondern auf dem Platz, denn es fehlt dieser Mannschaft an Qualität. Es wird bis zum Ende der Saison eine Achterbahnfahrt für Dortmund. Kommt Dortmund gegen Salzburg weiter und landet in der Liga unter den ersten Drei, ist die wahrscheinlichste Option, dass Dortmund mit Stöger weitermacht. Scheiden sie allerdings aus und verlieren auch in der Bundesliga an Boden, dürfte es für den Österreicher eng werden.“

… das Abschneiden der englischen Teams in der Champions League: „Für mich ist es keine Überraschung, dass nur zwei von fünf englischen Teams im Viertelfinale sind. Geld wird in England schon lange sehr viel ausgegeben, aber der Erfolg geht damit nicht Hand in Hand. Ja, City ist ein Mitfavorit, und Liverpool hat Außenseiter-Chancen, aber drei von fünf Teams sind ausgeschieden. Es gab auch vor gar nicht allzu langer Zeit die Situation, dass gar kein Engländer im Viertelfinale war. Ich sehe keine englische Übermacht und mir ist auch nicht bange vor der Premier League.“



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