• Veh plant auch für 2. Liga: „Wahrscheinlichkeit auf Klassenerhalt ist geringer geworden“
  • Kölner Geschäftsführer wünscht sich keinen großen Umbruch: „Direkter Wiederaufstieg wäre das erklärte Ziel“
  • Titz macht HSV Mut: „Glauben an unsere Chance“
  • Sky Experte Hamann lobt HSV-Coach: „Titz hat Identität und spielerische Note zurückgebracht“


    Unterföhring, 8. April 2018 -
    In „Wontorra – der Fußball-Talk“ sprachen u.a. Armin Veh und Dietmar Hamann bei Sky Sport News HD über aktuelle Themen.


    Armin Veh (Geschäftsführer Sport 1. FC Köln) ...

    … zur Frage, ob er auch am Tag nach dem 1:1 gegen Mainz noch mit dem Ergebnis hadere:
    „Es war ein wichtiges Spiel, das wir unbedingt hätten gewinnen sollen. Deswegen hadert man auch noch am nächsten Tag. Wir haben nicht so gespielt, wie wir uns das vorgestellt hatten.“

    … zum Meistertitel des FC Bayern: „Bayern ist einsame Spitze, das haben sie sich auch erarbeitet. Selbst wenn sie rotieren haben sie noch ein sehr starkes Team. Das kann keine andere Mannschaft in Deutschland. Dementsprechend herzlichen Glückwunsch zur Meisterschaft.“

    … zur Frage, ob er sich Joachim Löw als Bayern-Coach vorstellen könne: „Den Jogi könnte ich mir gut vorstellen, aber er wird es nicht machen. Dem geht es gut bei der Nationalmannschaft, und uns geht es gut mit ihm.“

    … zu den Chancen auf den Klassenerhalt: „Der FC gehört in diese Liga. Es ist ein großartiger Klub, und diese Stadt lebt den Fußball. Es wäre wirklich traurig, wenn wir in die 2. Liga gehen würden. Ich als Geschäftsführer Sport muss aber natürlich von Wahrscheinlichkeiten ausgehen. Die Wahrscheinlichkeit hat sich gestern nicht erhöht, sie ist geringer geworden. Ohne, dass man sich aufgibt, aufgeben darf man sich nie. Ich muss zweigleisig planen, das tue ich aber schon eine ganze Zeit. Wir haben eine Einigkeit im Verein. Wenn es runtergehen sollte, dann wissen wir, wohin es gehen soll. Das erklärte Ziel wäre, dass wir sofort wieder aufsteigen. Wir sind ein großer Klub, der absolut handlungsfähig ist. Ich freue mich, für den Klub arbeiten zu können, selbst wenn es runtergehen sollte.“

    … zu einen möglichen Umbruch im Falle eines Abstiegs: „Ich würde mir wünschen, dass der Umbruch nicht so groß ist, sondern wir mit dem Großteil der Mannschaft weiterspielen können. Weil ich in der Mannschaft schon etwas sehe. Wir haben auch viele junge Spieler in der Mannschaft. Natürlich müssen wir Veränderungen vornehmen, weil wir Dinge verbessern müssen. Wir brauchen einen Spieler auf der rechten Außenbahn, und ich möchte, dass wir unser Fußballspiel wieder verbessern. Wir haben eine gute Basis, ohne am Ende zu wissen, welcher Spieler seine Ausstiegsklausel zieht.“

    … zur Trainerfrage in Köln: „Bei Stefan Ruthenbeck und dem ganzen Trainerteam wäre es so, dass sie auf jeden Fall zur U19 zurückkehren könnten. Wenn es so kommen sollte, dass wir in der neuen Saison etwas Anderes machen, dann haben alle ihren Job.“

    … zur Frage, ob er sich eine Rückkehr auf die Trainerbank vorstellen könne: „Man sollte niemals nie sagen, aber mich als Trainer, das wird es nicht mehr geben. Es ist für einen Trainer ganz wichtig, die Leidenschaft zu haben. Wenn du diese nicht mehr hast, dann darfst du den Jon nicht machen.“

    Christian Titz (Trainer Hamburger SV) ...

    … zur Frage, wie realistisch das Erreichen des Relegationsplatzes sei:
    „Das soll ein Stück weit ein Neuanfang werden, niemand hat mehr etwas von uns erwartet. Wir wissen auch, dass wir lediglich ein Spiel gewonnen haben. Aber wir glauben daran, dass wir noch eine Chance haben. Wir wissen, dass vieles für uns optimal laufen muss und uns nur Siege weiterbringen. Das wird eine schwierige Aufgabe.“

    … zur Frage, ob er im Falle eines Abstiegs weitermachen würde: „Wir haben eine klare Absprache getroffen, dass wir unser Verhältnis zunächst bis zum Saisonende befristen. Im Moment möchte ich mich nur auf das Hier und Jetzt konzentrieren. Ich fühle mich in Hamburg sehr wohl, das ist kein Geheimnis.“

    Martin Kind (Präsident Hannover 96) ...

    … zur Bedeutung des Sieges gegen Werder Bremen:
    „Wir wussten alle, dass es ein wichtiges und wegweisendes Spiel war. Deswegen war dieser Sieg natürlich sehr bedeutsam. Unser Ziel war immer der direkte Klassenerhalt. Nach diesem Sieg bin ich optimistisch, dass wir dieses Ziel erreichen können. Aber nur dann, wenn wir in den restlichen Spielen konzentriert und leistungsbereit die Herausforderung annehmen. Wir brauchen noch einen Sieg und ein Unentschieden, dann sind wir sicher auch in der nächsten Saison sicher in der ersten Bundesliga.“

    … zu den Zukunftsplanungen mit Sportdirektor Horst Heldt: „Wir haben Gespräche geführt und vereinbart, dass er im April zum Geschäftsführer bestellt wird. Das wird auch umgesetzt. Unser Verhältnis ist professionell und von gegenseitigem Vertrauen gekennzeichnet. Er hat hier noch einiges zu tun, seine Zukunft ist in Hannover.“

    … zu den Auseinandersetzungen mit den Fans in Hannover: „Wir sollten uns deutlich mit der Mehrheit der Fans beschäftigen und entsprechende Strategien entwickeln. Mein Eindruck ist, dass bei den Hardcore-Fans eine dogmatisch starke kulturelle Frage besteht. Da wird es immer schwer sein, mit Sachargumenten zu überzeugen.“

    Sky Experte Dietmar Hamann ...

    … zur Frage, ob die Bayern erneut das Triple gewinnen können:
    „Gefühlsmäßig würde ich sagen nein. Im Pokal haben sie natürlich riesen Chancen, aber ich glaube, dass es in der Champions League nicht ganz reichen wird.“

    … zur Zukunft von Trainer Christian Titz beim Hamburger: „Ich kann mir gut vorstellen, dass er weitermacht. Er scheint wieder eine Identität und eine spielerische Note in den Verein zu bringen. Möglicherweise ist er der Mann, den die Hamburger seit Jahren gesucht haben.“


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