• BVB-Coach enttäuscht: „Haben Grundtugenden total vermissen lassen“
  • Kapitän Schmelzer will nicht mehr reden: „Bayern haben Katz und Maus mit uns gespielt“
  • Heynckes und FCB setzen Ausrufezeichen: „Galavorstellung in den ersten 45 Minuten“
  • Hummels lobt Qualität des FC Bayern: „Stimmt an vielen Ecken und Enden“

    Unterföhring, 31. März 2018 -
    Die wichtigsten Stimmen zum bwin Topspiel des 28. Spieltages der Fußball-Bundesliga zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund (6:0) bei Sky.

    Jupp Heynckes (Trainer FC Bayern München): „Die Mannschaft war von Anfang an sehr konzentriert, wir mussten wieder ein Ausrufezeichen setzen. Über 90 Minuten hat die Mannschaft das überragend gemacht, in den ersten 45 Minuten haben wir eine Galavorstellung gezeigt.“

    Thomas Müller (FC Bayern München): „Wenn man in der Allianz Arena ein oder zwei Tore bekommt, dann kann man schon mal unter die Räder kommen. Am Ende hat man gesehen, dass wir in der zweiten Halbzeit schon ein bisschen Gas rausgenommen haben.“

    Mats Hummels (FC Bayern München) ...
    ... zum Sieg:
    „In der zweiten Halbzeit ging es darum, dass wir uns nicht komplett verausgaben müssen. Wir haben es dann einfach heruntergespielt, der BVB war auch auf Schadensbegrenzung aus.“
    ... zur Stärke des FC Bayern: „Wir haben eine qualitativ verdammt gute Fußballmannschaft mit gutem Teamgeist und einer guten Mentalität. Da stimmt es an vielen Ecken und Enden. Aber wir sind bei weitem nicht perfekt. Wir haben auch Schwächen, die wir kennen und abstellen wollen. Wir haben momentan ein sehr gutes Niveau.“
    ... zur Trainerfrage: „Ich habe eher das Gefühl, dass es unklarer wird. Ich kenne aber auch nur die Mediensicht. Ich weiß gar nichts und schaue mir an, was die Verantwortlichen entscheiden werden.“
    ... zum Spiel in Sevilla: „Das wird eine unglaublich schwierige Aufgabe, das darf man nicht unterschätzen. Es ist eine fußballerisch sehr starke Mannschaft, die vor allem im heimischen Stadion nahezu euphorisch in der Laufarbeit ist. Wir wissen, was uns da erwartet. Wenn wir unsere Leistung auf den Platz bringen, dann können wir dort aber bestehen.“

    Peter Stöger (Trainer Borussia Dortmund) ...
    ... zum Spiel:
    „Entsetzen ist es nicht, es ist eine Enttäuschung da. Wir haben heute die Grundtugenden total vermissen lassen. Die Bayern haben nahezu jeden Fehler ausgenutzt. So kann man kein Spiel nur annährend ausgeglichen gestalten. Es war ein guter Gegner, der nur wenig Gegenwehr bekommen hat. Das Ergebnis ist am Ende bitter. Wir sind eine Mannschaft, die den Anspruch hat, Nummer zwei in Deutschland zu sein. Das wird dem Ganzen nicht gerecht.“
    ... zu den Konsequenzen: „Vielleicht ist es mal eine gute Situation, dass man mal eine richtige Klatsche bekommen hat und alle Steine rumdreht. Man muss schauen, welche Rädchen man drehen muss. Das sind meiner Meinung nach nicht nur Rädchen, sondern ein paar Räder. Um meine Person geht es überhaupt nicht. Ich bin froh und stolz, hier arbeiten zu können. Mein Leben definiert sich aber nicht darüber, dass ich beim BVB an der Seitenlinie stehe. Ich bin ein relativ aufgeräumter und glücklicher Mensch.“

    Marcel Schmelzer (Kapitän Borussia Dortmund) ...
    ... zur bitteren Niederlage:
    „Wir hatten uns vor dem Spiel einiges vorgenommen, aber davon war nichts da. Wir waren nicht in den Zweikämpfen, immer einen Schritt zu langsam und in jedem Teil des Spielfelds in Unterzahl. Der Gegner hat sich viel besser bewegt, sie haben einfach Katz und Maus mit uns gespielt.“
    ... zu den Konsequenzen: „Reden hilft jetzt nicht mehr viel, sondern wir müssen wirklich ein paar Spielern den Arsch zusammenkneifen.“

    Sky Experte Christoph Metzelder ...
    ... zur BVB-Pleite:
    „Das ist wirklich die Realität. Die rechte Dortmunder Abwehrseite hatte keinen guten Tag. Auch die Zentrale war heute nicht auf dem Niveau, was man haben muss, um mit Bayern München mithalten zu können.“

    Sky Experte Reiner Calmund ...
    ... zum Spiel:
    „Es war ein schwarzer Tag für Borussia Dortmund, das kann man nicht beschönigen. Die müssen jetzt die Reißlinie ziehen, vielleicht klingelt jetzt der Wecker.“


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